Die Razzia, die Kanzlerin und ihr Ackermann

Das ist auch eine interessante Nachricht an diesem schwulen Samstagnachmittag. Die Staatsanwaltschaft hatte Ermittlung gegen Unbekannt in Sache Deutsche Bank aufgenommen. Bei der Razzia da im April liefen die Ermittler ins Leere. Wie es jetzt herausstellt, weil die Deutsche Bank von der bevorstehenden Razzia rechtzeitig informiert wurde. So verschwanden alle Unterlagen, die Hinweise auf die Mafia-Aktivitäten des Oberpaten Ackermann lieferten.

(Globales Bankwesen ist die grösste und mächtigste Erscheinung des organisierten Verbrechens.)

Also, da braucht man echt nicht viel Phantasie, um einwandfrei festzustellen, wer hier den Grossgeld-Mafioso gewarnt hatte. So eine Razzia gegen ein Bundesinstitut von so ausserordentlicher Wichtigkeit, verlangt den formalen Segen des Oberbosses, des Kanzlers also, in diesem Fall der Kanzlerin. Und die ist, als Intimus des Geldtollen Bankers, schon im Bilde, was ungefähr so eine Razzia bei dem Freund zutage fordern könnte.

Vllt hätten sich da sogar Beweise für Verflechtungen der Kanzlerin in dreckige Geldgeschäfte eingefunden… Wer weiss! Bei diesen aberhunderte Milliarden Transaktionen in den Zügen der Griechenland-Hilfe, ist es unter Garantie nicht mit ganz `rechten Dingen` abgegangen. Das wäre sehr naiv zu glauben, all die Gelder sind nach der offiziellen Lesart angewendet. Da ist sicher einiges von diesen schrecklichen Milliarden an den offiziellen Kanälen vorbei direkt zu den Amigos geflossen, und da hatte dann die Kanzlerin ihre Finger im Spiel, müsste haben, solche Transaktionen gehen nicht am höchsten Amt vorbei*.

Und sobald sie über die Eifer ihrer Finanzpolizei informiert wurde (die vermutlich eben nach den Milliarden der Griechenland-Hilfe fahndeten, die niemals ankamen) hatte sie eine kurze SMS an ihren Intimfreund Ackermann geschickt. Unsere Kanzlerin schickt ausgesprochen gerne so kleine SMS an ihre Freunde. (Wir wollen hier nicht behaupten, sie warnt unentwegt ihre Freunde vor der Staatsanwaltschaftlichen Aktivitäten gegen sie.)

Und man denke nicht, das sind kungfutianische Hirngespinste und giftige aber harmlose Wachträume. Man lesen hier in dieser Dokumentation, wie es gerade da im Finanzwesen hinter den Kulissen abgeht und wie die Beamten (von politischen Überlegungen) `gesteuert` werden.

*Das ist übrigens das Kernthema der berühmten Kohlschen Geldkoffer-Politik. In diesem Fall ginge es natürlich nicht um Geldkoffer, sondern um Geld-Container. Immerhin handelte es sich hier um hunderte von Milliarden.

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