Die Migrantenwelle

Die Migrantenwelle

Wir sollten anstelle unseres Nationalfeiertags, dem 1. August, einen Migranten-Tag einführen, an dem die Schweizer Bevölkerung den Migranten für ihren Einsatz dankt, schlägt der schwarze Nationalrat Ricardo Lumengo vor. Ein so altes Ereignis wie die Gründung der Schweiz zu feiern, sei nicht mehr zeitgemäß.

Lumengo ist als angolanischer Asylbewerber in die Schweiz gekommen, hat hier Jura studiert und in der Zwischenzeit den Schweizer Pass erhalten. Ein Politiker mit kreativen Ideen, ohne Zweifel. Vielleicht für unsere Verhältnisse eine Spur zu kreativ. So ging er den in Afrika üblichen Weg und wählte sich gleich selbst. In der Folge wurde er wegen Wahlfälschung verurteilt und die SP ließ ihren Ziehsohn fallen.

Wieso ich diese Geschichte erzähle? Nicht wegen Lumengo, sondern weil wir einem gewaltigen Migrantenproblem entgegen gehen. Da werden auch Migrantentage nicht mehr helfen.

Die jungen Männer, die jetzt Lampedusa überschwemmen, sind bloß die Vorhut eines Riesenheeres. In Nordafrika gibt es etwa 100 Millionen Arbeitslose. In den nächsten Jahren, während die Ordnung im Süden weiter zerfallen wird, werden sich immer mehr von ihnen auf den Weg machen. Übers Mittelmeer oder über den Landweg via Türkei.

Die Türkei wird sie nicht aufhalten und Europas Südstaaten sind dem Problem bereits heute nicht gewachsen. Die Migranten werden unaufhaltsam nach Norden drängen. Die meisten werden keinen Job finden, unsere Sozialwerke belasten und ein Teil wird versuchen auf anderen Wegen zu Geld zu kommen und die Städte unsicher machen. Eine Zerreißprobe für die Europäer. Die Konsequenzen sind absehbar. Mit steigendem Migrationsdruck wird die Gegenreaktion immer rassistischer und radikaler werden. Zumal Europa immer tiefer in eigene Probleme versinkt.

Eine Lösung sehe ich leider nicht. Was geschehen muss, wird geschehen.

Doch wo liegt der Ursprung dieses Problems? Arabische Revolution, mangelnde Ausbildung, Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Hunger, oder gar neokoloniale Ausbeutung, wie einige behaupten?

Das sind bloß Symptome. Die wirkliche Ursache liegt hauptsächlich in der Überbevölkerung. Hier in Europa schaffen wir es gerade noch, die meisten Menschen zu ernähren und ihnen einen Job zu geben. Doch in Nordafrika ist das schon lange nicht mehr der Fall. Interessanterweise hatte Ghaddafi noch den besten Ansatz. Er sorgte für eine gute Ausbildung der Jungen und hat es geschafft, die mittelalterliche Stammesgesellschaft einigermaßen zusammen zuhalten. Natürlich mit der Brutalität eines Despoten. Wer denkt, er hätte das mit unserer weichgespülten „Demokratie“ auch geschafft, ist ein Wolkentänzer. Doch Ghaddafi hatte noch mehr vor, und das wird hierzulande geflissentlich totgeschwiegen. Mit dem Great Man Made River Projekt wollte er die riesigen unterirdischen Wasserreserven der Sahara anzapfen und Libyen zu einem modernen Agrarstaat machen, der in Zukunft nicht nur Öl, sondern auch Nahrungsmittel exportiert. Das Projekt ist übrigens weit fortgeschritten und für einige Jahrzehnte würde das Wasser des Nubischen Sandstein Aquifers wohl reichen und vielleicht hätte bis dann die Begrünung der Wüste das Klima zum Besseren gewendet. Inschallah.

Ich bin kein Fan Ghaddafis, aber auch nicht dieser chaotischen Rebellentruppe, die jetzt schon der NATO die Schuld gibt, dass sie nicht weiter kommen. Es war ein Fehler sich dort unten einzumischen.

Das Problem Nordafrikas liegt aber noch anderswo: In der rückständigen Ideologie des Islams. Mit Beten allein kommt man nicht auf einen grünen Zweig und indem man die eine Hälfte der Menschheit (die Frauen) in die Häuser verbannt und von der Gesellschaft ausschließt, vergibt man mindestens 50% des Potentials.

Das wird sich leider in der Zukunft noch akzentuieren. Je schlechter es den Menschen geht, desto anfälliger werden sie für das Gift der Religionen. Ein Gift, das viele Migranten mit sich tragen, wenn sie nach Europa gelangen. Ein Gift, das Hass erzeugt, vor allem bei den vermeintlich zu kurz gekommenen.

Ich wünsche euch ersprießliche Frühlingstage, Euer Traumperlentaucher



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