Die Gegenwart hat mich mal wieder eingeholt...

Die Gegenwart hat mich mal wieder eingeholt... ... daher werde ich Euch heute auch aus der Gegenwart berichten.
Anfang August habe ich von meiner 30-jährigen Tochter erzählt, die eine Arbeit in der Schweiz gefunden hat. (Es handelt sich hierbei um die Posts "Neuer Lebensabschnitt" vom 28.07.12 und um "Update aus der Schweiz - Aufruf!" vom 02.08.12).
Da sie nicht sofort eine Wohnung für sich und ihre Tochter Joy fand, blieb Joy solange bei mir. Seit 5 Wochen ist sie nun bei mir. Jeden Freitag abend nimmt meine Tochter Bianca den weiten Weg von der Schweiz zu mir auf sich, damit sie wenigstens 2 Tage in der Woche bei ihrer Tochter sein kann.
Die Schule hat dort mittlerweile angefangen. Joy kommt dieses Jahr in die 2. Klasse. Den Schuljahresbeginn hat sie verpasst, denn Bianca hat erst letzte Woche einen Mietvertrag bekommen. Ab 1. September haben die beiden nun ein Zuhause. Allerdings ist der Mietvertrag auf 7 Monate begrenzt. Das heisst, das Suchen geht weiter, jetzt aber mit etwas mehr Luft. Für Joy ist das nur suboptimal, denn es könnte bedeuten, dass sie nach 7 Monaten wieder die Schule wechseln muss.
Diese Umstände machen es Bianca nicht gerade leicht, in der Schweiz anzukommen. Sie kämpft sich tapfer durch, aber es ist nicht einfach. Sie hat meinen ganzen Respekt verdient. Chapeau liebe Tochter, ich ziehe den Hut vor Deiner Courage, Deinem Willen und Deinem Durchhaltevermögen!
Dieses Wochenende dann heisst es Abschied nehmen für Justin und mich. Bianca wird die kleine Joy dieses Mal mitnehmen. Kommenden Montag wird sie das erste Mal in der Schweiz in die Schule gehen. Einerseits bin ich sehr erleichtert, dass Mutter und Tochter nun wieder beisammen sein werden.
Andererseits fällt es mir so schwer, die beiden ziehen zu lassen. "Liebe heißt loslassen können!" habe ich vor vielen, vielen Jahren mal irgendwo gelesen. Was für ein wahres Sprichwort. Ich weiß, sie werden ihren Weg machen und ich bin mir auch sicher, dass es richtig ist, dass die beiden in die Schweiz gehen.
Trotzdem! Wieviel lieber hätte ich sie in meiner Nähe.
Joy hat heute schon ein paar Mal zu mir gesagt; "Oma, ich will, dass der Justin und Du mitgehen in die Schweiz!" Auch sie wird uns vermissen.
So ähnlich muss es meinen Eltern gegangen sein, als ich als junge Frau mit Italo nach Italien ging. Auch ich nahm ihre Enkeltochter mit und sie mussten damit zurecht kommen.
Das Leben ist gerecht. Heute erlebe ich diese Situation noch einmal, diesmal aber aus der Warte der Mutter, die ihr Kind ziehen lassen muss.
Meinen Segen haben die beiden. Ich wünsche ihnen alles Glück der Welt und hoffe, dass sie sich ganz viele ihrerWünsche erfüllen.


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