Die Dankbarkeit eines Hundes kann uns ein Vorbild sein!

Ihr Lieben,heute Abend möchte ich Euch eine Begebenheit zu lesen geben, die von der Deutschen Presse-Agentur im Jahre 1982 berichtet wurde und die von Peter Graf v. Eysselsberg nacherzählt wurde:„Wegen eines Butterbrotes“„José Garcia, ein Mann mittleren Alters, hatte sich an einem warmen Sommer-Samstagnachmittag in den Wald begeben, um dort Beeren zu sammeln. Plötzlich bemerkte er einen kleinen Hund, einen sogenannte Promenadenmischung, der sich ihm näherte.www.badische-zeitung.deDieser Hund blickte ihn mit seinen treuen Augen an, kam immer näher, um dann unvermittelt einige Meter in eine bestimmte Richtung zu laufen. Dabei bellte er aufgeregt.Dieser Vorgang wiederholte sich so oft, bis José Garcia begriff, dass der Hund ihm wohl „bitten“ wollte, ihm zu folgen.Als José Garcia das tat, lief der kleine Hund schnurstracks geradewegs auf ein Bahngleis zu, das an dem Wald vorbeiführte. Dort fand José Garcia ein kleines neunjähriges Mädchen vor, das sich beim Überqueren der Gleise einen Fuß in einer Weiche festgeklemmt hatte.Jose Garcia bemühte sich vergeblich, das Kind, das schreckliche Angst hatte und leise weinte, aus seiner gefährlichen Lage zu befreien.Da er wusste, dass wenige Minuten später ein Zug die Strecke passieren würde, rannte José Garcia dem Zug winkend, gestikulierend und schreiend entgegen und tatsächlich gelang es ihm, den Lokführer aufmerksam auf sich zu machen, und dieser brachte den Zug noch rechtzeitig zu Stehen.www.blick.chGemeinsam gelang es den beiden Männern, unter Zuhilfenahme eines Stemmeisens des Lokführers den Fuß des Mädchens zu befreien.Das kleine Mädchen erzählte den beiden Männern, dass sie vor ihrem Unfall ihr Butterbrot mit dem streunenden Hund geteilt habe. Dieser hatte ihr dann wahrscheinlich aus Dankbarkeit das Leben gerettet.“Ihr Lieben,Tiere können uns oft ein großes Vorbild sein.Für irgendwelche Überheblichkeit dahingehend, dass wir etwas Besseres sind als die Tiere, dafür gibt es keinen Grund:Man spricht zum Beispiel von der „Treue des Hundes“ bzw. dass der Hund des Menschen bester Freund sei. Wenn in diesem Zusammenhang der Hund so gelobt wird, dann ist das vor allem ein Urteil über uns Menschen.Ich wünschte mir manchmal, dass wir ein wenig mehr von der Treue und Liebe eines Hundes in unserem Wesen hätten.Als ich vor einiger Zeit immer wieder von meinem Jugendfreund Hans-Christoph berichtete, der mir den Weg zu einem glücklichen, einem erfüllten und sinnvollen Leben zeigte und der so viel Freude in mein Leben brachte und von dem ich alles Gute in meinem Leben gelernt habe, da schrieb mir ein Leser des ESELSKIND-Blogs, leicht genervt: „Lieber Werner, ich finde das ja auch in Ordnung, dass Du Deinen Jugendfreund erwähnst, aber meinst Du, dass es auch fast 50 Jahre nach seinem Tod noch angebracht ist, seiner zu gedenken?“Ich werde an diesen Jugendfreund so lange denken und ihn so lange in meinem Herzen tragen und von ihm sprechen, wie ich atme.Er ist mir wichtig, …weil er mir gezeigt hat, wie wichtig es ist, Liebe und Freude in diese Welt hineinzutragen.…weil er mir zeigte, wie wunderbar wahre Freundschaft sein kann.…weil er mir sein Elternhaus öffnete, sodass ich bei allem schlimmen Erleben als Eselskind doch auch fröhliche Tage in meiner Kindheit und Jugend erleben durfte.…weil er mir zeigte, wie wichtig es ist, niemals aufzugeben, immer im „DENNOCH“ zu leben und tapfer Schritt für Schritt voranzuschreiten.Er war ein körperlich hinfälliger 15-jähriger Junge, der aufgrund seiner schweren Asthmaerkrankung kaum für sich selbst sorgen konnte, der aber über sich selbst hinausblickte und mir das Leben schenkte, das ich ohne ihn nicht mehr hätte. So starb er zwar an seiner schweren Krankheit mit 15, rettete mir aber das Leben - kann es einen besseren Freund geben?Lasst uns jeden Tag anderen Menschen etwas schenken und sei es nur ein Lächeln!Lasst uns jeden Tag andere Menschen ermutigen durch Worte der Hoffnung und Zuversicht!Lasst uns jeden Tag andere Menschen erfreuen, z.B. indem wir ihnen eine liebe Karte schreiben!Lasst uns jeden Tag andere Menschen lieben, indem wir ihnen immer wieder mitteilen, wie sehr wir sie mögen, wie sehr wir sie gerne haben, wie wertvoll sie uns sind.Ich wünsche Euch ein fröhliches Wochenende und ganz viele Glück- und Freudemomente und grüße Euch herzlich aus BremenEuer fröhlicher WernerQuelle: Karin Heringshausen