Der Heizölpreis startet mit einem Plus in die Woche

Die Heizölpreise pro Liter sind zum Wochenstart in der D-A-CH-Region um durchschnittlich 0,35 Cent bzw. Rappen gestiegen. Rohöl aus dem mittleren Osten wird ab Dezember teurer. Die USA haben vorerst nicht vor Teile Ihrer strategischen Reserve freizugeben.

Preissteigernd für den Rohöl- und damit kurzfristig auch den Heizölpreis wirkt sich die Ankündigung des saudi-arabischen Unternehmens Saudi Aramco aus. Dieses hat angekündigt seine Dezemberpreise für die angebotenen Rohölsorten weltweit zu erhöhen. Vor allem im asiatischen Raum wurden die Preise angezogen. Teilweise wurde der Preis pro Barrel um bis zu 2,80 Dollar erhöht. Man kann deshalb davon ausgehen, dass das Unternehmen von einer starken Nachfrage im Dezember ausgeht. Die Preise von Saudi Aramco werden von vielen Golfstaaten als Referenz für deren eigenen Preise genommen, weshalb man von einem weiteren Anstieg der Ölpreise im Dezember ausgehen kann.

Letzte Woche gingen Marktteilnehmer, im Zuge der OPEC+ Entscheidung die Fördermengen nicht stärker als geplant anzuheben, davon aus, dass die USA Teile der strategischen Reserven freigeben könnten, um den heimischen Energiekosten Herr zu werden. Hintergrund war unter anderem, dass die US-amerikanischen Benzinpreise für dortige Verhältnisse sehr hoch sind und die US-amerikanische Regierung die Umsetzung von Maßnahmen angekündigt hatte. Der Markt war sich sicher, dass die wahrscheinlichste Antwort die besagte Freigabe der Reserven sei, dem erteilte der amerikanische Präsident allerdings vorerst eine Absage. Diese Absage wirkte sich zum aktuellen Wochenstart preistreibend aus.

Die Nachfrage nach Heizöl war dieses Wochenende ungewöhnlich hoch. Viele Heizölinteressenten haben die verhältnismäßig günstigen Preise genutzt. Am Sonntag wurde beispielsweise ungefähr so viel Heizöl gekauft wie in den letzten zwei Wochenenden jeweils am gesamten Wochenende.

An diesem Montag starten die Heizölpreise wieder mit einem Plus in den Tag. Im Vergleich zum Vortag zahlen Interessenten ca. 0,8 Cent mehr pro Liter Heizöl in Deutschland. In Österreich sind es im Durchschnitt 0,2 Cent pro Liter Heizöl. In der Schweiz ist der Preis minimal pro Liter gefallen und zwar um 0,01 Rappen.

In Österreich und der Schweiz, lohnt es sich, aufgrund zu der aktuellen Nähe zu den jeweiligen Jahreshöchstpreisen, kleinere Mengen Heizöl zu kaufen. Sprich genug, um über die Heizsaison zu kommen und dann erneut im Frühjahr, wenn die Preise aufgrund der besseren Temperaturen deutlich gefallen sind. In Deutschland dagegen, lohnt sich ein Kauf auch mit dem heutigen Anstieg, da wir immer noch deutlich vom aktuellen Jahreshoch entfernt sind. -fr-

HeizOel24-Tipp: Zehn praktische Tipps zur Senkung Ihrer Heizkosten finden Sie auf HeizOel24. HeizOel24 08.11.2021

Börsendaten:
 

Montag
08.11.2021 – 09:34 Uhr

Schluss Vortag
07.11.2021

Veränderung
zum Vortag

Rohöl

Brent Crude

83,45 $

pro Barrel

82,55 $

pro Barrel

+1,09%

Gasöl

724,00 $

pro Tonne

717,00 $

pro Tonne

+0,98%

Euro/Dollar

1,1554 $

1,1561 $

-0,06%

(konstant)

USD/CHF

0,9147 CHF

0,9117 CHF

+0,33%

(etwas fester)

Deutschland

87,82 €

86,97 €

+0,98%

Österreich

88,98 €

88,76 €

+0,24%

Schweiz

104,64 CHF

104,64 CHF

-0,01%

4-Wochen-Prognose
Rohöl


leicht steigend

Heizöl


leicht steigend

alle Angaben ohne Gewähr

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