Der Einbruch mit dem Luftballon

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Die britische Polizei hat sich für besonders selbstsichere oder vergessliche Hausbesitzer etwas Besonderes einfallen lassen. Polizisten die ungesicherte Fenster oder Haustüren finden, öffnen diese, um einen Luftballon in der Wohnung zu hinterlassen. Mit dieser Kampagne wird auf die steigende Kriminalitätsrate durch Einbrecher aufmerksam gemacht.

Das Gebiet in Süd Cambridgeshire ist seit letzten September vor Einbrüchen kaum noch sicher. Seit dieser Zeit wurden 139 Autodiebstähle verzeichnet sowie fast 300 Einbrüche in Wohnungen oder Häuser – dies ist eine Steigerung um fast 25 % zum Vorjahr. Viele Hausbesitzer scheinen sich darum keine Gedanken zu machen. Um die Kriminalitätsrate nach unten zu drücken, hat die Polizei sich etwas Besonderes einfallen lassen. Seit längerer Zeit nun durchforsten Polizisten die Ortschaften. Sobald sie ein ungesichertes Haus oder Auto vorfinden, hinterlassen sie hierin einen Luftballon! Auf diesem ist dann zu lesen, dass man doch ein hohes Risiko eingeht, die Wohnung derart unverschlossen zu hinterlassen.

Diese Kampagne soll nicht das traditionelle Verbrechen präventiv bekämpfen, sondern die Gegend generell sicherer machen und die Bevölkerung überhaupt über diese Risiken aufzuklären. Zudem soll allen Einbrechern klar sein, dass es in dieser Gegend nichts mehr zu holen gibt.  Im Normalfall ist die Polizei nicht befugt, ohne einen Durchsuchungsbeschluss eine private Wohnung zu betreten.

Ich finde diese Aktion wirklich gut. Im Gegensatz zu Deutschland finden sich in vielen Ortschaften im Königreich noch unverschlossene Häuser oder Autos. Die hohe Kriminalitätsrate zeigt, dass die Bevölkerung dahingehend noch nicht sensibilisiert ist. Vielleicht lässt sich dieses Modell auch auf andere Länder übertragen. Was würden Sie denken, wenn Sie einen Luftballon der Polizei in ihrer Wohnung finden?

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Joern Petersen Joern Petersen


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