Dem Tode so nah

Die-gefaelschten-Medikamente-wurden-unter-anderem-als-Mittel-gegen-Diabetes-verkauft-Symbolbild-

Dem Tode so nah

Posted by :Anke Schulz On : 3. November 2013 0

Category: Gesellschaft, Medizin

Tags:Arzneimittel, Fälschungen, Medikamentenmafia, Pharmaindustrie

Print Friendly

Nicht nur beim Griff in den Arzneischrank, auch die Bestellung im Internet, überall kann die Gefahr durch gefälschte Arznei lauern . Auf dem europäischen Markt tauchen immer mehr illegal hergestellte Medikamente auf . Hierbei handelt es dich nicht nur um Mittel, die einer Diät oder der Potenz dienen sollen, sondern auch um Schmerzmittel, Antibiotika und Krebsmedikamente.

Man kann gar nicht genug wachsam sein, wenn es heutzutage um den Konsum von Pharmaerzeugnissen geht. Leider ist es immer wieder so, dass Menschen auf Kosten anderer Profit schlagen wollen, auch wenn sie über deren Leichen gehen. Nach den Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind mittlerweile über zehn Prozent des Weltmarktes von Arzneimittelfälschungen betroffen. Was überwiegend in Afrika und in den Drittweltländern begonnen hat, kommt schnell auch jetzt zu uns,
Die Medikamenten-Mafia macht vor nichts halt. Waren es noch in Afrika Malariamittel waren, deren Inhalt aber absolut keine Wirkung hatten, sind es hierzulande auch Krebsbekämpfungsmittel. Der kriminelle Medikamentenhandel hat mittlerweile solche Ausmaße genommen,  dass sämtliche Ermittlungen dagegen auf höchster Alarmstufe fahren. Gefälscht wird alles und leider oft so gut, dass man es auf den ersten Blick gar nicht erkennt und nur im Labor aufgedeckt wird. Die Dublikate werden fast ausschließlich im asiatischen Raum hergestellt und den Pharmavertretern angeboten, die wiederum diese Medikamente an Ärzte und Apotheken weitervermitteln. Schauen diese nicht genau hin, ist es schon passiert!  Es gab schon Razzien, da Apotheken unter dem Verdacht standen, gefälschte Medikamente zu verkaufen.

Wohin soll all das noch führen? Wem und was können wir noch glauben? Fälscher und Händler machen Milliardengeschäfte, andere  hingegen sterben  in  Guten Glauben im Kampf mit dem Tod.

Macht also die Augen auf und fordert die Kriminalität nicht heraus, in dem man immer nur das billigste will. Sicherlich, beim teuren Produktkauf unterstützen wir auch die legale Pharmaindustrie, die hierfür auch nicht ganz unverantwortlich sind. Warum muss der Kampf gegen den Tod immer mit so teuren Medikamenten bekämpft werden? Es sind doch eh meist die Ärmsten betroffen! Lasst es also nicht zu! 

Previous Post

Die totale Kontrolle

Next Post


wallpaper-1019588
Geschenkidee: Selbstgemachte Schokolade zum Selbernaschen & Verschenken
wallpaper-1019588
Hiro Mashima sendet Nachricht an seine Fans
wallpaper-1019588
Musikschülerinnen bekamen Gesangsunterricht durch Caroline Vasicek
wallpaper-1019588
Signierstunde zu Band 3000
wallpaper-1019588
Eşya: Zur Dunkelheit bekennen
wallpaper-1019588
Lebkuchenlinzer mit Dulce de Lechefüllung
wallpaper-1019588
Fallout 76 - Die Playthrough-Serie #46
wallpaper-1019588
Schneller DIY Kranz aus Trockenblumen