Das Maß unserer Bewusstheit entscheidet

Es gäbe die Möglichkeit, mit den angst erzeugenden Medien auch Erkenntnisse verbreiten, die dem Menschen wirklich nutze können.

Statt über den 1000sten Unfall zu berichten, das neuste Augenbrauengel, oder zigfachst Schönheitsoperation eines sich-selbst- nicht-mögenden-menschen, könnte man auch über Forschungsergebnisse berichten, die schon seit Jahren eindeutig auf dem Tisch liegen und dem Leben wirkliches liebevolles Leben einhauchen würden.

Zum Beispiel den konditionierten Menschen  erklären und hinführen zu dem Erkennen, dass immer, wenn wir eine Handlung ausführen, die gedachten Gedanken,  bereits vom Gehirn  für uns schon entschieden hat.

Das wäre mal ein Nachricht, die außer Gänsehaut auch noch weit mehr in Umbruch versetzen könnte, als es wirklich vorstellbar ist.

Unsere konditionierten Muster haben sich so verselbstständigt, dass wir diesen Programmen folgen. Das Maß unserer Bewusstheit entscheidet, ob wir einfach nur vom System  gelebt werden. Dabei geht e nicht um Personen, sondern alleine um die Programme, die irgendwo und irgendwie als konditionierte Muster  in Erscheinung getreten sind.

Es gibt heute die Möglich, rein faktisch, festzustellen, dass das Gehirn schon vorher entschieden hat, bevor es über die Konditionierung bewusst wurde. Bis vor 4 Jahren sprach man von ca. einer halben Sekunde zu vor, heute weiß man, dass es mehrere Sekunden sind, die unser Gehirn entschieden hat. Es ist wie vorbestimmt.

Wir haben von Natur aus ein Vetorecht, so der Entdecker und Hirnforscher Benjamin Libet, dieser merkwürdigen Situation, es ist und mitgegeben, aber wir machen keinen Gebrauch davon.

(Als Libet-Experiment wurde die Messung des zeitlichen Abstands bekannt, der zwischen Nervenaktivität im Gehirn, die einer bestimmten Handbewegung einleitend vorausgeht, und dem erst danach erfolgenden Bewusstwerden der dazu gehörenden Handlungsentscheidung liegt.)

Warum ist das so? Weil wir darüber nicht informiert sind.

Das Maß unserer Bewusstheit entscheidet, ob wir von unserem Vetorecht Gebrauch machen, oder nicht, erfordert Aufklärung, dass es so ist wie es ist. Sich darüber klar werden, will ich gelebt werden oder will ich selber in Erscheinung trete? Du gibst dir hier selber die Antwort.

Das bedeutet, dass sich der Mensch, also auch du, darüber im Klaren sein soll, dass er nur durch akribischen Überprüfen oder das Stärken der momentanen Achtsamkeit sich den verstellten Weg freiräumt.

Dazu braucht nicht jeder wissenschaftliche Studien zu besuchen, sondern sich nach eigenen Möglichkeiten umschaut, die keine Suggestionen beiläufig einstreuen.

Mache jede Sache zu deiner maximalen Maxime. Das bedeutet Leben immer im Hier und jetzt! Damit ist gemeint,  maximales Bewusstsein. Wie im Zen, es existiert nur diese Maxime. Das funktioniert nur dann, wenn du deinen besten Freund, deinen Verstand erkennst, als das was er ist. Dein bester Helfer aber auch einer, der permanent am Quasseln ist. Das Quasseln kannst du ihm nicht abgewöhnen, selbst nach 20 Jahren Mediation in einer Berghöhle, sondern dass du  ihm nicht mehr permanent zuhörst.

Was sich vielleicht aufwendig anhört, ist im Grunde sehr einfach, schon deshalb, weil es naturgegeben ist. Das was es schwierig macht ist, dass es zur Gewohnheit, also zur eigenen Neukonditionierung, werden sollte. Das macht es nicht leicht. Denn ohne den Verstand mitzunehmen, lässt es sich nicht umsetzen. Wird der Verstand zum Überprüfen angeleitet, kann er nicht mehr anders.

 

Warum das Ganze?

Erst wenn der Mensch Bewusstheit erkannt und erlebe hat, kann er wirklich lieben. Alles andere sind Konditionierungen.

Konditionierungen bergen Leid in sich.

Sokrates sagte:
Niemand tut bewusst einem anderen Menschen oder sich eine böse Handlung an, nur das Maß der Unbewusstheit entscheidet darüber.

Alles was der Mensch tut, tut er aus dem Maß seiner Unbewusstheit. Wenn er voll bewusst wäre, wäre er zu keiner bösen Handlung fähig.