Vorstellungen und Vorgaben

Was sind Vorstellungen?

Sind es Einbildungen? Ein Bild das wir in uns erschaffen? Eine Mischung aus dem Erlebten und einer Absicht? Die Begrifflichkeit für eine solche Einbildung kommt einer Chimäre gleich. Der griechische Name bedeutet „Ziege“. Eingedeutscht und der griechischen Mythologie entnommen ist es ein Mischwesen, was den Inhalt der Vorstellung auf den Punkt bringt (Vorstellungen im Verstand sind wie Ziegen, ununterbrochen am meckern)

Vorstellungen sind Erscheinungen die für unseren Verstand Handlungsanweisungen sein können. Vorstellungen können auch Absichten, Ansichten, Ausdrücke, Darstellungen, Betrachtungen synonym sein.

Bleibt die Frage: Wie werden Vorstellungen im Verstand bewertet? Als Realität? Als das was wirkt? Wie gehe ich damit um?

Das hängt ganz von der eigenen Konditionierung, oder auch Prägung genannt, ab.

Unser Gehirn checkt bei allem was wir erleben zunächst ab, ob das Erlebte bereits bekannt ist.  Zwischen Wirklichkeit und Vorstellung wird in diesem Augenblick nicht unterschieden.

Sobald der Verstand Ähnlichkeiten zu entdecken glaubt, werden die früher gemachten Erfahrungen auf die neue Situation im Hier und Jetzt projiziert. In weitgehender Ignoranz dessen, was im jeweiligen Moment tatsächlich präsent ist, wird uns auf diese Weise leicht ein “Kenn’-ich-schon”- “Hatt’-ich-schon”-“War-ich-schon-überall”  – „muss-ich-unbedingt- haben“ vorgegaukelt. Wir glauben zu wissen, wie die Dinge sind. (Glauben heißt nicht Wissen. Allem Glauben zu schenken, bedeutet zu bequem zu sein, es zu hinterfragen).

In diesem Moment liegt bereits eine innere Bewertung  vor, die den nächsten Handlungsschritt zu beeinflussen versucht, oder genauer gesagt beeinflussen wird.

Ein punktgenaues Beobachten, ohne zu werten, wäre meist die bessere Alternative, da sich das Leben immer im Hier und Jetzt abspielt. Dabei sein wenn es geschieht und achtsam auf die jeweilige Situation achtsam zu reagieren, das was getan wird achtsam auszuführen, lässt immer die besten Ergebnisse entstehen.

 

Was sind Vorgaben?

Vorgaben sind, wenn sie gute Absichten haben, ein sehr hilfreiches Werkzeug. Zu erkennen, dass sich hinter Vorgaben sehr gerne Vortäuschungen, wir dabei gerne unterdrückt.

Vorgaben betreffen immer die Zukunft, die noch nicht stattgefunden hat.

Vorgaben können ungeahnte Hoffnungen entstehen lassen. Die Hoffnung stirbt zuletzt – oft zitiert – aber sie stirbt.

Vorgaben können ein Heucheln oder Fingieren vortäuschen. (Der Journalist fingierte einen Zeitungsartikel, ohne dass es jemand gemerkt hat)

Vorgaben können täuschen. Es bedeutet, jemanden etwas in den Kopf setzen. Denkmuster und Verhaltensweisen werden in Gang gesetzt. Ein Prozess beginnt in deinem Verstand seinen Lauf.

 

Wem nützt es?

Das obliegt wieder deinen jeweiligen Vorstellungen.

Der Ausstiege gelingt, wenn durch die Stärkung der momentanen Achtsamkeit, das eigene Potenzial im Innen und die Manipulation im Außen erkannt wird. Das Leben wir Leichter. Leichtigkeit hat Zukunft.

Bist du noch vom Zuspruch und der Meinung anderer abhängig , dass du verlernt haben solltest, deine innere Stimme zu hören, die dir sagt, was deine eigene Wirklichkeit und Wahrheit ist. Wenn du Vertrauen entwickelst, orientierst du dich nicht mehr blind an den Meinungen und Vorgaben anderer, sondern stärkst zunehmend das Vertrauen in deine eigene innere Weisheit. Auch der verhangene Zugang zur Liebe zu dir selbst wird freigesetzt.