Cummings, Harriet: Eine von uns

Rezension Harriet Cummings - Eine von uns

Klappentext:

Sommer 1984, ein Dorf in der Provinz in England. Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, fettigen Fingerabdrücken auf dem Badezimmerspiegel. Dann verschwinden Dinge, oder, noch rätselhafter, es tauchen andere auf. Bis schließlich eine von ihnen weg ist: Anna, die harmloseste, unscheinbarste von allen. Die Dorfbewohner beginnen sich zu bewaffnen, sie haben Angst vor dem Einbrecher, Angst um Anna und immer mehr auch voreinander. Kann einer von ihnen der geheimnisvolle Fox sein? Harriet Cummings' Debüt ist spannend, stilsicher und raffiniert - den Abgründen dieser Dorfidylle entkommt man nicht!

Cummings, Harriet: Eine von uns Meinung:

Im Jahre 1984 geht ein Einbrecher, genannt „Der Fox", in der englischen Ortschaft ... um. Doch der Einbrecher stielt keine wertvollen Sachen, sondern nur eine Kleinigkeit, bringt Dinge in Unordnung und verängst die Bewohner, scheint er doch mühelos überall einsteigen zu können. Als dann auch noch eine junge Frau verschwindet, deutet alles auf eine Entführung durch den Fox hin. Hat Anna etwas gesehen? Wo ist sie? Immer mehr Hinweise werden vom Fox ausgelegt und alles deutet auf ein tödliches Ende hin. Und während die Polizei fieberhaft sucht, rüsten die Bewohner zu eigenen Verteidigungsmaßnahmen auf.

Als ich die Inhaltsangabe zum ersten mal las war ich direkt neugierig auf das Buch. Dank dem lieben Flo, den man bei Instagram als Literarischennerd finden kann, durfte ich auch bald in den Genuss dieses Buches gelangen. Der Einstieg gestaltete sich auch angenehm einfach und ich fand leicht in die Geschichte hinein. Die Autorin hat einen angenehmen Erzählstil, der hier von Walter Goidinger übersetzt wurde. Leider fühlt sich diese Erzählweise manchmal etwas oberflächlich an, so dass ich nicht immer leicht in die Charaktere hinein fand und ich immer das Gefühl einer gewissen Distanz beim Lesen hatte.

Trotzdem mochte ich den Inhalt sehr gerne. Die Geschichte ist feinsinnig und spannend aufgebaut, weshalb es mir nicht schwer fiel, bis zum Ende durchzuhalten und der Auflösung entgegen zufiebern. Wie es sich für einen Krimi gehört, rätselt man als Leser hier kräftig mit und stellt seine Theorien auf, wer denn nun der Fox ist und was seine Motivation sein könnte. Im Vergleich zu einem klassischen Ermittler-Krimi setzt sich hier die Geschichte aus den Eindrücken der Bewohner zusammen, was mir persönlich viel besser gefällt und mehr meinem Lesegeschmack entspricht.

Fazit:

Eine von uns ist ein durchaus unterhaltsamer Krimi, der mit einer gut durchdachten Geschichte punkten kann, die auch noch auf einer wahren Begebenheit beruht. Leider bleiben die Figuren manchmal zu distanziert, so dass man sich als Leser nicht immer gut in sie hineinversetzen kann. Dafür ist der Erzählstil sehr flüssig und gleicht das ein wenig wieder aus.

Von mir gibt es 4 von 5 Punkten. Cummings, Harriet: Eine von uns Preis

Gebunden: 20,00 Euro

Verlag: Deuticke
ISBN: 978-3-552-06335-8
Seitenzahl: 368
Übersetzer: Walter Goidinger


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