Hobb, Robin: Die Gabe der Könige

Rezension Robin Hobb - Die Gabe der Könige

Klappentext:

Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss - seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?

Hobb, Robin: Die Gabe der Könige Meinung:

Bereits unter dem Titel Der Adept des Assassinen bzw. Der Weitseher wurde Robin Hobbs Romans Die Gabe der Könige schon auf dem deutschen Markt verlegt. Nun hat Penhaligon die Trilogie diesem neuem Titel und einem schickem Cover, das ein wenig an die Das Lied von Eis und Feuer Saga erinnert, aufgelegt.

In diesem Auftaktroman begleiten wir den jungen Fitz, Bastardsohn des Kronprinzen, auf seinem Weg und durch seine Erziehung zu einem der wichtigsten Werkzeuge des Königs. Fitz Leben ist geprägt von vielen Lehrstunden, sowohl in der Selbstverteidigung, wie auch seine Fertigkeiten als Assassinen. Denn obwohl er ein Bastard ist und ihm einige nach dem Leben trachten, so möchte der König ihn doch an seiner Seite sehen und ihn für seine Zwecke nutzen können, auch wenn es zu Lasten von Fitz Leben und seinen Träumen, Wünschen und Vorstellungen geht.

Robin Hobb kann sehr schön erzählen, sorgt für einen leichten, angenehmen Lesefluss und führt ihren Leser behutsam in ihren Weltenentwurf und die Welt von Fitz ein. Manchmal ist sie mir dabei aber zu behutsam, so dass nicht immer viel passiert, die Handlung zeitweise nicht wirklich voran geht und man sich manchmal wünscht, die spannenden Szenen würden doch endlich mal einsetzen. Meine Geduld mit dem Buch wurde hier so manches mal etwas strapaziert, denn die langen Lehrstunden des Bastard Fitz haben mich nicht immer fesseln können, auch wenn sie rückblickend gesehen, wichtig für die Handlung waren.

Auf gut 600 Seiten bekommt am als Leser viel geboten. Es gibt Magie und Verschwörungen, ein mittelalterlich angelehntes Setting, Kampfszenen und Zwischenmenschliches. Wären nicht die immer wiederkehrenden Längen im Buch gewesen, dann hätte mir das Buch bestimmt besser gefallen, denn so ganz hat es mich leider nicht packen können. Zwar finde ich nach wie vor die Grundgeschichte spannend, für einen ersten Band war es mir insgesamt etwas zu zäh. Aber vielleicht ändert das sich ja im nächsten Teil 🙂

Fazit:

Die Gabe der Könige ist ein interessanter, aber stellenweise etwas zäh geratener Trilogie-Auftakt, der mich nicht ganz so fesseln konnte, wie erhofft. Vielleicht waren meine Erwartungen hier zu hoch, vielleicht hat aber nur der Zeitpunkt nicht ganz gepasst. Auf jeden Fall sehe ich noch Luft nach oben.

Von mir gibt es 3 von 5 Punkten. Hobb, Robin: Die Gabe der Könige Preis

Klappenbroschur: 15,00 Euro

Verlag: Penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3183-6
Seitenzahl: 608
Übersetzer: Eva Bauche-Eppers

Die Reihe im Überblick:

Die Gabe der Könige
Der Bruder des Wolfs (Erscheint im Oktober 2017)
Der Erbe der Schatten (Erscheint im Dezember 2017)

Vielen Dank an den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar.

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