[Comic] Richard Starks Parker – Martini Edition [1]

Darwyn Cooke steht bei mir mittlerweile auf einem Podest und ich muss schlicht alles von ihm lesen. Bei dem hier vorliegenden Comic ist alles anders. Diesmal ist Richard Stark bzw. Parker eigentlich das Zugpferd. Wer mit gar nichts von alledem anfangen kann, sollte aber dennoch weiterlesen.

Ein Mann namens Parker

Denn Start liefert „Ein Mann namens Parker“. Eine Geschichte, die eigentlich gar keine Geschichte ist. Man bekommt große Panels und wenig Text, aber man bekommt einen guten Einblick wer oder was eigentlich Parker sein könnte. Nach dieser Geschichte kann man Parker besser einschätzen.

The Hunter

Weiter geht es mit „The Hunter“ in New York City im Jahr 1962. Lynn Parker wird Opfer von ihrem Mann, alles fing mit einem Coup an, der deutlich gewagter war als sonst. Nach einem Coup, lässt Parker seine Gefühle sexuell freien Lauf, bis die Zeit vergeht und er fast klösterlich lebt. Gleiches gilt für das Geld, was immer knapper wird.

Zwischen Mal Resnick und Lynn läuft irgendwas, was direkt zu Problemen führt. Danach beginnt die Jagd nach Geld, welches verloren gegangen ist. Dabei kommt genau der richtige Flair auf und es wird sehr gut. Und dann ist die Geschichte schon beendet.

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Parkers Rache

In „Parkers Rache“ hat Parkers ein neues Gesicht, das musste er teuer bezahlen. Auch hier geht es wieder um einen Coup und vor allem um einen Geldtransporter. Das ist wirklich wild und erst Recht das Ende haut noch einmal einen raus und verlangt nach mehr.

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Die Gorillas

Mit „Die Gorillas“ geht es in Miami Beach 1963 weiter. Parker wird unsanft gestört, Skim Lasker scheint hinter dem Angriff zu stecken. Nachdem „Next men up“ Prinzip schaltet Parker jeden Gegner aus, um an den nächsten Boss heranzukommen. Arthur Bronson ist einer von ihnen, der sich verschanzt.

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Der Amateur & Richard Starks Hollywood

Mit einer Kurzgeschichte, die auf den Namen „Der Amateur“ hört und etwas Einblicke in die vielen Hollywood Umsetzungen von Parker endet der erste Band der Martini Edition. Ziemliche viele Adaptionen haben sich bereits an die Geschichten gewagt.

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Mein Comic Senf

Ich hatte richtig Bock auf den Comic, weil ich ein großer Darwyn Cooke Fan bin. Dann beginnt der Comic mit einem ziemlich verrückten und ausführlichen Interview. Ein Mann namens Parker hinten dran macht einen Einstieg schwer. Vor allem, wenn man keine Ahnung von Richard Stark und Parker hat.

Optisch ist und bleibt Cooke ein begnadeter Künstler, das ist bei Parker nicht anders, auch wenn es ein bisschen anders ist. Hier sind die Kolorierungen das absolute Highlight. Jede Geschichte ist mit quasi einer Farbe gezeichnet. Das sieht schlicht Klasse aus und in einem solchen Band eine Augenweide.

Der Band zeigt eindrucksvoll, wie breit das Repertoire der Parker Geschichten ist. Auch die Auswahl ist – trotz dass Parker und seine Geschichten ähnlich wirken – durchaus gelungen. Wer die Vorlagen kennt, hat sicher seinen Spaß, ohne Vorlage funktioniert es aber auch.

Was am besten funktioniert, ist die ruhige – fast demütige – Erzählweise. Gerade The Hunter schlägt in die Kerbe. Es geht langsam voran und man fragt sich, wann der große Knall kommt und plötzlich ist man mitten in der Geschichte und ist begeistert.

[Comic] Richard Starks Parker – Martini Edition [1] Meine letzten Worte:

Darwyn’s Parker

Review


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