[Comic] Esmera

Habt ihr euch schon mal gefragt wie es ist in einem anderen Geschlecht zu Leben? Was würdet ihr davon halten, wenn ihr spontan von einem ins andere – immer wieder – wechseln könntet? Es mag sicherlich mal interessant sein, aber nicht, wenn es dabei eine fiese Regel gäbe, eine Regel wie bei Esmera.

Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Der Plot

Wir erleben die Geschichte von Esmera Santeneo und ihre Lebensbeichte. 1965 war sie an einer reinen Mädchenschule, und damit waren Jungs tabu. Die ersten Kontakte mit Jungs waren lose, bis ihre Zimmergenossin Rachele immer wieder “Besuch” mitbrachte.

  • [Comic] Esmera(c) Splitter Verlag
  • [Comic] Esmera(c) Splitter Verlag

Während Rachele ihre Jungfräulichkeit verliert, schaut Esmera nur zu und staunt. Esmera lernt viel von Rachele und sie beginnen zusammen ihre Körper zu erkunden. Am nächsten Morgen liegt neben Rachele aber nicht mehr Esmera, sondern ein Mann.

Es zeigt sich, dass Esmera mit einem Orgasmus das Geschlecht wechselt, immer wieder. So lebt sie im Wechsel als Esmera oder als Marcello. Ein Leben und echte Liebe sind so nicht möglich. Schließlich wollen die einen nur mit Männern und die anderen nur mit Frauen zusammen sein. Kann sie dennoch irgendwie ihren Frieden finden?

Mein Comic Senf

Die Lebensbeichte von Esmera ist sehr speziell und ein Szenario, was durchaus vielschichtiger ist als auf den ersten Blick ersichtlich. Schließlich erlebt Esmera am eigenen Leib, dass Liebe scheinbar nicht immer an inneren Werten liegt, sondern eben auch an sexuellen Eigenschaften.

Neben dem offensichtlichen Gedanken: wie würde ich damit umgehen, gibt es natürlich noch die externe Sicht. Wie würde ich auf einen Partner reagieren, der mit dem Orgasmus sein Geschlecht wechseln kann? Das ist mit Abstand eines der interessanteren Gedankenspiele. Allein dafür kann ich den Comic nur loben.

  • [Comic] Esmera(c) Splitter Verlag
  • [Comic] Esmera(c) Splitter Verlag

Im Comic geht es echt zur Sache und die realistischen Zeichnungen sind sicher nicht für jede*n geeignet. Das ein oder andere Mal hätte ich das ein oder andere Panel nicht gebraucht. Plastisch kann aber manchmal deutlicher machen, wie krass die Idee ist. Das wird sehr oft deutlich gemacht.

Außerhalb von der guten und erfrischenden Grundidee, gibt es weder etwas anzumerken, noch zu entdecken. Es verläuft sich gegen Ende etwas, ist aber immer noch ein guter Comic. Empfehlen kann man den Comic durch die explizite Darstellung, aber nicht jede*n.

[Comic] Esmera Meine letzten Worte:

Bloß nicht kommen!

Review


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