Christian Friedrich Daniel Schubart Winterlied eines schwäbischen Bauerjungen

Mädel, ’s ist Winter, der wollichte Schnee,

Weiß wie dein Busen, deckt Thäler und Höh'.

Horch, wie der Nordwind um's Häuslein her pfeift!

Hecken und Bäume sind lieblich bereift.

Mädel, 's ist Winter, die Bäche sind Eis;

Dächer der ländlichen Hütten sind weiß.

Grau und ehrwürdig, im silbernen Flor,

Streckt sich der stattliche Kirchthurm empor.

Mädel, es ist Winter. Mach's Stüblein fein warm;

Setz dich zum Ofen, und nimm mich in Arm!

Lieblich und kosend, wie rosigten Mai,

Führt uns die Liebe den Winter vorbei.

Drehst du mit Fingern, so reinlich wie Wachs,

Seidene Fäden vom silbernen Flachs,

Schüttle ich die Acheln dir schäkernd vom Schurz,

Mache die Nächte mit Mährlein dir kurz.

Mädel, 's ist Winter. O wärst du schon mein!

Schlüpft' ich ins blähende Bettlein hinein;

Nähm' dich, mein herziges Liebchen! in Arm,

Trotzte dem Winter – denn Liebe macht warm. –


wallpaper-1019588
Der letzte Gran Fondo
wallpaper-1019588
Das Maifeld Derby gibt erste Bandwelle mit The Streets bekannt
wallpaper-1019588
WordPress 5.1
wallpaper-1019588
"Vice - Der zweite Mann" / "Vice" [USA 2018]
wallpaper-1019588
Reisen - Rhodos 2019 | The Nina Edition
wallpaper-1019588
Glutenfreier Cheesecake – und ein Interview zum Leben mit Zöliakie (Werbung, unbezahlt)
wallpaper-1019588
Strandbar der Cala Varques bleibt trotz der Geldstrafe von hunderttausend Euro geöffnet
wallpaper-1019588
Uli Jon Roth – LegendsVIP Boat