Bücher im Januar

Vom Atmen unter Wasser
Ein Mädchen wurde ermordet. Was macht so etwas mit den Hinterbliebenen? In diesem Roman wird ganz eindrücklich erzählt, wie Anne (die Mutter), Jo (der Vater) und Simon (der große Bruder) damit fertig werden. Die Perspektiven wechseln in jedem Kapitel und so ergibt sich ein Bild. Ein erdrückendes Bild. Aber auch ein Bild mit Hoffnung.
Obwohl das Thema ja eigentlich sehr düster ist, hatte ich am Ende des Buches ein leichtes Herz. Ich mochte die klaren Sätze und die pragmatische Schreibweise. Da passte irgendwie alles zusammen.
Night School. Du darfst keinem trauen
Allie ist ein Teenager mit Problemen. Diese sind so groß, dass ihre Eltern beschließen sie auf ein Internat zu schicken. Die Cimmeria School. Dort ist einiges anders, die Mitschüler sind sehr geheimnisvoll und sehr bald schon fragt sich Allie, warum sie ausgerechnet auf dieser Schule gelandet ist, denn sie scheint überhaupt nicht hineinzupassen. Gleich von Beginn an, wird sie von zwei unterschiedlichen Jungen umworben. Schreckliche Dinge passieren, Allie weiß nicht, wem sie vertrauen kann und schon ist sie mittendrin im Geschehen.
Und schon wieder eine Bücherreihe ... Band 2: Night School. Der den Zweifel sät soll am 1. Februar erscheinen. Allie ist mir sehr sympatisch, ich werde auf jeden Fall weiterlesen. Die Geschichte ist spannend, völlig ohne Übernatürliches und nach dem offenen Ende aus Band 1, möchte ich nun doch wissen, wie es weitergeht. Wer auf Jugendbücher steht, wird hier auf alle Fälle auf seine Kosten kommen! Auf der Internetseite zum Buch habe ich gesehen, dass es 5 Bände geben wird.
Schattenmorellen. Kriminalroman
Ist das wirklich ein Kriminalroman? Hm. Nicht im eigentlichen Sinne. Und doch ist es ein äußerst lesenswertes Buch. Ich-Erzählerin ist die 71-jährige Martha. Das war schon interessant aus dieser Perspektive quasi jetzt die Gedankengänge von später zu lesen. Das denkt Martha von der Liebe:
"Ich glaube grundsätzlich, dass man einige große Begegnungen in seinem Leben hat und es mehr als einen Menschen gibt, zu dem man theoretisch ein tiefes Gefühl entwickeln könnte. Aber man entscheidet sich für den einen."
Die Geschichte (die ich Euch gar nicht verraten mag) ist nicht alltäglich, sie ist lesenswert, der Krimi spielte für mich nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung!
Der Trümmermörder.
Das Buch besticht durch eine klare Sprache, kurze Sätze und präzise Beschreibungen. Es spielt im Winter 1947 in Hamburg, dort soll Polizeioberinspektor Stave eine Mordserie aufklären. Mal abgesehen davon, dass die Geschichte wirklich gut und schlüssig erzählt ist, hat mich insbesondere die Beschreibung der Lebensumstände im eisigen Winter direkt nach dem Krieg beeindruckt. Obwohl ich früher als Jungendliche sehr informiert über den zweiten Weltkrieg war, wurde mir erst beim Lesen dieses Buches so wirklich klar, dass nach dem Ende eines Krieges nicht plötzlich wieder alles völlig "normal" ist. Auch hier: Es gibt einen Folgeband (Der Schieber), den ich ganz sicherlich lesen werde!

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