Buchempfehlung- Sehr gerne Mama, du Arschbombe

Auf meinem Blog wird es ab jetzt Buchempfehlungen geben. Diese erscheinen wöchentlich (soweit es die Kinder zulassen) und wechseln zwischen Büchern, die ich gern selbst lese oder den Kindern vorlese. Ich lese sehr gern und je nach Zeit auch viel. Dabei interessieren mich historische Romane, Erfahrungsberichte oder Elternbücher. Beim letzteren aber nicht diese Ratgeber, die mir erklären, wie mein Kind am besten schlafen lernt oder auf welche Dinge ich achten muss, damit mein Kind keine Entwicklungsstörung erleidet. Nein, ich meine Bücher wie das was ich euch heute vorstelle.

“Sehr gerne Mama, du Arschbombe” von Patricia Cammarata

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Das Buch erschien bereits im August 2015, ich habe es vor kurzem bereits das zweite Mal gelesen und muss nun meine Buchreihe einfach mit diesem Buch starten.
Viele kennen Patricia Cammarata wahrscheinlich schon von ihrem Blog. Sie schreibt dort über ihren Familienalltag und hat einige ihrer Blogbeiträge in Buchform veröffentlicht. Keine Angst, auch wenn man den Blog kennt, hat man sehr viel Spaß beim Lesen der 240 Seiten.

Das Buch ist meiner Meinung nach eine perfekte Zusammenfassung aus den typischen Familiengeschichten, die einen verzweifeln lassen oder direkt an die eigenen Grenzen bringen und den Momenten danach, in denen man über sein eigenes Scheitern lachen kann.
Sie schreibt absolut authentisch, liebevoll und mit sehr viel Humor. Die Kinder bleiben, was ich sehr gut finde, anonym. Man erkennt sie weder auf Fotos, noch weiß man ihre Namen. Sie heißen Kind 1.0, 2.0 und 3.0., dies hat sicher mit dem Beruf von Frau Cammarata zu tun. Ich hab davon ja keinen blassen Schimmer, irgendwas mit IT.
Auf jeden Fall sind mir ihre Kinder auf Anhieb sympathisch und an vielen Textstellen konnte ich beim Lesen nur zustimmend und mitfühlend nicken. Doch viel mehr noch musste ich lachen. Sogar mein Mann, der sonst derartige Geschichten immer mit “So`n Mist” abwinkt, musste über meine Vorlesungen lachen. Man sollte also in der Öffentlichkeit damit rechnen, dass Menschen einen komisch anschauen, weil man grinsend in ein Buch schaut.
Hin und wieder findet man im Buch kleine Zeichnungen, wenn meine Kinder diese sahen, fragten sie mich dann aus. Am besten erklärt man dann den Kindern nicht zuviel.

Ich habe dieses Buch schon viel verliehen und bisher keine negativen Bewertungen gehört. Die, die bereits Kinder hatten, konnten nur zustimmen. Auch werdenden Eltern sollte man dieses Buch empfehlen, denn so sind sie einerseits auf viele Situationen vorbereitet und wissen andererseits, dass es ok ist zu scheitern. Das andere es auch nicht perfekt machen. Denn auch ich sagte mir oft: “Ach schön, dass es nicht nur mir so geht.” Oder: “Toll, auch andere Kinder haben diese Macke.”

Das Buch ist in diversen Onlineshops erhältlich, man kann es auch direkt über ihren  Blog beziehen oder einfach, so wie ich, in die örtliche Buchhandlung gehen.

Habt ihr nach dem Lesen nicht genug von ihr und ihren Kindern, folgt ihr einfach auf Twitter.

Viel Spaß beim Lesen.

Vor kurzem konnte ich mich in einem Blogbeitrag wiederfinden. Ihre Kinder plapperten unentwegt von irgendwelchen Dingen und Figuren aus StarWars ohne jemals selbst den Film gesehen zu haben. Mein Sohn bekam die Filme nun mal zu Weihnachten, damit er selbst genau weiß wovon er eigentlich spricht, aber ich tue es nach wie vor nicht. Und selbst die Kleine kennt durch ihn die Namen sämtlicher Figuren. Die Eltern ihrer Kitafreunde werden sich sicher daran erfreuen.

Heike