Brennende Sorge um Wladimir Klitschko

Ich mache mir ernsthaft Sorgen um den Weltmeister im Schwergewicht nach Version IBF und WBO, Wladimir Klitschko. Die Sorge um ihn brennt in mir, denn er musste nun zum zweiten Mal seine in Mannheim geplante Titelverteidigung gegen den britischen Meister und Commonwealth-Champion Dereck Chisora (14 Kämpfe, 14 Siege, 9 durch KO) absagen. Mit fiebriger Erregung harrte die Welt dem Kampf am 30. April entgegen. Wollte doch der Ukrainer gegen Chisora boxen, um ihn öffentlich dafür zu strafen, dass dieser ein „Frauenschläger“ ist.
Was mir nun wirklich Sorge bereitet, ist nicht die Absage als solche oder, dass der „Frauenschläger“ schon wieder seiner Strafe entgangen ist, sondern die Tatsache, dass dieselbe Verletzung, die bereits zur ersten Absage geführt hatte, noch nicht vollständig ausgeheilt ist. Das sind, wie ich finde, geradezu besorgniserregende Nachrichten, die mich fast um meinen Schlaf bringen. Wir erinnern uns: Wladimir Klitschko (58 Kämpfe, 55 Siege, 49 durch KO, 3 Niederlagen, 3 durch KO), unser in Semipalatinsk im heutigen Kasachstan geborener Weltmeister, zog sich bei „einer Links-Rechts-Kombination beim Pratzentraining mit Coach Emanuel Steward“ einen Muskelfaserriss zu, der sogar zu einer „Einblutung im Bauchmuskel“ führte. „Die Schmerzen waren extrem“, so dass an einen Faustkampf nicht zu denken war.
Wie erleichtert war ich da, als ich hörte, dass ein paar Tage später unser boxender Akademiker während seiner Rekonvaleszenz in Palm Beach/ Florida Golf spielte. Wie wohl jeder weiß, ist Golfspielen die optimale physiotherapeutische Übung bei Verletzungen der Bauchmuskulatur. Aber offensichtlich hat selbst die härteste Quälerei in der Physiotherapie und auf dem Golfplatz sowie alle Kunst der Mediziner nicht ausgereicht, Klitschko wieder fit zu machen. Der behandelnde Sportmediziner Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sagte dazu: „Bei vorliegendem Krankheitsbild ist die exakte Rehabilitationszeit schwer vorhersagbar. Ein Kampf im April mit dem jetzigen Beginn einer intensiven Vorbereitungsphase wäre ein zu großes Risiko.“
Wie schon gesagt, der Gesundheitszustand von Wladimir Klitschko versetzt mich in große Sorge. Gleichzeitig nehme ich mit wachsendem Befremden zur Kenntnis, wie Kleingläubige diese Absage in einen Zusammenhang stellen mit dem wohl am 25. Juni oder am 2. Juli endgültig bevorstehenden Kampf eines Klitschkos gegen den WBA-Weltmeister David Haye (25 Kämpfe, 24 Sieg, 21 durch KO, 1 Niederlage, 1 durch KO).
© Uwe Betker



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