Blogs in der Lehre - Feedback von Studierenden zum Zweiten

Blogs in der Lehre - Feedback von Studierenden zum Zweiten In der Lehrveranstaltung   "Informationsgesellschaft, -ethik und -politik" (IGEP) im Bachelorstudiengang Informationswissenschaft an der HTW Chur habe ich im vergangenen Herbstsemester 2011 auf das gleiche Lehrkonzept wie bereits 2009 gesetzt.
Ein zentrales Element der Lehrveranstaltung war das Aufsetzen und Führen eines thematischen Blogs durch die Studierenden als Teil eins ePortfolios.
Ebenso wie bereits 2009 habe ich nach Abschluss des Semesters eine anonyme Umfrage durchgeführt. Die Auswertung präsentiere ich hier zusammenfassend.
Alle Studierenden - insgesamt waren es 19 - gehören der Net Generation an. Insgesamt wurden 15 Fragebögen ausgewertet.
Vorherige Blog Erfahrungen 
Zwei Drittel der Studierenden waren vorher überhaupt nicht in der Blogospähre aktiv, immerhin ein Drittel gelegentlich. Erfahrungen mit einem eigenen Blog hatten dagegen vier Studierende (27%).
Aufsetzen des Blogs (technisch) Immerhin 80% empfanden das Aufsetzen des Blogs einfach oder sehr einfach. Schwierigkeiten waren vor allem die Auswahl des Blogsystems sowie der Umgang mit den Eigenheiten eines Blogs. 
Mehrheitlich ((73%) benötigten die Studierenden zum Aufsetzen des Blogs zwei Stunden oder weniger; 2009 waren es noch mehrheitlich 2 - 4 Stunden. 
Als Blogsysteme wurden genutzt Blogspot: 60%, Wordpress: 40%, tumblr 20%; ein Blog wurde auf einem eigenen Server aufgesetzt.  
Start des Blogs (inhaltlich) Der Start des Bloggen an sich war dann weniger einfach: 47% fanden es schwierig oder sehr schwierig. Schwierigkeiten waren einerseits die Themeneingrenzung bzw. Strukturierung, andererseits Unsicherheiten beim Bloggen an sich. Hier wurde deutlich, dass insgesamt wenig Erfahrung mit dem Bloggen bestand. 
Durch andere Kommentare wurde auch deutlich, dass die Aufbereitung eines Themas in einem Blog sich deutlich unterscheidet von einer traditionellen Haus- oder Seminararbeit. Weiterhin bestanden Unsicherheiten bzgl. Schreibstil und dem Umgang mit Verlinkungen. 
Führen des Blogs (zeitlich) Über die Zeit hat sich bei knapp der Hälfte der Studierenden (47%) der Aufwand für's Bloggen reduziert. Hier hat sich vor allem die Routine bemerkbar gemacht. 
Die Erfahrungen mit der thematischen Auseinandersetzung über ein Semester hinweg wurden sehr positiv beurteilt.
Schwierigkeiten waren vor allem die Identifizierung von Themen für Blogeinträge sowie die thematische Strukturierung des Blogs. 
Der Wissenszuwachs durchs Bloggen über ein Semester hinweg wurde überwiegend als sehr positiv beurteilt. 
Den Blog über das Semester hinweg weiterführen will keiner der Studierenden, zwei (13%) machen es von von entsprechenden Ereignissen zu ihrem Thema abhängig. Und 27% wollen sich wenigstens gelegentlich ganz allgemein in der Blogospähre engagieren. 
Das IGEP Format Immerhin 53% fanden das Format gut oder sehr gut geeignet für die Lehrveranstaltung, 40% waren unentschieden. Das Format umfasst neben dem Blog insbesondere auch die Aufbereitung des Themas in der Gestaltung einer entsprechenden Lehreinheit von 45 Minuten. Aufgrund der Zahl der Studierenden und der verfügbaren Zeit war das Semesterprogramm leider etwas gedrängt, was entsprechend - zu recht - kritisiert wurde. 
Und knapp die Hälfte (47%) der Studierenden meint, dass sie durch den Blog mehr gelernt haben als bei einer Haus-/Seminararbeit. 27% sind hier umgekehrter Meinung. 
Den Blog als Teil eines Leistungsnachweises finden immerhin 80% gut oder sehr gut, 20% sind unentschieden
Die komplette Auswertung ist in der folgenden Präsentation dokumentiert:

Bildquelle: flickr.com/DonnaGrason

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