Bitte Anschnallen

Bitte Anschnallen

Terrorists and other ‘financial enemies’ were likely responsible for the near collapse of the U.S. financial system in 2008, a new Pentagon report has concluded. Liest man in der Dailymail.

Aber es geht noch verrückter. Der amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta ist der Meinung, dass die BRICS-Staaten die Stabilität der Welt und die Sicherheit der Vereinigten Staaten bedrohen (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika)

Das passt zu den Anwürfen des abgehalfterten Messias Obama, die Europäer seien für die weltweite Krise verantwortlich. Er spielt Schwarzpeter.

Inzwischen geht es in Europa rund. Die Schuldenkrise ist außer Kontrolle geraten und wir brauchen vermutlich nicht bis 2012 zu warten, bis es knallt. Das Riff ist zum Greifen nahe und die Geschwindigkeit des Narrenschiffs beängstigend. Von der Brücke kommen irre Meldungen. Merkel klammert sich ans Ruder und verlangt, die EU müsse in die finanzielle Souveränität ihrer Mitglieder eingreifen. Der Rest der Mannschaft rennt wild durcheinander.

In der Zwischenzeit ist nicht Griechenland, sondern Deutschland das grösste Problem. Unter Merkel sind die Schulden gestiegen wie nie zuvor. Von 1500 auf 2000 Milliarden. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Für die Sozialverpflichtungen des Staates (z.B. Pensionen der Beamten) wurden keine Rückstellungen gemacht. Sie belaufen sich schätzungsweise auf 5000 Milliarden. Dazu kommt, dass die Infrastruktur in Deutschland am verlottern ist. Die Löcher in den Strassen und die vergammelten Schulen sind symptomatisch. Zudem kamen Massen von ungelernten ausländischen Menschen ins Land um sich in den Sozialwerken auszuruhen. Im Gegenzug verlassen gut ausgebildete deutsche Arbeitskräfte in Scharen das Land.

Das kann so lange gut gehen, wie Deutschland „Exportweltmeister“ ist (dank jahrzehntelangem Lohndumping). Doch die Kunden fangen an zu bocken. Wenn China selber dicke Karren baut, anstatt Merzedes zu importieren und Länder auch bei Waffen sparen müssen um nicht pleite zu gehen, ist das „Exportwunder“ rasch vorbei. Das Geld für die Sozialwerke, die Infrastruktur, Krieg am Hindukusch, wo Deutschland verteidigt werden muss, wird dann fehlen. Und um es den Griechen und anderen Pleitegeiern in den Hintern zu blasen sowieso.

Trotzdem wird ein Rettungsschirm nach dem anderen aufgespannt. Ob der Irre im Rollstuhl noch den Überblick hat? Man bürgt für die Schulden anderer Staaten, mit Geld, das man nicht hat. Schulden mit Schulden bekämpfen, heißt das Spiel, das von den Banken diktiert wird.

Griechenland ist verloren. Keine nennenswerte Industrie (der größte Betrieb ist ein Getränkeabfüller), eine aufgeblähte Vetternwirtschaft anstelle eines funktionierenden Staatswesens und nichts als Schulden und Illusionen. Ob sich das Land jetzt zu Tode spart oder eine wertlose Drachme einführt: ein Abstieg auf das Niveau eines Drittweltlandes ist unvermeidlich. Die Türken schauen dem Trauerspiel genüsslich zu und bringen sich derweil in Position um in der Region das Zepter zu übernehmen.

Natürlich folgt auf Griechenland Italien. Dort ist die größte Industrie die Mafia, der Präsident ein Bunga-Bunga-Clown und wer glaubt, die hätten keine Leichen im Keller, glaubt noch an den Storch. Die haben doch genauso beschissen wie die Griechen.

Von Spanien und Portugal will ich gar nicht reden. Die werden im Moment zu Tode gespart. Auch von Frankreich nicht, das bereits in der Sparschlange wartet.  Denn Deutschland ist das wahre Problem. Deutschland ist nämlich pleite, nur weiß es der Bild-Leser noch nicht. Dafür weiß er, wer den Raab geschlagen hat und wer bei dem Ekel Bohlen vorkräht. Blöd bis zum umfallen. Dafür arbeitsam und obrigkeitshörig.

Deutschland sei dabei sich abzuschaffen, behauptet der Sarazene. Ich glaube vielmehr, Deutschland ist dabei, seinen dritten Krieg zu verlieren – den Versuch, Europa wirtschaftlich zu erobern.

„Bitte Anschnallen“, heißt es bei Turbulenzen. Doch bei dem Sturm, der auf uns zukommt, hilft auch das nicht mehr. Viele von uns werden nächstes Jahr plötzlich vor einem anderen Leben stehen. Dabei haben wir doch geglaubt, dass alles immer so weiter gehen könne, und dass die Politiker immer einen Weg finden, sich durchzuwursteln. Ich empfehle Notvorrat, eine Knarre, Bargeld und ein paar Goldstücke und Silberlinge. Sonst stehen wir plötzlich mit runter gelassenen Hosen da. Und da gibt es nichts zu lachen.

Das ist kein Albtraum – das ist die Wirklichkeit. Aufwachen! Euer Traumperlentaucher



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