Bewegung am Arbeitsplatz

Bewegung am ArbeitsplatzWährend der Geist frei seine Runden dreht, ist der Körper bequem im Bürostuhl versunken. Der deutsche Duden für Rechtschreibung hält unter Bequemlichkeit zwei verschiedene Bedeutungen fest:

  • das Leben erleichternde Annehmlichkeit; bequeme Einrichtung, Komfort
    Nichts mehr als der Bürostuhl repräsentiert besser und treffender diese Erläuterung von Bequemlichkeit. Wenn der Kopf raucht und die Gedanken kreisen, dann fängt und stützt uns die Rückenlehne umso mehr auf.
  • Trägheit
    Diese Definition steht umso mehr für die Trägheit in unserem Alltag, die durch den Bürostuhl zusätzlich gefördert wird. Die Arbeit vor und mit dem Computer ist unweigerlich mit einem sitzenden Lebensstil verbunden.

Warum die Geborgenheit des Stuhles verlassen, sich aufraffen, den Bürotisch hochkurbeln und (wenigstens) aufstehen? Es scheint so als würde die Schreibtischarbeit nicht nur die Gedanken, sondern den ganzen Körper an den Bürostuhl fesseln. Aber sind wir mal ganz ehrlich: Wem hat es bis jetzt schon einmal geschadet sich zu strecken, aufzurichten, kurz zu dehnen, ein paar Schritte zu gehen und dabei den Kopf zu lüften? Anders gefragt: Würden Sie noch länger sitzen bleiben, wenn Sie wüssten, dass Bewegung am Arbeitsplatz nicht nur die Gesundheit, sondern auch Ihre Karriere fördert?

Weniger Bequemlichkeit, mehr Erfolg im Beruf

Die positiven Auswirkungen von regelmässiger Bewegung am Arbeitsplatz wird trotz des anhaltenden Fitnesstrends noch weitgehendst unterschätzt. Doch gerade die Karriere kann dadurch einen beachtlichen Boost erhalten. Haben Sie sich schon mal gefragt: Warum laufen so viele Topmanager Marathon oder Triathlon?

  • Sport, Bewegung an sich, ist ein Weg um richtig abschalten zu können und wer richtig abschalten kann, verfügt wiederum über eine höhere Belastbarkeit. Wer sich regelmässig auspowert, der ist nicht nur motiviert, sondern besitzt auch Motivationsfähigkeit. Durch Sport wird nicht nur die Ausdauer gefördert, sondern auch die Beharrlichkeit, dass sich durch Selbstdisziplin, Fleiss und Willensstärke die ganze Zielstrebigkeit auch lohnt.

Motivationsfähigkeit, Ausdauer, Beharrlichkeit, Selbstdisziplin, Fleiss, Willensstärke und Zielstrebigkeit sind alles Qualitäten, die Sie nicht nur persönlich weiterbringen, sondern auch gefragte Eigenschaften sind um in Ihrem Job möglichst weit zukommen.

Sie brauchen noch ein paar ausschlaggebende Argumente für mehr Bewegung am Arbeitsplatz?

Weniger Bequemlichkeit am Arbeitsplatz – Altbewährte Tipps neu aufgerüstet

  • Sie kommen mit dem Auto ins Büro? Kein Problem und für manchen Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber unvermeidbar. Es gibt da dennoch einen kleinen Trick, wie Sie trotzdem zu mehr Bewegung kommen. Parkieren Sie nicht wie gewohnt direkt vor dem Büro, sondern ganz bewusst eine Ecke weiter und laufen Sie dieses kleine Stück an der frischen Luft zu Ihrem Arbeitsplatz. Sie sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs? Dann ist Ihnen bestimmt bewusst, dass Sie auch eine Station früher aussteigen könnten oder später einsteigen, um das fehlende Stück zu laufen?
  • Neben dem Bürostuhl ist auch der Lift eine sehr erleichternde Annehmlichkeit. Indem Sie diesen ganz konsequent meiden, können Sie ganz leicht ein paar Schritte mehr auf Ihrem Bewegungskonto verbuchen.
  • Während Sie ganz bequem in Ihrem Bürostuhl versinken, schreckt Sie immer mal wieder ein Telefonat auf. Greifen Sie zum Hörer, stehen Sie auf und laufen Sie während des Telefonats ein paar Schritte.
  • Besprechungen können sich ganz schön in die Länge ziehen. Warum ein Zweier-Meeting nicht mal an der frischen Luft im Gehen abhalten? Erstens werden Sie so gleich konzentrierter, zweitens fördert Bewegung beim Nachdenken die Kreativität.
  • Eine Station auf dem Arbeitsweg auslassen und laufen? Wer ist sich dieser Tatsache schon nicht bewusst. Anstatt eine Mail zu schreiben, aufstehen und persönlich vorbeigehen, den Lift durch das Treppenhaus ersetzen, beim Telefonieren aufstehen und ein paar Schritte gehen? Ja, das alles würde natürlich ein paar extra Schritte auf dem Bewegungskonto gutschreiben. Aber manchmal fesselt die Arbeit einen wirklich an den Bürostuhl, was tun? Wie wäre es mit etwas Ungewöhnlichem, wie einem Laufband oder Fahrrad unter dem Schreibtisch? Glauben Sie nicht? Überzeugen Sie sich selbst z. B. mit einem Laufband unter dem Schreibtisch.
  • Meistens werden wir der Tatsache, dass wir uns einfach zu wenig bewegen, doch erst richtig bewusst, wenn der Schmerz einsetzt oder die Hose kneift. Wie wäre es mit ein paar einfachen Dehnübungen im Büro? Suchen Sie sich dafür einen Verbündeten und schaffen Sie Verbindlichkeit. Verabreden Sie sich mit einem Bürokollegen täglich zu einem festen Zeitpunkt, z.B nach der Kaffeepause, um ein paar Übungen zusammen zu machen. So können Sie sich erstens gegenseitig motivieren und zweitens, setzen Sie sich so die Hemmschwelle höher, um nicht mitzumachen.

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