Bescheidenheit ist eine Zier…

Dem folgenden Beitrag sollte ich vorausschicken, dass ich anderen Menschen grundsätzlich nichts neide, weder Ruhm und Ehre sowie Aufmerksamkeit, noch Geld. Was mich den Kopf schütteln und den Zeigefinger langsam Richtung Stirn führen lässt, ist allerdings offen zur Schau gestellter Größenwahn. Manche nennen den auch Selbstmarketing und halten das für die richtige Vorgehensweise, um ein breites Publikum anzusprechen. Wofür? Wozu? Tja. Letztlich dreht sich doch alles um Geld und um die Befriedigung des eigenen Ego, daher vermute ich auch im Fall Maria Riesch / Marcus Höfl keine andere Motivation. Die Beiden heiraten am 14. April in Garmisch und Kitzbühel. Das allein dürfte schon so manche Stirn zu Falten werfen, doch wir winken tolerant und auch ein bisschen verstehend ab: Mei, so sans hoid, de Promis. Doch es geht immer noch ein bisschen höher, schneller, weiter, größer. Und Rieschs Künftiger ist Medienprofi…

So gedenkt Höfl denn auch das ganz große Fass aufzumachen und mit seiner Dann-Frau auf Tournee zu gehen. Richtig gelesen, die Beiden hochzeiten nicht etwa nur an ein, zwei Orten wie andere B- und C-Stars und Sternchen, sondern an… äh… sehr vielen. Ich musste auf das Datum der Meldung schauen, um sicher zu gehen, dass nicht etwa 1. April ist, um mir klar zu werden, dass es kein Scherz ist, was Rieschs Manager da plant: In Mehrzweckhallen soll die Heiratszeremonie nachgestellt werden. So oft, wie´s irgendwie geht und zu Eintrittspreisen ab 300 Euro für einen Stehplatz und bis zu 24.000 Euro für die Business Lounge inklusive Shuttle mit dem Heli. Wer sich im Hubschrauber für gewöhnlich eher etwas unwohl fühlt, wird von einem Profi, Franz Beckenbauer himself, begleitet und angemessen betreut. Ehrlich, ich bin kein missgünstiger oder schadenfroher Mensch und mag „unsere“ Maria auch (man muss sie mögen, sie ist einfach eine Nette), aber in diesem Fall drücke ich die Daumen zwar fest für eine gelingende Ehe, aber auch für leere Hallen. Liebe Maria, wer aus einer Trauung ein pseudokönigliches Spektakel der Kategorie „voll daneben“ macht, hat schlicht verwachst. Und wie es sich anfühlt, wenn´s net lafft, kennst Du ja.


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