Berlin – Die Sinfonie der Großstadt

Der Vorspann läuft. “Aha!”, entdecke ich, “Robert Barberske war also ein Kameramann!”

Robert Barberske starb – seltsamer Zufall! – exakt am Tag meiner Geburt und war seinerzeit einer von vier Kameraleuten, die den Dokumentarfilm “Berlin – Die Sinfonie einer Großstadt” drehten. Hier in Potsdam ist eine Endstation nach ihm benannt, was diesen Kameramann kolossal aufwertet. Eine Robert-Barberske-Straße ist logischerweise deutlich einfacher zu finden als jede Fritz-Lang-Straße. Mancher Besucher, der in Potsdam die Kopernikus-, Siemens- oder Wattstraße sucht, muss erst in die Karte gucken. Zu Robert Barberske – weiß jedes Kind – fährt der Bus.

“Berlin – Sinfonie einer Großstadt” (1927) ist hübsch anzusehen. Eine Doku, wie ich sie mir immer schon gewünscht habe – eine Doku mit OHNE Kommentar. Einfach nur Bild an Bild angereiht – soll doch der Rezipient selbst entdecken!

Der Film beginnt mit einer Bahnfahrt. Ein von einer Dampflok gezogener Zug fährt an verschiedenen Schrebergärten vorbei nach Berlin hinein und trifft im Anhalter Bahnhof ein. Man erkennt die Turmuhr des Berliner Rathauses, langsam füllen sich morgendlich-leere Straßen mit Menschen auf dem Weg zur Arbeit – offenbar haben viele welche.

Die Straßen fegte man 1927 noch manuell und etwa zwanzig Männer rammen ein Fundament in den Berliner Boden – das wäre heutzutage selbst dann zu teuer, wenn die Männer Billiglöhner oder Schwarzarbeiter wären.

Gucken und nachdenken: Berlin ohne Multikulti ist einfach nur Bockwurscht. Derweil sich Rotes Rathaus, Gleisdreieck und Funkturm als stabile Konstruktionen erweisen, es gibt sie immer noch.

Ach-ja: Nichts ist witziger, als die Mode der Frau

Berlin 1927 ohne Guido Knopp! Gucken und staunen – NIEMAND QUATSCHT REIN.

Ohne Kommentar bedeutet mit eigenen Gedanken zu denken. Wäre das nicht DIE Idee, ein Fußballspieles zu übertragen? Beispielsweise.

Aber bitte, wenn Sie es unbedingt anders wollen:

“Bleiben Sie uns treu!”

 


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