Bayer AG: Der nächste Griff ins Klo

Bayer AG: Der nächste Griff ins KloDie Bayer AG scheint einen internen Wettbewerb gestartet zu haben, bei dem es darum geht, möglichst tief ins Klo zu greifen.

Nach dem noch laufenden Debakel mit dem Hersteller  des vermutlich krebserregenden Unkrautvernichters Glyphosat (Roundup), Monsanto, den das Unternehmen trotz trotz aller Warnungen und schon laufender Prozesse für unglaubliche 63 Milliarden gekauft hat, sollte man meinen, dass der Leverkusener Konzern mal eine Zeit lang die Finger von solchen „strategischen“ Geschäften lässt.

Bayer AG: Der nächste Griff ins KloDas dicke Ende des Monsanto-Deals kommt erst noch

Besonders, wenn man bedenkt, dass gerade bekannt wird, dass so manches der Gutachten, mit denen Monsanto angeblich belegt, dass Glyphosat nicht krebserregend sein soll, letztlich erschlichen, gekauft oder beides ist und hier weitere 8-20 Milliarden Belastungen auf die Bayer AG zukommen.

Die nächste krasse Fehlentscheidung

Vorgestern hat Bayer die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung informiert, dass der Leverkusener Chemiekonzern seine IT-Abteilung neu aufstellt und 950 Stellen an externe Dienstleister auslagert. In Zukunft solle sich die IT-Abteilung vor allem auf digitale Lösungen konzentrieren, „mit denen sich Bayer im Wettbewerb unterscheiden kann“, teilte das Unternehmen dazu mit. Schon im kommenden Jahr sollen die betroffenen Mitarbeiter zu den Partnerfirmen wechseln.

Insgesamt vier IT-Dienstleister kommen bei diesem Outsourcing zum Zuge: Atos, Capgemini, Cognizant und Tata Consultancy Services. Die ausgelagerten Aufgaben sind beispielsweise Workplace Services und Security Operations, Business Intelligence Analytics und der Betrieb der globalen IT-Infrastruktur. Die Verträge mit den IT-Firmen laufen für sechs Jahre.

Atos, Tata & Co.: Den Teufel mit Beelzebub austreiben

Man hört und liest in dem Zusammenhang Begriffe wie „Kahlschlag“ und „Ausverkauf“. Ein Kommentator nennt Bayers neue IT-Partner „Crème de la Shit“, die sich der Konzern damit ins Haus geholt hat.

Manche bezeichnen den „genialen Schachzug“, der im Grunde dem Umkippen des Königs auf dem Schachbrett gleichkommt, als letzten Versuch, die schon in den Sand gesetzten 63 Milliarden Kaufpreis und die zusätzlich als Schaden der Transaktion noch auf den Konzern zukommenden 8-20 Milliarden irgendwie aufzufangen – die Jungs haben offenbar doch inzwischen bemerkt, dass nun Sparen angesagt ist.

Wer allerdings als Kleinanleger immer noch Aktien von Bayer besitzt, hat vermutlich die mit kontraststarkem Filzstift geschriebene Aufforderung „Bescheiß mich doch!“ auf der Stirn stehen…


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