Bauernland in Junkerhand!

Die Übernahme und anschließende Abwicklung der DDR-Infrastruktur war ein gigantisches Bereicherungsprogramm für die bundesdeutschen Westkapitalisten.
Volkseigentum wurde erst systematisch entwertet und dann privatisiert. Viele Menschen im Osten verloren dadurch ihre Existenzgrundlage, während ein paar clevere Wessis anstrengungslos zu erheblichem Wohlstand kamen.

Jetzt steht eine weitere Runde der Privatisierung an. Wie die Tagesschau berichtet (jaja, manchmal erfährt man auch da was in Deutschland passiert) laufen derzeit viele Pachtverträge für landwirtschaftlich genutzte Flächen im Osten aus. Nun läge es ja nahe, die Verträge einfach zu verlängern, damit die Landwirte weiter machen können. Aber die Nahrungsmittelproduktion ist nicht mehr wichtig genug, als man sie einfach statt finden lassen könnte, ohne am dafür genutzten Boden schnell noch ein gutes Geschäft zu machen. Kaufen sollen die Bauern das Land, das sie nutzen. Aber das ist mittlerweile so teuer, dass sie den Kaufpreis beim besten Willen nicht erwirtschaften können. Und so kommen wenige große Agrarkonzerne zum Zuge, die inzwischen riesige Flächen zusammengekauft haben, auf denen sie beispielsweise im großen Stil Biodiesel erzeugen. Zwar passt den betroffenen Ländern, in diesem Fall Sachsen-Anhalt, eine derartig industrialisierte Landwirtschaft auch nicht. Doch am Ende ist es auch den Landesregierungen wichtiger, mit dem Erlös aus den verkauften Flächen die Landeskasse zu entlasten, als die traditionelle Landwirtschaft zu retten. Melaminverseuchte Milch gibt’s auch billig aus China.

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