Automobile Inkompetenz aus China

Er war die automobile Lachnummer des Jahres. Der chinesische Geländewagen Landwind hatte vor fünf Jahren beim ADAC-Crashtest ein einzigartig katastrophales Ergebnis eingefahren. Nicht wirklich grandprixwürdig erarbeitete er sich mit vielen Schwächen und Mängeln zero points und das zweifelhafte Gütesiegel, dass der Fahrer den simulierten Unfall nicht überlebt hätte.

Nun ist der Hersteller Jiangling wieder da, diesmal mit einem Van. Und auch der wurde an die Wand geworfen und danach begutachtet. Das bessere, dennoch aber magere Ergebnis: mit Ach und Krach zwei von fünf NCAP-Sternen. Immerhin hätte diesmal ein auf die Haube genommener Fußgänger nicht ganz so schlimm ausgesehen wie der vor einigen Jahren. Auf seitliche Airbags, einen Kopfschutz und einer elektronischen Stabilitätskontrolle muss man auch 2010 und 2011 noch verzichten, wenn man sich für die billige Reisschüssel entscheidet. Dafür werden als Eintrittsgeld in die Großraummobilität aber auch nur 13.000 Euro fällig.


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