Auf in ein Abenteuer!

Auf in ein Abenteuer! | Die Stadt des Affengottes | Douglas Preston | Übers. Jürgen Neubauer | DVA, 2017 |  978- 3421047571 | 20,00 € | 

Das Cover führt Euch zum Buch! (Affilate Link)

Auf in ein Abenteuer!

Schon seit dem 16. Jahrhundert gab es Gerüchte über eine Provinz im Regenwald von Honduras, deren Städte reich und prachtvoll seien, ganz besonders die Weiße Stadt, auch Stadt des Affengottes genannt. Immer wieder machten sich Abenteurer und Archäologen auf die Suche nach den Zeugnissen dieser Zivilisation, die offenbar nicht zu den Mayas gehörte. Manchmal stießen sie tatsächlich auf Ruinen, aber eine wirkliche Erforschung war in dem von giftigen Schlangen und tödlichen Krankheitserregern verseuchten und vom Dschungel überwucherten Gelände unmöglich. Erst die moderne Lasertechnik, mit deren Hilfe das Gelände aus der Luft gescannt wird, ermöglichte genauere Hinweise, wo sich größere Ansiedlungen befinden. Um sie vor Ort zu untersuchen muss man sich allerdings auch heute noch auf den beschwerlichen Weg durch den Dschungel machen. Der Schriftsteller und Journalist Douglas Preston schloss sich kürzlich einer archäologischen Expedition an. Sie fand tatsächlich die eindrucksvollen Ruinen einer untergegangenen Stadt, aber sie zahlte am Ende auch einen hohen Preis.

Auf in ein Abenteuer!

Douglas Preston werden viele Leser kennen, denn zusammen mit Lincoln Child schreibt er bekannte Thriller. Mit diesem Sachbuch begibt sich der Autor selbst in den Urwald, in den er so manches Protagonisten bereits geschickt hat.

Ich bin kein Fan von Indiana Jones oder unbedingt Bücher, in denen die Archäologie ein Thema ist. Aber zuerst sprach mich das Cover an. Ein undurchsichtiger Dschungel und eine Stadt, von der ich einmal gehört hatte. Manchmal schauen wir Phönix oder andere Sender, auf denen Dokumentationen gesendet werden. Dort hörte ich vor ein paar Monaten von einer Stadt, die irgendwo im Dschungel liegen sollte. Was unentdeckt, mit Mythen behalten. Es erschien „Die Stadt des Affengottes“ und ich wollte es auf einen Versuch ankommen lassen.

Auf dem Foto, welches ich als Beitragsfoto gewählt habe, seht ihr den Kapitelanfang von „Das Herz der Finsternis“. Immer wieder wird uns beim Lesen der Dschungel vor Augen geführt. Zusätzlich gibt es noch Fotos, die Douglas Preston und seine Expeditionsbegleiter zeigen. Manchmal erhalten wir auch einen blick in ihr Basiscamp, sehen Zelten, den Regen und ihre Toilette.

Ich erwartete mit Spannung, was die Gruppe entdecken würde. Leider muss die Gruppe sich erst finden, denn die Regierung von Honduras ist mal gegen die Expedition und mal nicht. Einmal vereitelt ein Bürgerkrieg das Vorhaben, dann ist wieder wer krank oder es gibt kein Geld. Es vergehen einige Kapitel, die ich zum Teil ermüdend fand, da mich nicht das „Wie“, sondern das „WAS“ interessierte. Es gehört dazu, hätte aber kürzer gefasst werden sollen.

Als die Expedition endlich in den Flieger steigen kann, wird schnell klar, dass es noch eine zweite Expedition geben wird. Zuerst wird mit einem neuen Verfahren alles vermessen und wenn die Sicherheit gewährleistet ist, kommt es zur Besichtigung der Ruinen. Viele Informationen waren neu für mich, wer beschäftigt sich denn damit, wie so etwas abläuft?

Die eigentliche Expedition wird recht kurz abgehandelt. Viele Widrigkeiten halten die Forscher davon ab, Wege zu nehmen, Dinge zu untersuchen und heile wieder nach Hause zu kommen. Ich nehme von der eigentlich Entdeckung nichts vorweg, aber es wurde wirklich etwas gefunden. Die Beschreibungen sind sehr bildlich und so konnte ich mir alle Funde, gut vorstellen. Ich würde annehmen, dass es dem Romanautor Preston keine Mühe macht, es zu beschreiben, und er sich besonders Mühe gab.

Erschreckend ist, dass die Teammitglieder noch lange etwas von der Expedition haben. Sie werden sich „Besucher“ mitbringen, die ihr Leben nicht bereichern. Parasiten heißt das Zauberwort und ich war froh nur davon zu lesen.

Eine spannende Reise zur Stadt des Affengottes, die leider etwas bürokratisch beginnt, aber mich später gefehlt hat.

Auf in ein Abenteuer!


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