Armer Sohn, armer Enkel

Armer Sohn, armer Enkel

Hier rasten wir heute.
(Screenshot von www.hohfirst.ch)

So, heute wird wieder einmal gewandert. Nicht ganz regulär zwar, aber es wird gewandert. Auf Einladung der Gutenberg-Buchhandlung in Gossau, Kanton St. Gallen, ziehe ich mit einer Gruppe Leute durch das grüne Högerland nördlich des Ortes. An einigen Stellen wird innegehalten, dort lese ich jeweils einen Text vor. Ich freue mich, rund 20 Leute sind angemeldet, darunter auch Bekannte und Freunde. Im Restaurant Hohfirst in Waldkirch machen wir Pause, essen und trinken etwas. Einer der Teilnehmer, ein Mann mit historischem Flair, hat witzigerweise eine alte Urkunde ausgegraben, die den Ort der Rast betrifft; sie ist mir über den Buchhändler zugegangen. Am 12. November 818 ist Hohfirst das erste Mal erwähnt. Ein gewisser Anno überträgt damals dem Kloster St. Gallen seinen dortigen Besitz. Anno betont, dass sich im Fall seines Todes auch sein Sohn Anno und sein Enkel Criffo und der Rest der Verwandtschaft an die Überschreibung zu halten hätten. Verfasst hat das Dokument auf Pergament ein Diakon namens Bernwig, neun freie und anwesende Alemannen firmieren als Zeugen. Armer Sohn, armer Enkel, ihnen wird nichts übriggeblieben sein, als sich in die Regelung zu fügen.

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