ARGE: Marokkaner ermordet Sachbearbeiterin

Die Fälle, dass Menschen aus Verzweiflung heraus Gewalttaten verüben, häufen sich. Die Opfer sind dabei mehr oder weniger nur "Blitzableiter" bzw. sekundäre Hassobjekte.
An die Öffentlichkeit gelangen meist nur die spektakulären Fälle. Etwa, wenn ein Mann u.a. seine Frau und den Gerichtsvollzieher erschiesst, weil ihm die Existenz genommen wurde, und zwar ohne die Aussicht, dass die Regierung auch nur irgendein "Rettungspaket schnüren" würde.
Nun hat es eine Sachbearbeiterin eines Neusser Jobcenters erwischt. Der 52jährige Marokkaner Ahmed S. hatte die 32jährige ARGE-Sachbearbeiterin, die einen Mann und ein Kind hinterlässt, durch Messerstiche hingerichtet.
Ein tragischer Fall. Ohne Frage.
ARGE: Marokkaner ermordet Sachbearbeiterin Der mutmaßliche Täter Ahmed S. (52), Fotos: Bild
Aber angesicht zunehmender Verarmung und Rücksichtslosigkeit und anderer dekadenter Zustände in der Bundesrepublik, verwundern solche Taten nicht.
Verwunderlich ist, dass es nicht mehr solcher Taten gibt.
Eine Zunahme solcher Taten ist jedenfalls analog zur sich verschlechternden Lage im Land zu erwarten und bereits zu beobachten.
Da müssen wir uns nichts vormachen.
Für die Masse wird die soziale Umwelt kälter und die Luft dicker.
Die Aggressivität steigt.
Das Leben in der BRD bedeutet schon lange keine Friede-Freude-Eierkuchen-Party mehr, falls es die überhaupt in der BRD jemals gab.
Ich würde an dieser Stelle nicht über diesen tragischen Fall berichten, wenn es nicht auch die zu erwartenden, weil heuchlerischen Reaktionen aus Politik und Medien gegeben hätte.
ARGE: Marokkaner ermordet Sachbearbeiterin "Diese Tat ist durch nichts zu rechtfertigen,” meinte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD).

Sie ist erklärbar und damit auch "rechtfertigbar". Es kommt lediglich auf die jeweilige Sichtweise an. Doch was will man vom gewohnten Blabla eines Ministers erhoffen, dass er zu der von ihn zu verantwortenden Politik und Lage im Lande steht?

Hatte nicht etwa das tragische Opfer die Drecksarbeit auszuführen, die von Figuren wie Schneider und seiner Blockflöten-Partei angewiesen wurde?
Der durchgeknallte, aber gewiss nicht inkonsequente Marrokaner ist eine Wirkung auf die Ursachen, die Schneider und Konsorten zu verantworten haben. Demnach ist Arbeitsminister Schneider mitverantwortlich für diesen Mord. Es wäre zu schön, wenn wenigstens einer der vielen Medienvertreter soviel Berufsethos und Courage besessen hätte und dem Minister die entsprechenden Fragen abverlangt hätte.
Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Nordrhein-Westfalen, Erich Rettinghaus, fand deutlichere und der Tat angemessenere Worte, als er meinte:
Wenn es um die Existenz geht, dann sind Kurzschlußhandlungen aus Wut und Verzweiflung alles andere als unvorhersehbar.
Genauso ist es.
Schon deshalb ist das Entsetzen in den Medien und aus der Politik nur gespielt und kann deren vermeintliches Mitleid nur als Heuchelei betrachtet werden.
Das Ende der Fahnenstange ist noch längst nicht erreicht.
Die Realität wird auch den letzten dieser berufsmäßigen Realitätsverweigerer- und verdreher überholen und dann hoffentlich - ohne Rückfahrkarte - ins verdiente Nirwana verfrachten.

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