'Macht sie euch zum Untertan!" (Bibel) steht nachwievor im Krieg mit dem Grundsatz, ein "Herz für Tiere" haben zu wollen

Wenn du einen kranken Hund gesund pflegst, wird er dich später nicht beissen. Das ist der Hauptunterschied zwischen Tier und Mensch.
Mark Twain (1835-1910)
Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste an uns zu entgelten.
Christian Morgenstern (1871-1914)
Wehe dem Menschen, wenn auch nur ein einziges Tier im Weltengericht sitzt.
Christian Morgenstern (1871-1914)
Das Niveau eines Landes und dessen moralische Werte können an der Weise, wie ihre Tiere behandelt werden, gemessen werden.
Mahatma Gandhi (1869-1948)
Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.
Astrid Lindgren (1907-2002)
Vielleicht stünde es um die Welt besser, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen.
Georg Bernhard Shaw (1856-1950)
Das Wenige, das du tun kannst, ist viel, wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst.
Albert Schweitzer (1875-1965)
So sehr mich das Problem des Elends in der Welt beschäftigt, so verlor ich mich doch nie im Grübeln darüber, sondern hielt mich an dem Gedanken, daß es jedem von uns verliehen sei, etwas von diesem Elend zum Aufhören zu bringen.
Albert Schweitzer (1875-1965)
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken als manch ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
Louis "Satchmo" Armstrong (1901-1971)
Eine Gesellschaft, die Schlachthäuser zulässt, wird auch immer Schlachtfelder hervorbringen.
Karlheinz Deschner (*1924)
Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, unter hundert Hunden neunundneunzig.
Marie von Ebner-Eschenbach, Gräfin Dubsky (1830-1916)
Wer Tiere quält, ist unbeseelt, und der Götter guter Geist ihm fehlt. Mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich.
Otto Fürst von Bismarck (1815-1898)
Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuss als Kannibalismus gilt.
Wilhelm Busch (1832-1908)
Die Zitate in dieser Art könnte man endlos weiterführen.
Ich selbst gehöre zu den Fleischfressern unter den Humanoiden.
Dennoch bin ich, seit dem ich denken kann, ein ausgesprochener Freund der Tiere, also unserer Mitwesen.
Es würde mir niemals in den Sinn kommen, ein Tier zu quälen.
Im Gegensatz dazu, wäre es mir ein leichtes, einen Menschen zu quälen.
Dass ich dennoch Tiere (fr)esse, liegt an meinem Naturell.
Über die Jahrtausende hat sich auch bei meinen Vorfahren (und mir) der für reine Pflanzenfresser typische Blinddarm derart zurückgebildet, dass er allgemein als "Wurmfortsatz" bezeichnet wird und ohne Komplikationen medizinisch entfernbar ist.
Dies ist garantiert kein Beweis dafür, dass sich der Mensch vom Fleischfresser zum Pflanzenfresser entwickelt hat.
Nichts für ungut.
Aber da ich die Massentierhaltung und die Schlachthäuser abgrundtief verachte und mit meinem Gewissen nicht vereinen kann, habe ich für mich den Kompromiss geschlossen, an jeden Donnerstag auf fleischliche Nahrung zu verzichten.
Das halte ich seit Monaten ein.
Es gab aber auch, wenn auch an wenigen Donnerstagen, Tage, an denen ich "gesündigt" hatte, weil ich mein eigenes Gebot, dem Zeitgefühl entronnen, mißachtete.
Zur "Strafe" und zum Ausgleich hatte ich mich in diesen Fällen an den folgenden Freitagen und Samstagen fleischfrei ernährt.
Mittlerweile denke ich daran, einen zweiten Wochentag einzuführen, an dem ich kein Fleisch (fr)esse.
Für mich bedeutet das ein Fortschritt.
Ich fühle mich gut und befreit dabei.
So gerne ich auch ein leckeres Filetstück, liebend gerne mit Käse und Pilzen garniert, nicht verschmähen mag.
Disziplin ist angesagt.
Die Sache ist es alle Male wert. Davon bin ich überzeugt.
Und wer jetzt noch eine Ermunterung benötigt, um meinen Gedankengängen und meiner selbstverordneten Ernährungsweise folgen zu können, dem sei u.a. diese Sendung angeraten:
55 Millionen Schweine werden jährlich in Deutschland geschlachtet. Bis zu einem Drittel davon landen niemals in einer Bratpfanne, sondern auf dem Müll. Die industrielle Schweinezucht boomt, riesige neue Tierfabriken entstehen. betrifft fragt, warum das so ist, wer daran verdient und ob es Auswege gibt.
Südwestrundfunk, Anmoderation zur Sendung
Die Sendung ist Nahrung für's Gehirn!
Guten Appetit!
P.S. In tiefer Trauer um jedes einzelne Tier, das nicht wegen der biologischen Nahrungskette getötet wurde.

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