Arbeit als Praxis

Die Anwendung der Drei Erhabenen Methoden

Arbeit als PraxisWenn jemand seine Dienste mit einer grundlegend guten Motivation anbietet, dann sammelt man Verdienst an, aber wenn die drei heilsamen Geisteshaltungen, bekannt als die Drei Erhabenen Methoden echt angewendet werden, dann kann eine äußerliche weltliche Aufgabe zu einem Paramita werden.
Um die Erhabenen Methode anzuwenden, beginnt man mit dem Verfeinern der eigenen Intention, indem man denkt, dass man die Arbeit zum Wohle alle fühlenden Wesen ausführen wird. Man erinnert daran, dass man den Dienst nicht aus Selbstbefriedigung, wegen Anerkennung oder um Meilen zu sammeln macht. Wie Shantideva sagte, soll man sich als ein Werkzeug betrachten und denken: „Buddha, Dharma und Sangha habe ich meinen Körper dargebracht. Möge ich ein Wächter für jene sein, die schutzlos sind, ein Führer für jene, die entlang der Straße reisen. Für jene, die das Wasser überqueren möchten, möge ich ein Boot, ein Floß, eine Brücke sein.“
Weil es sehr schwierig aussieht, die drei heilsamen Geisteshaltungen bei jeder Seite einer Fotokopie oder bei jedem Strich mit einem Kehrbesen anzuwenden, sollten Schüler das folgende Gebet rezitieren, bevor sie einen Tag ehrenamtliche Arbeit ausführen: „Allein die Erinnerung Eures Names vertreibt Hoffnung oder Furcht vor Nirvana und Samsara. Von jetzt an, bis Erleuchtung erlangt ist, nehme ich Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha. Allen Bodhisattvas von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachfolgend, eifere ich ihrer unendlichen Tat nach, die Wesen aus dem Leiden zu befreien. Schließlich möge ich es schaffen, mit allem was ich habe – meiner Zeit, meinem Raum, meinem Besitz und sogar mit meinen eigenen Gliedern – zum Wohl aller Wesen auszukommen. Mit dieser Zielsetzung werde ich meine Energie und Zeit heute dafür opfern, um … (hier fügt man die Aufgabe ein – kopieren, den Lehrsaal reinigen, Schnee schaufeln etc.).”
Um die zweite heilsame Geisteshaltung anzuwenden, vermeidet den Stolz, der eure gute Absicht überschattet. Erinnert euch daran, dass die Arbeit und ihre Fertigstellung eine Illusion sind. Wenn ihr diese Haltung während der ganzen Aufgabe über aufrechthalten könnt, dann ist das ideal, aber viele werden das vergessen. Daher solltet ihr sogleich nach dem Gebet oben auf diese Weise nachdenken: „Was immer ich heute mache, ist ein Konzept. Relativ betrachtet ist es eine notwendige Struktur, genauso wie es in Träumen ist. Gleich wie in Träumen gibt es keine wahre Richtung, wenn ich träume zu fallen, dann fall ich hinunter zur Erde, nicht hinauf in den Himmel. Letztendlich macht die Richtung keinen Unterschied – weil ich niemals falle – aber in der relativen Welt des Traumes, wird das Konstrukt der „Art des Fallens“ weiterhin verwendet. Daher werde ich meine Arbeit so ordentlich wie möglich machen.“
Idealerweise macht ihr das, wenn ihr eure Arbeit beendet habt, aber weil ihr es vielleicht vergesst, kann der Verdienst schon zu Beginn dargebracht werden, indem ihr denkt: „Welcher heilsamen Ergebnisse aus meinen Handlungen sich auch ergeben, ich widme sie allen fühlenden Wesen. Und solange der Raum besteht, so lange Wesen darin sind, möge ich beständig darin verweilen, um die Sorgen dieser Welt zu beseitigen.“

Nach Belehrungen von Dzongsar Jamyang Khyentse Rinpoche.


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