Advent, Advent, ein Lichtlein brennt …

Advent

Advent

Hallo, liebe Freunde von leben-lernen-lieben.de. Ich wünsche Euch allen eine friedliche und liebevolle Adventszeit. Nutzt diese hoffentlich etwas ruhigeren Tage, um anzukommen – bei Euch selbst, bei Eurem Partner, bei Eurer Familie, im Leben und vielleicht auch bei Gott – was immer Ihr darunter versteht.

Habt Ihr schon die erste Kerze angezündet? Und wisst Ihr auch, was sie bedeutet? Ich habe dazu eine wunderschöne Geschichte gefunden, die ich gerne mit Euch teilen will:

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Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen. Tröstend sprach da die vierte Kerze zu ihm: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“ Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

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Hoffen heißt für mich, davon auszugehen, dass unter allen Umständen das Leben und die Liebe siegen werden. Es ist nur eine Frage der Zeit. Ich hoffe und glaube, dass die Zahl der Friedliebenden immer weiter wächst. Ich hoffe auch auf eine Zukunft, in der die Menschen so an die Verbundenheit allen Lebens glauben, dass sie einander immer näher kommen. Sie ist vielleicht greifbarer, als wir denken. Ich hoffe, dass wir Wege finden, den Reichtum dieser Welt gerechter zu verteilen. Und ich hoffe sehr, dass auch Ihr mit mir hofft, liebe Freunde. Ich hoffe, dass ich immer mehr zu einem Menschen werde, dessen Leben andere ermutigt, glücklich und erfüllt zu leben. Ich hoffe und arbeite daran, dass ich mit zunehmendem Alter immer besser verstehe, was es heißt, zu lieben. Und wann wäre eine bessere Zeit, mir darüber Gedanken zu machen, als jetzt im Advent?

Alles Liebe,
Euer Jürgen

Bildquelle: Kurt F. Domnik / pixelio.de


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