Ach, wär ich nur zu Hause geblieben von Kerstin Gier

Kurzinformation: Preis: 7,99 € Taschenbuch: 204 Seiten Verlag:Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2012 (12. Juni 2007)
Ach, wär ich nur zu Hause geblieben von Kerstin Gier

Die Handlung: Hier findet man eine Zusammenstellung von Kurzgeschichten, die sich alle um das eine Thema drehen: Urlaub und seine Macken.



Meine Meinung: Ach, hätte ich dieses Buch nur nicht gekauft... So oder so ähnlich lautete mein erster Gedanke, als ich die letzte Seite endlich aufgeschlagen hatte. Aber womit soll ich jetzt anfangen? Wahrscheinlich lag mein erster großer Fehler schon gleich am Anfang, als ich dieses Buch aus dem Regal fischte. Mit hohen Erwartungen wohlgemerkt. Leider wurden sie alle jedoch reihenweise enttäuscht. Erwartung Nr. 1: Der Humor Ich habe ja schon viel von Kerstin Gier gelesen und eines kann man sich von dieser Autorin versprechen: Sie hat Humor. Diesen verpackt sie nämlich in all ihre Bücher, in jeden Satz, in jedes Wort... Dachte ich jedenfalls, bis ich dieses Buch hier las. Denn von gutem Humor kann man hier nun wirklich nicht sprechen. Die Sprüche wirkten auf mich sehr gesteltzt und manchmal sogar richtig deplaziert. Und wenn mal ein guter Witz gefunden wird, taucht der so oft auf, dass er schon wieder abgenutzt ist und man ihn nicht mehr lustig findet. Stichwort: Phobie... Das erste Mal ist es ja noch lustig, aber nach einer Zeit fragt man sich, was man eigentlich daran so lustig fand. Auch die Situationen gehen eher ins Lächerliche, anstatt ins Lustige. Harte Worte, ich weiß, aber anders kann ich es einfach nicht beschreiben. Es war auf Dauer für mich einfach nicht lustig, wenn eine Person im Buch dachte, sie sei unglaublich sprachtalentiert, haute aber dann geichzeitig völlig falsche Sätze raus, die überhaupt keinen Sinn ergaben. Und die Person es bis zuletzt nicht wahrhaben wollte. Das war für mich einfach schwer zu glauben. Erwartung Nr. 2: Der Schreibstil Neben dem guten Humor ist Kerstin Giers Markenzeichen eigentlich auch ihr lockerer Schreibstil, mit dem sie einen mitreißen kann. Ich glaube, dieser gute Schreibstil war gerade im Urlaub und da musste die Vertretung her. Anders kann ich mir das nämlich einfach nicht erklären... Hier ist der Schreibstil nämlich sehr flach, was vor allem an den immergleichen Satzkonstruktionen liegt. An Abweckslungen fehlt es hier definitiv. Erwartung Nr. 3: Die Geschichten Und hier muss ich sagen, fand ich die Ideen eigentlich sogar ziemlich originell! Es gibt schwache Kapitel und es gibt starke Kapitel. Es gibt Abwechslung, es werden sich neue Situationen ausgedacht. Es hätte so gut laufen können. Ja, richtig gelesen, hätte. Wäre da nicht diese Vorhersehbarkeit und diese Unglaubwürdigkeit bei diesen Geschichten. Ausgelöst wird letzteres nämlich durch viele Übertreibungen, die einen daran zweifeln lassen, ob die beschriebene Situation denn überhaupt noch im Rahmen des Möglichen liegen könnte. Nicht zuletzt liegt das aber auch an den Charakteren, zu denen ich gleich kommen werde. Ach ja und die Vorhersehbarkeit lag wahrscheinlich entweder an meinen noch bis dato unentdeckten Hellseherfähigkeiten oder daran, dass die Geschichte einfach zu simpel und das Ende zu greifbar war. Das werden wir wahrscheinlich nie erfahren... Erwartung Nr. 4: Die Charaktere Ehrlich gesagt, habe ich mir eigentlich gar nichts von den Charakteren erwartet. Es passt gerade aber so schön in meine Struktur :D Dementsprechend konnten sie mich auch nicht enttäuschen. Das heißt aber nicht, dass sie mich begeistern konnten. Nein, ganz bestimmt nicht. Die Personen in diesem Buch waren für mich Stereotypen, von verschiedenen Charaktereigenschaften, die sie verkörpern sollten. Es gibt die Besserwisserin, den Öko, die Naive, die Reiche,... Eine richtige Schwarz-Weiß-Malerei, die die Charaktere nicht handfest und echt wirken lässt und auch an deren Glaubwürdigkeit zweifeln lässt. Fazit: Dieses Buch hätte wahrscheinlich sehr viel Potenzial gehabt, hätte es nicht auf so vielen Ebenen versagt. Klar soll es etwas für Zwischendurch sein, aber dann sollte es auch wenigstens ein bisschen unterhalten und nicht langweilen. Immerhin hat es mich in eine große Leseflaute gebracht, die ich zum Lernen nutzen konnte :D Also immer positiv sehen ;) Wenn ihr euch dieses Buch aber unbedingt kaufen wollt, dann rate ich euch, wenigstens nicht so hohe Erwartungen an den Tag zu legen. Denn das geht garantiert in die Hose, wie ihr an meinem Beispiel sehen konntet... Ach, wär ich nur zu Hause geblieben von Kerstin Gier 1/5 Daumen hoch

wallpaper-1019588
Tag der Artischockenherzen – National Artichoke Hearts Day in den USA
wallpaper-1019588
Rasanter Start in die Frühlingszeit - mit Berg Go-Karts & Osterideen von Spielheld
wallpaper-1019588
Macht Instagram süchtig? Was Nutzer und Marketer wissen sollten
wallpaper-1019588
Ganzkörper Intervalltraining 1: All Inclusive-Workout
wallpaper-1019588
Wenn ich 73 bin ...
wallpaper-1019588
Wie Dankbarkeit zu mehr Glück führt (wissenschaftlich erwiesen)
wallpaper-1019588
Kerzenhalter selber machen – eine minimalistische Idee mit dem PINTOR von PILOT
wallpaper-1019588
Käsekuchen ohne Boden