Ach du dickes Buch!

Nachdem wir uns gemeinsam gestern zum Welttag des Buches über meine Buchverlosung (ihr könnt übrigens noch bis zum 30. April daran teilnehmen), machen wir heute gleich weiter mit der Literatur.

Das bedeutet, dass ich euch auch heute wieder ein Buch vorstellen möchte.
Denn in dieser Woche fragt Fellmonsterchen in ihrem Projekt 52 Bücher:

Welches/r Buch/Roman in Deinem Regal hat die meisten Seiten {ungefähr 1400 – 12bändiger Brockhaus ausgenommen}

Wenn ich mal die Brockhäuser und die ganzen Chroniken der Weltgeschichte und der Bayern (was für den echten Bayern ein und das selbe Buch ist), bleibt nur noch:

  • Gesammelten Werke von William Shakespeare
  • Säulen der Erde von Ken Follet
  • Harry Potter 5 von Dingens
  • Das Foucaultsche Pendel von Umberto Eco
  • Global 2000 (das Regelwerk jedes anständigen Ökos in den 80ern)
  • Bekenntnisse eine Taoisten an der Wallstreet von David Payne

Und um letzteres wird es hier gehen.

Ein Halbchinese, der in einem chinesischen Kloster aufgewachsen ist, will das Heimatland seines Vaters besuchen und landet in New York.

Dort schlägt er sich mit allen möglichen Jobs durch, bis ein Börsenmakler sein wahres Talent entdeckt. 
Er kann nämlich mit dem chinesischen Orakel I Ging die Aktienkurse voraussagen.

Sein Talent verlässt ihn letztendlich, als er beginnt, das Spiel des Lebens für kommerzielle und unlautere Zwecke benutzt.52 Bücher

Zugegeben ist dies kein großer Roman (und er hat auch keine 1400 Seiten), aber er ist außergewöhnlich und interessant.
Man lernt auch ein bisschen was über die Strukturen und Arbeitsweisen an der Börse und erhält Einblicke in die Zockerei, die dort abläuft.
Ich fand den Gedanken schon sehr amüsant, die internationalen Märkte mit 50 Schafgarbenstängeln zu kontrollieren. Und wenn man sich die Börsenskandale der letzten Jahre (das Buch ist weit vorher 1998 in Deutschland erschienen) anschaut, fragt man sich, ob jemals anders gehandhabt worden ist.

Leider wird dieses Buch nicht mehr aufgelegt. Vielleicht ist das Thema auch manch einem dieser staatlich legitimierten Finanzhaien peinlich.

Wenn ihr euch für andere dicke Bücher interessiert oder mal einen witzigen und gleichzeitig intelligenten Blog lesen wollt, dann schaut doch mal bei Monstermeute & Zeugs vorbei!

Text: Ach du dickes Buch ©Sabienes

 


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