Acer Aspire S3 im Test. Erfahrungsbericht.

Acer hat mit dem Aspire S3-951-2464G34iss derzeit das mit Abstand günstigste Ultrabook am Start. Händler bieten es derzeit zum Preis von 799 Euro an. Damit erfüllt Acer als einziger Ultrabook-Produzent Intels Preisvorstellungen. Denn ursprünglich sollten Ultrabooks höchstens 1.000 US-Dollar beziehungsweise etwa 800 Euro kosten - und nicht wie zurzeit mindestens so viel.
Den Angaben der Hersteller zufolge lassen die Fertigungskosten und die noch geringen Stückzahlen bislang aber angeblich keine besseren Preise zu. Superdünnes Metallgehäuse Insgesamt wirkt Acers Aspire S3 solide konstruiert. Sein maximal 18 Millimeter dünnes Gehäuse fühlt sich stabil an und die 1,35 Kilogramm Gewicht fallen kaum auf, wenn Sie das Ultrabook mit sich herumtragen.
Acer verwendet als Gehäusematerial eine Kombination aus Aluminium und Magnesium-Legierung. Wer das Gefühl kalten Metalls als unangenehm empfindet, braucht sich aber keine Sorgen machen. Lediglich der auf edel getrimmte Display-Deckel besteht aus gebürstetem Aluminium, Display-Rahmen und Notebook-Body dagegen aus der „wärmeren“ Magnesium-Legierung. Damit das S3 nicht über den Schreibtisch rutscht, hat Acer am Gehäuseboden vier Gummiauflagen befestigt.

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In unserem Testgerät mit der exakten Bezeichnung Aspire S3-951-2464G34iss (LX.RSF02.017) arbeitet im unordentlichen Gehäuseinneren die extrem Strom sparende CPU Core i5-2467M (1,6 GHz, Turbo-Boost bis zu 2,3 GHz). Sie besitzt zwar einen niedrigeren Standardtakt als normale Core-i5-Versionen der zweiten Generation, dafür verbraucht sie aber im Extremfall auch nur halb so viel Energie: Maximal 17 statt 35 Watt thermische Verlustleistung (TDP).
Hinzu kommen die integrierte HD-3000-Grafiklösung, 4 GByte Arbeitsspeicher und als Massenspeicher eine Kombination aus 320-GByte-Festplatte und 20-GByte-SSD. Letztere ist im Auslieferungszustand nur eingeschränkt nutzbar, doch dazu später mehr. Als Schnittstellen stehen zwei USB-2.0-Ports, HDMI, VGA, Bluetooth, n-WLAN und ein Kartenleser sowie eine Webcam zur Verfügung. Ein optisches Laufwerk für DVDs oder Blu-rays sieht der Konstruktionsplan bei Ultrabooks generell nicht vor. Zäher Start, super schnelles Aufwachen Ein Druck auf den ins Display-Scharnier integrierten Power-Knopf startet das Aspire S3. Im Gegensatz zu seinen Verwandten mit "echter" SSD, bootet das S3 Windows 7 recht langsam von der normalen Festplatte.
Wer Zeit sparen will, klappt nach getaner Arbeit einfach den Display-Deckel zu und zwingt das Ultrabook so in den Standby-Modus. Wenn Sie es dann wieder öffnen, erscheint in weniger als zwei Sekunden wieder der Windows-Login-Bildschirm, der Desktop oder die Anwendungssoftware, mit der sie zuletzt gearbeitet haben. Denn der Inhalt des Arbeitsspeichers wird nicht auf der langsamen Festplatte sondern auf der reaktionsschnellen 20-GByte-SSD gespeichert. So schön das schnelle Aufwachen auch ist: Cleverer wäre es gewesen, wenn Acer Windows 7 gleich auf der SSD installiert hätte und die Festplatte einfach als zusätzlichen Speicher vorgesehen hätte. Im Auslieferungszustand können Sie die SSD nicht als Speichermedium nutzen.
Doch auch im Auslieferungszustand lässt es sich gut mit dem Aspire S3-951-2464G34iss (LX.RSF02.017) arbeiten. Von den niedrigeren Taktraten des Core i5 merken Sie bei anspruchslosen Aufgaben wie Office-Dokumente bearbeiten, im Internet surfen, Medien wiedergeben oder Browsergames spielen so gut wie nichts. Die teureren Ultrabooks mit einer 128- oder 256-GByte-SSD statt HDD-SSD-Kombi erledigen anspruchsvollere Aufgaben freilich spürbar schneller und weisen auch kein zähes Startverhalten auf.
Die feste Tastatur mit ihren grauen Tasten wirkt zwar etwas billig. Beim Tippen bestätigt sich dieser erste Eindruck allerdings nicht, abgesehen von der leicht schwammig ansprechenden Leertaste. Die Richtungstasten sind ziemlich klein geraten und in die rechte untere Ecke gequetscht. Beim 10-Finger-Schreiben fielen uns lediglich zwei Kritikpunkte auf. Der dünne Steg zwischen Touchpad und Leertaste drückt unangenehm auf die Daumen. Und durch den nur sehr schmalen Spalt, der die Return- von der Raute-Taste trennt, ist Vertippen praktisch vorprogrammiert. Das recht große Touchpad mit integrierten Tasten erkennt Multitouch-Gesten, funktioniert gut und klingt beim Klicken in etwa wie das Glaspad der Apple MacBooks.

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Das spiegelnde 13,3-Zoll-Display (1.366 x 768 Pixel) liefert in unseren Messungen nur eine befriedigende Helligkeit von 195 cd/m², dafür ein extrem hohes Kontrastverhältnis von 2.373:1. Zudem besitzt es einen eingeschränkten Blickwinkel. Übersetzt heißt das, es taugt zwar nicht für den Einsatz im Sonnenlicht, doch dafür sollte es relativ ermüdungsfreies Lesen erlauben. In der Laufzeitmessung kommt das Aspire S3 im Office-Test auf 6:22 Stunden. Für ein Ultrabook kein überragender Wert. Daran schuld ist neben dem recht kleinen 36,4-Wattstunden-Akku auch die Festplatte. Andere Ultrabooks mit hellerem Display, etwas größerem Akku und einer SSD als Massenspeicher kommen auf deutlich höhere Werte. Besonderheit: Wenn Sie das Ultrabook nach acht Stunden im Standby-Modus immer noch nicht benutzt haben, wechselt es in den Deep-Sleep-Modus, in dem es laut Acer bis zu 50 Tage verharren kann.
Das Acer Aspire S3-951-2464G34iss ist das mit Abstand günstigste Ultrabook, hat den meisten Speicherplatz und sieht auch noch richtig gut aus. Auf der anderen Seite kann es weder in der Leistung noch bei der Akku-Laufzeit oder Display-Helligkeit ganz mit den anderen Ultrabooks mithalten. Aber: Das fällt zwar im direkten Test-Vergleich auf, den meisten Anwendern im Praxiseinsatz jedoch wohl kaum. Den Kompromiss aus kleinerem Preis und geringerer Leistung, den Acer mit dem Aspire S3-951-2464G34iss anbietet, betrachten wir somit als durchaus gelungen.
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