A Walk in the Park

Derzeit passiert wieder mehr, als man verdichten kann. Aber die grobe Richtung gefällt mir. Denn die Gegner der Freiheit beginnen allmählich sich gegenseitig zu bekämpfen. Also Füße hoch, Popcorn?
Fangen wir hier um die Ecke an. Kreuzbergs Bezirksbürgermeister Monika Herrmann ist genervt von ihren Wählern. Was kann sie für die Drogenkriminalität in ihrem Bezirk und im Görlitzer Park? Was kann sie dafür, dass sie sich nachts nicht mehr durch die Parks traut, für die sie verantwortlich ist? Was kann sie dafür, dass ihre dumme Vision den Realitätstest nicht bestanden hat?
Je mehr Grünschwarze und Hippe nach "Xhain" (Kurzform für Kreuz("X")berg-Friedrichshain) ziehen, desto grausamer stoßen Salonhaltungen und die grüne Realität aufeinander. Wenn die Kinder im Sandkasten Spritzen finden (also Betonung auf: die eigenen Kinder) dann erweitert das plötzlich nicht mehr den Bildungshorizont und inkludiert auch niemanden mehr. Die Gedanken und Phantasien kreisen dann offenbar mehr um Exklusiv..
Deshalb lud die SPD (!) -genauer: die Friedrich-Ebert-Stiftung- zu einer Diskussion in einer Kirche (!) ein. Einfach mal den Diskurs über Inklusion im "Görli" offen führen. Wer leider nicht dazu kommen konnte war -richtig- Monika Herrmann. Offener Diskurs ist nichts für sie. Sie sitzt ja schon im Sattel - was sollte das also bringen?
150 Betroffene (und Wähler) kamen dann aber. Und siehe da: Wenn es um die eigenen Kinder geht, dann... dann.. dann ist es was anderes als abends im RBB oder bei Anne Will. Wer auch Zeit hatte: Anne Bernegg, vom "Parkrat". Sie belehrt besorgte Väter über ihre Ängste. Und empfiehlt, nach Feierabend einfach mal ein Radler im Park zu trinken. Ein Grüner pflichtet ihr bei und weist darauf hin, dass die Geflüchteten ja irgendwie ihre Schleppergebühren abzahlen müssen, und da reiche Hartz4 nicht, da müsse man sich mit Drogen was dazu verdienen.
Halten wir nebenbei fest: Die Einwanderer sind auch aus grüner Sicht illegal und ihre "Rettung" besorgt das Geschäftsmodell der Schlepper.
Und weiter verkündet der Grüne: Die Dealer seien "mindestens" so pubertär wie die eigenen Kinder. Na klar, das ist der Punkt: Die kriminellen Machos sind einfach nur in der Pubertät. Wir erinnern uns: Eingeschleppte Kriminelle nach dem Pass zu fragen, ist rassistisch. Sie zu benennen auch. Wenn sie sich dann an Landsleuten und Frauen vergreifen, dann -so las ich diese Woche- sind das nicht in erster Linie afrikanische Machos sondern Machos. Haben wir auch, alles nicht so schlimm. Und so ist das auch mit pubertierenden Deutschen und afrikanischen Machos. Muss im Ganzen betrachten. (Die sind so geisteskrank..)
Interessant, welche bisher stets geleugneten aber hier offen bekundeten Einsichten man in dem WELT-Artikel (Link) noch so erfährt: Die Fachkräfte aus Guinea würden hier nur deshalb keine Ingenieure und Ärzte, weil sie keine Arbeitserlaubnis bekämen. Deshalb vertrieben sie sich nachts die Zeit im Park mit lauter Musik. Und, liebe Anwohner und Eltern, beachtet unter welchem Druck diese Fachkräfte stehen: Zu hause erwarte man Geldsendungen von ihnen.
Ja, Ihr habt so ganz, ganz viel Verständnis für Eure Täter.
Bzw. die "Jungs". Aber, so fragt ein gescheiterter Grüner, wer hat denn jetzt endlich mal einen Tipp wie man den Karren aus dem Dreck ziehe? Nicht nur meckern, liebe Bürgerlichen, jetzt mal raus mit den Tipps. Denn: Die Dealer sind die Opfer - nicht die Täter.
Nach diesem Statement habe sich "die Stimmung verschoben", schreibt die WELT. Parkrat Cengiz Demirci schrie ins Mikro, "die Konsumenten sind zu 90% weiß!!". Woah. Hier lehne ich mich zurück, greife noch mal ins Popcorn und nehme die innere Haltung ein, die ich früher bei der Asterix Lektüre hatte, wenn sich die Dörfler untereinander verkloppt haben. "Gehts los, gehts los?!" frage ich mit Obelix :-)
Interessant auch, dass die pubertierenden Dealer offenbar nur von gereiften grünen Weibern verteidigt werden. Und da sie keine Argumente haben, "fühlen" sie halt, dass da irgendwo Rassismus in den Zeugenaussagen der Väter stecken muss.
Das Fazit der Moderatorin fällt so geschwurbelt aus, wie immer, wenn sich die Zielwidersprüche mit der Realität nicht vereinbaren lassen. Ihr kennt das: "Arbeit und Umwelt nicht spalten" und so weiter. Und so schließt sie mit den Worten:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Lassen sie uns gemeinsam für den Görli kämpfen."
Schöner hätte das Frank Walter Spalt... Steinmeier auch nicht sagen können :-)
Was sonst noch geschah in Berlin:
  • Berliner Abgeordnete erhöhen Diäten um 60 (sechzig!) Prozent. Nur AfD stimmt dagegen: Link
  • Berliner Bezirke kriegen das Mietendeckelgesetz verwaltungstechnisch nicht umgesetzt: Link
  • Linke Abgehordnete Regina Kittler will, das die Deutsche Bahn mit ihren illegalen Grundstücksbesetzern "verhandelt": Link

Kurzum: Die Gegner des gesunden Menschenverstandes kloppen hier immer häufiger aufeinander ein. Gut so.

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