8 1/2 Gründe warum ich Bali verehre (+ 5 Gründe warum du lieber nicht kommen solltest!)

Endlich. Mein erster richtiger Blogpost über Bali. Lang hat es gedauert.

Bali und ich haben eine längere Geschichte hinter uns.

Das erste Mal war ich 2009 hier. Und danach immer wieder, da ich on/off als Tauchlehrerin auf Gili Trawangan gearbeitet habe. Fun Fact: Planet Backpack habe ich auch in Bali gestartet in 2012.

Aber wirkliches Interesse hatte ich an Bali nie. Ich fand es immer ganz nett, aber eigentlich total überbewertet. Das dachte jedenfalls mein oberflächliches Touristen-Ich.

Fuck, wie falsch ich lag.

Tausend Mal berührt, tausend Mal ist nichts passiert. Aber dann.

Ich lebe jetzt seit über drei Monaten auf dieser Insel und habe mich unsterblich verliebt.

Jeden Tag habe ich immer mindestens einen Moment, in welchem ich auf meinem Roller sitze, meine Umgebung aufsauge und mir denke:

Fuck, es ist so geil hier.

Darum will ich nach dem Sommer in Berlin und Europa auf jeden Fall wieder kommen. Irgendwie scheint es wirklich so als habe ich mein Herz an Bali verloren. Das erging mir noch nie irgendwo so auf diese intensive Art und Weise. Es fühlt sich wirklich mittlerweile ein wenig wie zuhause an.

Für mich hat die Insel einen besonderen Geruch (die Räucherstäbchen der Opfergaben) und besondere Geräusche (Tempelmusik, das Klackern der Räder auf den Reisfeldern). Sie trifft mich quasi auf allen Sinnen…

bali

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Wieso ich eigentlich nach Bali kam?

Eine Frau natürlich. Und unser Blog Camp Retreat in Februar.

Ersteres war zwar der Auslöser, der nicht wahnsinnig glücklich verlief, aber vielleicht haben sich unsere Lebenswege auch nur deswegen getroffen, damit ich all diese wunderbaren, tiefen Erfahrungen für mich hier auf Bali machen konnte.

Denn um ehrlich zu sein: Es war nicht alles Rainbows and Unicorns in meiner Zeit hier. Februar war mein persönlicher Supergau-Monat, in dem viel Scheiße passiert ist und ich aufs Leben nicht wirklich klar kam.

Bali holt deine Scheiße raus. Die Insel hat magische Energien. Wenn du denkst, du kannst vor deinen Problemen wegrennen – Bali zeigt dir auf welche Weise auch immer, dass du damit nicht davon kommst.

Es ging nicht nur mir so, sondern vielen Freunden die kamen und gingen. Ich habe dieses Gespräch, wie krass Bali für die eigene Entwicklung ist, schon so oft mit den unterschiedlichsten Leuten hier geführt. Es ist wirklich was dran.

conni

Warum Bali das perfekte Paradies für mich ist

Hier also meine persönlich besten Gründe, weshalb ich diese Insel so liebe.

Die meisten Erfahrungen habe ich in Ubud gemacht, da wir hier von Anfang ein ein Haus gemietet haben. Ich war aber fast alle zwei Wochen auch immer für einige Tage in Canggu für meine Portion Meer und Beach (etwa 45 Minuten mit dem Roller von Ubud).

Und ich war öfter auf der Bukit-Halbinsel im Süden (Uluwatu etc) und ein wenig in Seminyak unterwegs. Natürlich habe ich nur halb so viel erlebt als ich wollte. Wie immer. Meine Liste ist immer noch ellenlang.

Ok, also hier. Warum ich diese Insel verehre:

1. Ein Yoga-Traum

Besonders in Ubud ist Yoga überall an der Tagesordnung und schwebt ständig in der Luft. Man kommt einfach fast nicht drumherum und wird fast erschlagen an Angeboten und Events. Aber auch in vielen anderen Orten gibt es viele tolle Yogastudios und -lehrer.

Und abgesehen davon ist Bali DER Ort für Yoga Retreats und Yoga Teacher Trainings. Jedes Jahr findet hier auch das Bali Spirit Festival statt.

Und das Tolle:

Die Yoga-Shalas sind meist draußen oder halb offen, oft mit Ausblick über Reisfelder oder einfach nur ins Dschungel-Grün. Yoga in der Natur hat eine wunderbare, besondere Qualität – ganz anders als zuhause in Berlin im Studio mit vier Wänden.

Meine Empfehlungen:

yoga barn

desa seni

samadi bali

intuitive flow

2. Hohes Qualitätslevel an gesundem, sensationellem & veganem Essen

Wow. Also ich kenne keinen Ort, an dem du so viel geiles, regionales und frisches Essen bekommst. Die Dichte an fantastischen, schönen Restaurants und Cafés ist wirklich einzigartig.

Als Veganerin bin ich hier im absoluten Himmel und auch mein Kaffee-Jeeper kommt hier mega auf seine Kosten: Bali Kopi und Flat Whites am laufenden Band in tollen Cafés.

Und klar, in Breitengraden wie Bali gibt es an jeder Ecke frische Früchte und Gemüse wie im Schlaraffenland. Aber ich liebe auch indonesisches Essen in lokalen Warungs – am besten wo man sich sein Gericht an der Vitrine selbst zusammenstellen kann alá Nasi Campur.

Meine Empfehlungen für veganes/vegetarisches Essen:

avocado cafe

crate cafe

bali buda

elephant

seniman coffee studio

clear cafe

elephant

3. Die Freundlichkeit der Balinesen

Ich LIEBE die Balinesen. Ich glaube ich kenne kein Volk, das freundlicher und so zuckersüß ist wie sie. So viel Lächeln, so viel Herzlichkeit, so viel Hilfsbereitschaft. Einfach nur Wow.

Ein paar Worte in Indonesisch sind schnell gelernt und über ein Terima Kasih (Danke) und Apakabar (Wie gehts?) freuen sich die Balinesen unglaublich. Aber auch ohne kommt man total einfach mit ihnen ins Gespräch, sie lieben es sich zu unterhalten und oft ist ihr Englisch (besonders der jüngeren Balinesen) recht gut.

Ich finde es auch unwahrscheinlich spannend über ihre Kultur zu lernen und wie sie ihr Leben so handhaben. So fasziniert von einem Land und seinen Menschen war ich wirklich nur selten.. Allein das Ritual der wunderschönen Opfergaben, das jeden Tag drei Mal durchgezogen wird und überall in der Öffentlichkeit und auf Gehwegen zu sehen ist.

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4. Die unglaubliche Schönheit der Natur

Sie macht mich fast täglich echt fertig – im positiven Sinne.

Dieses Grün der Reisfelder, einfach nur zum dahinschmelzen. Die Klippen und Strände im Bukit im Süden der Insel. Die Vulkane und Berge rundherum.

Wie oft fahre ich auf meinem Roller und komme mir vor wie in dem wunderschönsten Film, der je auf dieser Erde gedreht wurde! Manchmal muss ich mich echt selbst zwicken um zu glauben, dass ich hier bin und das jeden Tag erleben darf.

Selbst die Regenzeit ist für mich aufregend. Ja es hat viel geregnet besonders Januar, Februar und März – aber nur durch den vielen Regen ist es so wundervoll grün hier. Und diese Naturgewalten an Sturm und Gewitter sind wirklich berauschend. So laut, so präsent.

Info: Regenzeit hier ist generell und offiziell von November bis April. Die regenintensivsten Monate sind Januar/Februar/März. Aber das bedeutet nicht dass es immer nur regnet. Mal mehr, mal weniger – viele haben ein völlig falsche Vorstellung von Regenzeit. Es gibt durchaus auch tolle sonnige Tage zwischendrin. Dafür ist Nebensaison und weniger Touristen sind hier.

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conni

pererenan

canggu

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5. Schöner wohnen geht nicht

Hier in Ubud wohne ich in einer großen Villa mit 5 Zimmern und Pool im Dschungel leicht ausserhalb von Ubud. Ketut, unser Villa Manager, kommt alle zwei Tage zum sauber machen und Wäsche abholen (die ich dann am nächsten Tag gebügelt und frisch wieder bekomme).

Das Haus kostet uns 3000 USD im Monat inklusive allem – das sind 600 USD pro Person. Etwa so viel wie ein schönes WG-Zimmer in Berlin oder ein kleines in München. Klar ist das viel Geld für balinesische Standards – aber für uns ist das ein guter Deal mit viel Annehmlichkeiten.

Hier eine kleine Hausführung durch unsere Villa in Ubud:

Es gibt wirklich sensationelle Unterkünfte über AirBnB hier auf Bali – sei es ein Zimmer oder ein ganzes Haus – die du dir von ein paar Tage bis zu mehreren Wochen und Monate (wie wir) mieten kannst. Wenn ich alle zwei Wochen nach Canggu fahre hole ich mir auch immer ein AirBnB und hatte bisher nur geile Häuser am Start.

Günstiger kommst du natürlich weg, wenn du mehrere Monate bleibst und dir ein Haus vor Ort hier suchst.
Kostenpunkt: 500 bis 1000 USD (und aufwärts) für ein Haus mit ein oder zwei Zimmer – je nach Mietdauer und Luxuslevel und ob via AirBnB oder vor Ort.

Empfehlungen:

Ich werde dir keine Tipps für Unterkünfte geben – weil ich keine habe. Ich habe nur einmal in einem Hotel gewohnt für ein paar Tage (das Lautan Kupu Kupu in Canggu/Pererenan – sehr empfehlenswert). Alles andere waren immer Häuser via AirBnB. Melde dich hier an und du erhältst 24 Euro Startguthaben.

In Ubud wohne ich in Payogan, etwa 10 Minuten mit dem Roller vom Zentrum gewohnt. Auch AirBnB. Ich würde mir an deiner Stelle daher eine Privatunterkunft etwas ausserhalb in den Reisfeldern holen, mir einen Roller schnappen und los geht’s.

Für Canggu kann ich dir die Gegenden rund um Jalan Batu Bolong, Echo Beach Road und Jalan Pererenan empfehlen. Auch dort brauchst du definitiv einen Roller, da alles recht weit auseinander ist.

airbnb

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6. Heiler, Massagen, Spas und viele alternative Heilmethoden

Ich habe meinem Körper und meiner Seele mal eine komplette Generalüberholung gegönnt hier auf Bali.

Ubud ist der absolute Hotspot für spirituelle Seelen mit Bock auf geiler Gesundheit:

Zum einen sind die Behandlungen recht günstig für uns und zum anderen gibt es einfach nirgendwo auf der Welt soviel Angebot an Heilverfahren auf holistischer Ebene.

Meine Empfehlungen:

Hier mal ein Auszug, was ich hier so getrieben habe:

Yogabarn bietet viele Heilmethoden, Massagen und Detox Retreats an, genauso wie die Alchemy Clinic, Taksu, Five Elements, Ubud Sari, Bali Vitality und Gaia Holistic.

Eine tolle Ressource für all das ist übrigens die Bali Spirit-Webseite.

bali spirit festival

7. Online Entrepreneur Community

Bali zieht immer mehr Digitale Nomaden wie mich an mittlerweile, was besonders daran liegt, dass das Internet endlich stetig besser wird. Es lässt zwar noch viel zu wünschen übrig und man braucht schon auch noch viele Nerven (besonders in Ubud), aber wer nicht allzu viel Skype Calls oder Webinare oder große Dateien hin und her schieben muss, kann hier wunderbar arbeiten.

Das Co-Working Space Hubud ist für mich DER Spot zum arbeiten und Leute kennenlernen und wirklich quasi der Hub für alles digital und online. Außerdem gibt es kein schöneres Co-Working Space – oder wo kannst du beim Arbeiten auf Reisfelder schauen? (Plus: Veganes Café im Haus)

Die Online Community hier ist klein, aber fein – was es einfach macht Anschluss zu finden und sich zu integrieren.
Das coole ist für mich, dass viele andere Digitale Nomaden auch den Mix aus Hippie-Yogi-Veggie pflegen und schätzen hier auf Bali. Perfekte Kombo für mich und eine tolle Basis für interessante Gespräche und Freundschaften.

Info: Wenn du erst ins Digitale Nomadenleben und Online Business einsteigen möchtest, dann mach einen Turnpoint-Kurs bei Hubud. Richtig geiles Projekt mit einem Angebot an Workshops von Profis, die dir die wichtigsten Skills beibringen.

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8. Die Sonnenuntergänge!!!

Ich glaube Bali ist mein Lieblingsort für Sonnenuntergänge am Strand. Mega.

Die Farben und die Stimmung sind wirklich kaum zu übertreffen und wirklich spektakulär. Allein deswegen fahre ich oft ans Meer nach Canggu – einfach nur um jeden Abend um 18 Uhr am Strand mit einem Bintang in der Hand zu sitzen und auf den Horizont zu schauen.

sonnenuntergang

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sonnenuntergang

8 1/2. Surfen, Baby!

Nicht dass ich große Surferin wäre oder fett die Ahnung davon hätte. Aber die braucht man nicht um zu wissen und zu sehen, dass Bali ein ganz heißer Hospot für Surfer ist. Quasi Surfing Central.

Ich selbst LIEBE es den Surfern vom Strand aus zuzusehen und habe auch vor es irgendwann selbst nochmal richtig zu probieren. Echt. Das krieg ich schon noch hin.

surfen

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Fazit:

Bali ist der beste Mix aus allem, was mein Herz glücklich macht

Bali hat so ziemlich die volle Bandbreite:

Du hast Beach, Berge, westliche Annehmlichkeiten und Balinesische Tradition, Tempel und Zeremonien.

Es ist exotisch und aufregend und doch recht einfach sich an alles zu gewöhnen ohne zu viel zu vermissen, wenn man länger hier ist.

An einem Ort zu lebe, der einem täglich WOAH-Momente liefert ist für mich das Nonplusultra. Es gibt sooo viel zu entdecken auf dieser Insel – selbst nach über drei Monaten habe ich immer noch nur an der Oberfläche gekratzt. Ich will zurückkommen und mehr erleben, noch tiefer gehen…

Fuck, ich liebe Bali.

Reality Check:

Warum du Bali nicht mögen wirst

Ok. Bali finde ich geil, das hast du wohl mittlerweile verstanden. Aber nicht jeder, der hier her kommt sieht das so wie ich.

Dafür gibt es Gründe:

1. Du bleibst in Kuta Legian, Süd-Seminyak oder auf der Hauptstraße und Monkey Forest in Ubud hängen

Meine ersten Besuche auf Bali hatten ihr Aufenthaltszentrum in genau diesen Orten.

Da, wo alle Touristen sind. Da, wo viele betrunkene Australier sind. Da, wo alles teurer ist. Da, wo der Verkehr am schlimmsten ist. Da, wo es halt einfach wie auf dem Ballermann in Mallorca zugeht.

Wer dann denkt, er habe das wirklich Bali gesehen, kann ja nur enttäuscht sein.

Von all dem war ich selbst auch null beeindruckt damals. Ubud fand ich auch doof.

Jetzt weiß ich wo die coolen Spots sind, die, die wirklich Bali ausmachen. Ich weiß, dass ich innerhalb von 5 Minuten aus Ubud rausfahre und direkt im richtigen Bali lande. Ich weiß, dass die Insel so viel mehr ist als sie auf dem ersten Blick erscheint.

Leider werden das viele Touristen hier nie erfahren.

Vielleicht auch ok so.

2. Krasser Verkehr

Es geht eigentlich nie wirklich schneller als 40 km/h.

Und es gibt mehr Roller als Autos und am Anfang blickt man hier nicht durch, wie die hier alle klar kommen.

Aber: Es macht alles Sinn irgendwann und so schwierig ist es gar nicht.

Ich bin täglich mit meinem Roller unterwegs und bin mittlerweile gut eingefahren.

Klar, das erste Mal alleine durch Denpasar ist ein wenig heftig, aber die Balinesen sind selbst auf der Straße sehr freundlich und zuvorkommend – besonders wenn sie einen Westler auf dem Moped sehen.

Der ein oder andere kleine Unfall ist mir auch schon passiert – war nicht lustig, aber auch nicht so schlimm.

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3. Beaches sind nicht so paradiesisch wie in Thailand

Viele haben das Bild von Bali als DAS Strandparadies schlechthin.

Jein.

Ja, es gibt ein paar schöne Strände, aber nicht so schön wie die in Thailand oder auf den Malediven.

Dafür gibt es viele verschiedene Strände – von fast schwarzen Vulkansand hin zu türkisen Wassserstrand in Uluwatu.

Besonders in der Regenzeit sind manche Strände recht dreckig, einfach weil viel Müll angespült wird.

Wer mit zu hohen Erwartungen nach Bali kommt wird enttäuscht werden. Isso. Aber wohl auch generell beim Reisen. Also lass dein Erwartungen zuhause.

Wenn du so richtig paradiesisch Strand willst, dann fahr auf die nahegelegenen Gilis zum Beispiel.

Ich mag die Strände hier trotzdem. Und wer richtig recherchiert, findet auch die wirklich guten:

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4. Es ist nicht so günstig wie andere asiatische Länder

Bali ist eher so im Mittelfeld was Kosten in Asien angeht, aber viele Leute haben schlechte Erfahrungen mit Abzocken und überteuerten Restaurants und Hotels.

Aber wer wirklich günstig wohnen und reisen will hier, kann das auch. Man muss halt wissen wie und wo.

Klar, westliche Einrichtungen sind nicht so arg viel günstiger als zuhause, aber dafür ist die Qualität halt auch geil.

Ich genieße sehr gern einen gewissen Standard und gebe dafür auch gern Geld aus – zum Pfennigfuchsen bin ich nicht nach Bali gekommen. Für mich persönlich stimmt das Preis/Leistungsverhältnis – aber wer in den Touriorten hängen bleibt wird nicht das selbe Gefühl haben, eh klar.

5. Die Entwicklung des Tourismus hört nicht auf

Einer meiner Lieblingsorte am Meer ist Canggu. Das krasse daran: Dort kann man die Entwicklung des Tourismus mit eigenen Augen quasi in Slowmotion beobachten.

Da wird gerade viel gebaut und mehr und mehr Reisfelder verschwinden. Mir kommt es vor als würde jede Woche eine neue Bar am Strand aufmachen.

Angeblich waren Seminyak und Legian auch mal wie Canggu: Reisfelder und leere Strände ohne Ende. Und auch Ubud hat sich inden letzten Jahren mit dem EatPrayLove-Tourismus stark verändert.

Ja es ist traurig zu beobachten, keine Frage. Manchen Ecken Balis möchte man lieber ignorieren.

Andererseits: Es braucht wirklich nur ein paar Minuten aus Ubud oder Seminyak raus und du bist wieder zurück im wahren Bali. Es ist immer noch überall. Die Insel ist wirklich groß und noch konzentriert sich der Tourismus größtenteils auf den Süden.

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Bali ist wirklich speziell irgendwie.

Das Leben ist nicht immer nur einfach jeden Tag:

Es gibt immer noch oft und regelmäßig Internet-, Strom- und Wasserausfälle. Manchmal dauert es ewig, die ein oder andere Sache zu organisieren, weil die Balinesen einfach komplett anders denken und funktionieren. Rollerfahren ist das A und O hier, ohne geht’s fast nicht. Ohne Google Maps bist du aufgeschmissen – und selbst mit ist Orientierung und das Finden von Adressen eine große Herausforderung. Ständig blockierte Straßen wegen Zeremonien. Das Postsystem funktioniert nur so halb. Handyverbindungen werden ständig abgebrochen. Mosquitos können dich wahnsinnig machen und große Spinnen und andere Tiere gehören zur Tagesordnung. Und irgendwann lernt jeder mal was der Bali Burn ist.

Aber gerade all das macht Bali und das Leben hier für mich besonders.

Weil eben nicht alles so perfekt ist und effizient ist. Weil ich jeden Tag mit irgendwas Neuem überrascht werde. Weil ich hier Geduld und Gelassenheit lerne wie nirgendwo anders. Und Dankbarkeit.

Ich denke immer noch, dass viele Leute eine zum Teil falsche Vorstellung und Erwartung von Bali haben. Das sind aber auch die Menschen, die nicht über den Tellerrand schauen möchten und in Kuta Legian oder in einem Resort in Seminyak hängenbleiben. Die, die den Ballermann von Mallorca repräsentativ für die ganze Insel halten und rein dahingehend ihre Beurteilung abgeben. Und das ist Bullshit und wird der Realität nicht gerecht.

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Bali ist eine magische Insel. Mit besonderen Energien für diejenigen, die offen sind, sie zu fühlen und zu empfangen. 

Meine letzten drei Monate waren ohne Scheiss lebensverändernd auf allen Ebenen. Ich hoffe, du kannst diese Erfahrung auch eines Tages machen.

Ich liebe Bali und bin so dankbar, dass ich hier ein kleines Zuhause gefunden habe.

Im nächsten Blogpost gebe ich meine besten und ganz besonderen Tipps für Bali her… Nicht verpassen!

Warum liebst du Bali? Hast du noch Fragen? Rein damit in die Kommentare!


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