46. Hundertjahrfeier für Elizabeth Bishop

Die Lyrikerin und Kritikerin Linda Gregerson sagt über Elizabeth Bishop: „Sie ist ein Nationalgut!“

Zu ihrer Hundertjahrfeier finden Veranstaltungen in New York, Boston und Chikago statt. In der kanadischen Provinz Nova Scotia (wo sie als Kind lebte) ist gleich ein ganzes Festjahr geplant.

Farrar, Straus and Giroux bringt drei Bände heraus: „Poems“ (368 pp., $16); „Prose“ (528 pp., $20) und „Elizabeth Bishop and the New Yorker: Complete Correspondence“ (496 pp., $35).

Heute ist sie sogar ein Filmstar. MIllionen sahen den Film  „In Her Shoes“ von 2005, in dem Cameron Diaz einem Sterbenden ihr berühmtes Gedicht „One Art“ vorlas  – „The art of losing isn’t hard to master“ (Verlieren, diese Kunst ist schnell gelernt) – und es mit ihm diskutierte. In Brasilien entsteht gar ein biographischer Film über sie , „A Arte De Perder“ – The Art of Losing.

Bishop, die das Gedichteschreiben „einen unnatürlichen Akt“ nannte, war eine Perfektionistin, die Gedichte jahrelang zurückhielt und zeitlebens nur etwa 80 veröffentlichte. Doch für viele Leser sind sie unvergänglich.

Mit Gedichten wie „The Fish“ oder „The Armadillo“ (Das Gürteltier) wurde sie zu einer der größten Verfasserinnen beschreibender Poesie in englischer Sprache. / JOHN TIMPANE, The Philadelphia Inquirer

 



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