31.12.2010

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Silvester: Filmriss. Neujahr: Kater. Den Fotos zufolge aber, hatten wir bei unserem nächtlichen Streifzug Spaß.

Eine Besonderheit – denn im Wesentlichen ähnelt es unserem Fest – gibt es aber dennoch festzuhalten: Neben dem üblichen Feuerwerk, albernen Hüten, leuchtenden Kinderaugen, Trunkenbolden und Wunderkerzen, werden zu Silvester auch, mit Stroh oder Zeitungspapier staffierte, Puppen verbrannt – oder in die Luft gejagt. Die Absicht ist klar: Vertreibung der bösen Geister. Warum die Figuren aber fiktive Charaktere aus der Welt des Zeichentrick darstellen, oder aber auch – und das hat mich erschrocken – reale Personen (dazu werden Gesichter hochkopiert und auf den Kopf geleimt), bleibt ungeklärt.

Am nächsten Tag hieß es mal wieder Abschied nehmen: Leute gehen. Die Melancholie kommt. Die Melancholie geht. Leute kommen.

Frohes Neues!



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