3. Bretonisches Tagebuch – Anreise 12-15. August 2011

Bon appetit :-)

3. Bretonisches Tagebuch – Anreise

„Lasst uns eine Wagenburg bauen!“ … So allmählich beginne ich die Vorteile eines Wohnmobiltouristen in ihrer Gänze zu erkennen.

Kein lästiges allabendliches Suchen nach einer geeigneten Unterkunft, sei es Pension, Hotel oder Campingplatz. Wo ich bin, kann ich bleiben. So simpel ist das. Die Betonung liegt auf „kann“. Ich habe die freie Auswahl.

Die erste regengepeitschte Nacht habe ich auf dem Marktplatz eines netten Örtchens zwischen Tôtes und Yvetot in der Haute Normandie zugebracht, die zweite bis soeben auf einem Wohnmobilparkplatz mit etwa 40-50 Gleichgesinnten an der Baie du Mont St

Bon appetit :-)

. Michel ein paar Kilometer vor Cancale, meinem eigentlichen Ziel.

Ein sonntäglicher Stau und eine gewisse Fahrmüdigkeit haben mich gestern schnell überzeugt, hier Station zu machen.

Und wenn ich mich hier so umschaue, stehen hier mobile Werte in Höhe von einigen hunderttausend Euro herum. Mein doch eher bescheidenes Gefährt fällt somit etwas aus der Reihe, was mich schmunzeln lässt.

Eine typische Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobilistas, eigentlich wie ein Campingplatz, nur ohne Toilettenhäuschen und Zelte.

Feststellen konnte ich gestern, dass die meisten Supermärkte sogar sonntags geöffnet haben. So konnte ich mich mit dem „Nötigsten“, sprich Mineralwasser, Käse, und einer Flasche „Graves“ versorgen.

Ein Vollkornbaguette gebacken auf nach eigenen Angaben auf traditionelle Weise und zudem der schmackhaftesten Art allerdings habe ich in einer äußerstes Vertrauen erweckenden Boulangerie erstanden.

Genaue Pläne, wie es nun weiter geht, habe ich gerade nicht. Nach all der Kilometerfresserei bin ich froh, dass jetzt erst mal, wenn überhaupt, nur kleinere Strecken warten.

Außerdem tut mir der linke Arm weh. Das kommt vom ewigen Grüßen der auf der Fahrt entgegenkommenden Wohnmobilkollegen. Denn es ist wohl (schöne) Sitte, sich kurz zuzuwinken.

Das habe ich gestern gelernt. Mautträchtige Autobahnen habe ich gemieden. Schneller als 110 Stundenkilometer macht mein Schlachtschiff so wie so nicht und die kann ich auch auf den meisten Landstraßen fahren, bis mich dann ein „Rond Point“, ein Kreisverkehr wieder aus dem Geschwindigkeitsrausch nimmt.

Nach 11 Stunden Schlaf, fühle ich mich heute Morgen frisch nach der Vollmondnacht, die auch als solche erkennbar war, denn je weiter ich auf die Bretagne zukam, haben sich die Wolken verzogen.

Heute Morgen scheint die Sonne, einige bauschige Wolken tupfen den blauen Himmel. Bilderbuchwetter.

Jetzt besorge ich mir erst einmal ein Baguette, koche Kaffee und frühstücke. Draußen!



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