1982 – CD „verdrängt“ Vinyl

Die Compact Disc wurde ab 1979 von dem holländischen Konzern Philips in Zusammenarbeit mit Sony entwickelt.

Die Markteinführung des revolutionären digitalen Tonträgers, der endgültig die Vinylschallplatte ablösen sollte, erfolgte 1982.

Bereits im Folgejahr konnten ca. 800.000 CD´s allein in den USA abgesetzt werden.

Dennoch dauerte es noch bis zum Anfang der 1990er Jahre um die Vinylschallplatte vom Markt zu verdrängen.

Kurzzeitig führte dies dazu, dass das sog. „Back-Repertoire“ (also die klingenden „Altbestände“ in den Archiven der Plattenfirmen) auf CD erneut verkauft werden konnte, da der Musikkonsument seine alten „Vinylschätze“ nach und nach durch die damals neuartige CD ersetzte.

Seit dem Jahr 2000 geht der Umsatz jedoch kontinuierlich zurück. Schuld daran sind Internetangebote; vor allem Musik-Downloads und Raubkopien.

Uneinigkeit herrscht auch immer noch darüber, ob die digitalen Silberige nach einer gewissen Zeit unter Datenschwund leiden oder nicht.

Die „Haltbarkeit“ einer herkömmlichen CD wird bei sachgemäßer Lagerung auf 25 – 30 Jahre geschätzt.

 



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