101. Minze Minze / flaumiran / Schpektrum

Die Verse ‘Minze Minze / flaumiran / Schpektrum’ aus Oskar Pastiors Gedichtband ‘Der krimgotische Fächer’ von 1978 waren Herta Müller schon in den Jahren ihrer Arbeit als Übersetzerin technischer Bedienungsanleitungen in einer rumänischen Maschinenfabrik vertraut. Sie zog das Büchlein immer dann aus ihrer Schreibtischschublade, wenn sie in schwierigen Situationen einen Halt suchte, ‘zum Aufatmen und wieder Anfangen’. Den fand sie in jener magischen, die immunisierende Kraft der Minze beschwörenden Formel, deren Vers sie sich mit ‘… bau mir ein / Spektrum… also: eine Perspektive, einen Ausweg’ übersetzte. Was ihr der Zauberspruch bedeutete, schilderte Herta Müller aus Anlass des siebzigsten Geburtstags ihres Dichterfreundes. Mit ihm teilte sie auch das Schicksal, den bedrückenden Verhältnissen ihrer rumänischen Heimatprovinzen Banat und Siebenbürgen entkommen zu sein. / VOLKER BREIDECKER, SZ 21.12.

Minze Minze flaumiran Schpektrum. Herta Müller und Oskar Pastior. Literaturhaus Stuttgart bis 31. März 2011. Info: 0711-220 217 3.



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Basteln mit Naturmaterialien
wallpaper-1019588
Lattenrost: Welcher Rahmen zu deiner Matratze und deinem Bett passt
wallpaper-1019588
Schlüsselbrett: Bauarten, Montage und der richtige Platz im Flur
wallpaper-1019588
Steckdosen-Kindersicherung: Arten, Montage und ihre Grenzen