10 Wege zur Vermeidung der Prokrastination

Die Prokrastination – bei diesem ungelenken Wort handelt es sich um ein Phänomen, das seit mehreren Jahren vor allem Internetnutzer in Atem hält.
In der modernen Welt ist es vollkommen normal, ständig von Bildschirmen umgeben zu sein.
Der Blick liegt heute länger auf dem Display des Smartphones als auf den Zeilen in einem Buch oder gar in der Ferne. Ein Umstand, der in starkem Maße dazu beiträgt, ist eine Verschiebung der Arbeit. Mehr und mehr Aufgaben lassen sich heute an einem Rechner erledigen.
Leider ist es zudem so, dass auch die Freizeit immer öfter und immer länger in der virtuellen Welt verbracht wird.
Das führt dazu, dass sich viele Menschen immer tiefer in den Weiten der digitalen Welt verlieren. Ist das Wetter grau und trüb, so findet sich selten die Motivation, frische Luft zu schnappen.
Lieber sitzt man drinnen, vor dem Fernseher, am Smartphone oder am Laptop und gibt sich voll und ganz der Prokrastination hin.

Worum handelt es sich bei der Prokrastination
Um Gegenmaßnahmen zu finden, lohnt es sich, zuerst einen Blick darauf zu werfen, was die Prokrastination eigentlich ist.
Bei der Prokrastination geht es um ein krankhaftes Aufschieben von wichtigen Aufgaben.
Was unbedingt erledigt werden muss, verschiebt man auf den nächsten Tag oder sogar noch weiter im Glauben, dass noch ausreichend Zeit besteht. Aufgaben lassen sich damit nur noch unter großem Druck, sehr verspätet oder gar nicht mehr bewältigen. Bekannt ist dieses Verhaltensmuster schon seit Langem.
Bereits vor den Zeiten des Internets bezeichneten es manche Verhaltensforscher als das „Studentensyndrom“.
Dieser Name rührt daher, dass vor allem Studenten zur Prokrastination neigen. Das hat verschiedene Gründe.
Zum einen sind vor allem Studierende regelmäßigen Aufgaben und Prüfungen ausgesetzt, zum anderen lassen sich junge Menschen mit großem Entdeckergeist besonders schnell von der Arbeit ablenken. Das rechte Maß ist entscheidend, nichts spricht gegen das gelegentliche Ausprobieren von Novoline Spielautomaten.
Die eigenen Leistungen sollten nur nicht darunter leiden.

Der Prokrastination ein Ende bereiten
Um der Prokrastination zu entgehen, braucht es ein wesentliches Umdenken.
Dabei liegt der Fokus weniger auf einem Zwang als vielmehr einer größeren Wertschätzung sich selbst gegenüber.
Die folgenden Schritte können als Anleitung dienen, um in Zukunft leichter andere Wege einzuschlagen:

  • Den Perfektionismus vermeiden: Wer sich permanent in den kleinen Details verstrickt, der verliert das große Ganze aus den Augen.
    Konzentriert man sich ausschließlich darauf, ein Detail so gut es geht umzusetzen, so scheitert man daran, bevor andere Aufgaben überhaupt erst angegangen wurden.
    Es ist vollkommen in Ordnung, Fehler zu machen, sofern diese zu einem späteren Punkt korrigierbar sind.
    Hakt es an einer Stelle oder fehlt zur Umsetzung eines bestimmten Punkts die Motivation, so ist es in Ordnung, an anderer Stelle weiterzumachen.
    Wichtig ist, dass es immer weitergeht.
  • Gut zu sich sein: Fehler muss man sich verzeihen. Auch, wenn ein bestimmter Fehler immer wieder auftritt, ist es legitim, darüber hinwegzusehen.
    Fehler gehören dazu und sorgen dafür, dass die Projekte zum Schluss den perfekten Schliff bekommen.
  • Vorfreude auf das Ergebnis: Viele Prozesse sind hart, langwierig und verlangen einem alles ab.
    Der Grund dafür ist der, dass man das Ergebnis vergessen.
    Die Vorgänge bei der Umsetzung sind so ermüdend, dass die ursprüngliche Motivation, das Ergebnis, komplett in Vergessenheit gerät.
    Wem es so geht, der macht Pause, malt sich das Ende aus und geht gestärkt zurück an seinen Arbeitsplatz.
    Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels und das ist es wert, dass man dranbleibt.
  • In kleinen Schritten denken: Wem das finale Ziel noch viel zu weit entfernt ist, der hangelt sich von Zwischenergebnis zu Zwischenergebnis.
    Eine gute Idee ist es, mit Listen zu arbeiten. Wichtig dabei ist, dass die Ziele schnell erreichbar sind.
    Es ist sehr motivierend, nach einer Phase der Anstrengung ein Zwischenziel auf der eigenen Liste durchzustreichen.
  • Realistische Ziele formulieren: An seinen Aufgaben soll man wachsen.
    Das bedeutet, dass diese einen heraus- aber nicht überfordern sollen. Sind die gesetzten Ziele zu groß, so bedeutet die eigene Arbeit hauptsächlich die Abwendung des eigenen Scheiterns. Wird man sich dieser Tatsache mehr und mehr bewusst, so öffnet sie der Prokrastination Tür und Tor.
  • Einfach machen: Wo soll man anfangen und welche Strategie ist die richtige? Wer sich bereits am Anfang seines Projekts derartige Fragen stellt, der wird in kürzester Zeit auf noch größere Hürden stoßen.
    Wer den Elan der anfänglichen Idee nicht nutzt, der vergeudet wertvolle Zeit.
    Die Devise lautet, nicht lange überlegen, sondern sich sofort ins Abenteuer stürzen.
  • Möglichst kleine Schritte gehen: Verlangt ein Teil des Projekts nach einem höheren Arbeitsaufwand, so ist es wichtig, diesen in möglichst kleine Schritte einzuteilen.
    Im besten Fall lassen sich pro Tag mehrere dieser kleinen Einzelschritte bewältigen.
    So fühlt man am Ende des Tages, dass man tatsächlich etwas geschafft hat.
  • Hindernisse beseitigen: Um sich zu fokussieren, müssen alle Hinweise auf andere Aufgaben oder gar auf Ablenkungen beseitigt werden.
    Das Smartphone ist lautlos oder befindet sich im besten Fall gar nicht im selben Raum.
  • Das eigene Prokrastinieren entschlüsseln: Für das Prokrastinieren gibt es viele persönliche Gründe.
    Es ist wichtig, diese genau zu entschlüsseln.
    Das erleichtert das Vorgehen erheblich und zeigt auf, an welchen Stellen noch nachgearbeitet werden muss.
  • Am richtigen Ort arbeiten: Egal, ob zu Hause oder im Büro, der Platz des Schaffens muss das genau passende Ambiente bieten.
    Das Licht muss stimmen und keinerlei Nebengeräusche dürfen ablenken. Gelingt es, einen solchen Ort einzurichten, so steht dem garantierten Gelingen des nächsten Projekts kaum mehr etwas im Weg.

Noch heute an einer Verbesserung arbeiten
Soll die Befreiung aus dem Sumpf der Prokrastination möglichst schnell und reibungslos geschehen, so ist es wichtig, am besten noch heute mit der Umsetzung zu beginnen.
Fühlt man sich motiviert und ist man voller Elan, so gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren.
Der perfekte Arbeitsplatz sollte schon bereitstehen und sämtliche störenden Elemente sind in Schubladen oder anderweitig weggesperrt.
Mit nur wenigen Richtlinien und Regeln, die man sich selbst auferlegt, kommt man dem Ziel schneller, als man glaubt, näher.
Dabei ist es wichtig, die Balance zu bewahren. Sind Freizeit und Arbeit getrennt voneinander, aber im Einklang, so ist man selbst wesentlich ausgeglichener und motivierter.


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