02.06.12

Hätte es nie gedacht, aber es entsteht tatsächlich ein neuer Roman, dabei hatte ich mich und meine Schreibe bereits abgeschrieben, hatte mich in eine kleine Erzählung gepackt, die von einem Abschied aus der Literatur erzählte, als ob es so etwas überhaupt geben könnte: ein Abschied.
Man liebt ja das, was man da tut, man hat sich mit Haut und Haaren darin verloren, alles atmet Buchtstaben und Geschichten. Und sie sind überall, die Geschichten, unter der Haut, im Wecker, im Drucker. Rasch kehrt man sie auf eine Schaufel und schüttet sie ins Maul hinein und man kaut und kaut und schluckt, bis einem von all den Geschichten ganz schlecht geworden ist, bis man sie erbricht.
Ich arbeite weiter am Roman, es läuft, OH, werte Leserinnen und Leser, es läuft und läuft, es läuft mir davon, wenn ich es nicht im Nacken packe und zwinge.

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