Slow Juicer-Kaufberatung

Slow Juicer-Kaufberatung

Was ist beim Kauf eines Slow Juicers zu beachten?

Da die günstigeren Geräte beim erfahrenen Marktführer abgeguckt haben, sind die meisten Geräte sich rein Optisch sehr ähnlich. Rückwärtsgang ist mittlerweile Standard, die Gehäuse sind auch bei den teureren Modellen meistens aus Kunststoff.

Weitere Beiträge über Slow-Juicing:

✔ Platzbedarf: Möchte man ein vertikales Gerät, das platzsparend ist oder ein klassisches, langes Gerät wie den Klassiker von Champion, Greenstar Elite oder einen Omega 8226?

✔ Umdrehungszahlen je Minute: Slow Juicer haben höchstens 80 U/Min. Aber mittlerweile konnte dieses auf 45 U/Min. gedrosselt werden. So entsteht noch weniger Wärme und die Zellstruktur wird noch stärker erhalten.

✔ BPA: Alle Kunststoffteile, die mit dem Saft in Berührung kommen, sollten BPA-frei sein. Wenn es nirgends steht, ist das Gerät erfahrungsgemäß nicht BPA-frei.

✔ Geringe Wattzahl: Ein Slow Juicer braucht keine 400 Watt, er muss ja keine Höchstleistungen vollbringen. 240 Watt sind das höchste. Aus ökologischer Sicht sind 150 Watt besser.

Slow Juicer-Kaufberatung✔ Auslaufstopp: Das Gerät sollte einen Auslaufstopp haben. Das ist ein Stöpsel, der am Saftauslass geöffnet oder geschlossen werden kann. Der Saft ist erstens schon perfekt vermischt und zweitens tropft nichts aus dem Gerät, wenn man das Glas weggenommen hat. Dieser hat übrigens noch einen Vorteil: man kann damit das Gerät zwischenreinigen, damit es für den nächsten Saft bereit ist.

✔ Saftbehälter: Die neueren Geräte können mehr Saft halten, bevor man den Stöpsel öffnet. Ob das Gerät nun 300 ml oder 500 ml halten kann, kann eventuell vernachlässigt werden.

✔ Siebe: Geräte die mit zwei Sieben geliefert werden, sind besser, da man somit mehr Einfluss auf die Konsistenz des Saftes nehmen kann. Mit oder ohne Fruchtfleisch? Manche gießen den Saft extra noch durch ein Sieb oder einen Nussmilchbeutel, um Saft ohne Pulp zu haben. Die neuesten Hurom-Modelle ( HH und HG) haben dafür sogar ein Fruchtfleisch-Regulierungsventil! Slow Juicer-Kaufberatung

Das Gerät sollte für Nussmilch geeignet sein. Auch wenn man vielleicht heute noch keinen Bedarf hat. Vielleicht verlangt es irgendwann die eigene Gesundheit oder es kommt wieder ein ekeliger Lebensmittelskandal. Nussmilch lässt sich sehr einfach, lecker und günstig im Slow Juicer herstellen.

✔ Handhabung: Das Gerät sollte sich leicht auseinander nehmen und wieder zusammensetzen lassen. Die Einzelteile sollten sich leicht reinigen lassen.

✔ Schnecke: Die Geräte (Hurom HH und HG) der zweiten Generation haben eine noch bessere Zwillings-Schnecke, die den Saft presst. Die Saftausbeute ist nochmals höher und bei der Reinigung des Geräts ist weniger Obst/Gemüse unter der Schnecke.Slow Juicer-Kaufberatung

✔ Einzelteile sollten einzeln nachkaufbar sein. Vielleicht fällt mal die Saftschüssel ungünstig auf den Boden und bekommt einen Riss, oder das Gerät wurde nicht sorgfältig genug gereinigt und danach länge Zeit nicht genutzt und es hat sich irgendwo unter dem Silikon Schimmel gebildet. Dann ist es doch toll, dass man kein neues Gerät kaufen muss, sondern nur die einzelnen Teile nachkaufen kann.

Den Zeitfaktor kann man beim Entsaftungsvorgang locker vernachlässigen. Slow ist nur die Schnecken-Presstechnik, nicht aber der Entsaftungsvorgang.

Slow Juicer-Kaufberatung✔ Zeitersparnis: Der sogenannter Big Mouth Juicer ( Kuvings Whole B6000) hat den Vorteil, dass man das meiste Obst und Gemüse nicht mehr kleinschneiden muss, daher die Bezeichnung „Großmaul". Bei einer XXL-Einfüll-Öffnung von 7,5 cm passt locker ein ganzer Apfel, Birne, Kiwi, Tomate, mittelgroße rote Beete, Gurken, eine geschälte Orange oder dicke Karotten (davon dann mehrere gleichzeitig!) durch. Das spart Arbeit, Abwasch und somit einiges an Zeit - besonders am Morgen.

Slow Juicer-KaufberatungDie Saftausbeute ist sehr wichtig, kann man nur bedingt an äußeren Gerätemerkmalen (z.B. an den U/Min.) erkennen. Ich hatte mir vor dem Kauf Produktvideos viele angesehen. Wie sah der Saft aus, wieviel Trester blieb übrig? Somit landet der Saft wirklich im Glas und nicht im Abfall. Denn das ist auch weggeworfenes Geld. Zum Vergleich: Man braucht drei Orangen für ca. 300 ml Orangensaft. Aus 1/2 Wassermelone ohne Schale gewinnt man 1 bis 1,3 Liter Saft.

Der Preis für einen guten Slow Juicer beginnt bei 250 bis 300 Euro. Das ist für viele ein Betrag, den man nicht mal so eben für ein Küchengerät ausgibt. Daher bieten viele Hersteller auch bis zu 10 Jahre Garantie auf den Motor und Einzelteile kann man einfach nachkaufen. Somit wird man zumindest 10 Jahre lang Freude an dem Gerät haben. Auf der anderen Seite sollte man verstehen, wie viel Geld man für das Obst und Gemüse, das man entsaften will, ausgibt. Wenn die Saftausbeute dann bei einem günstigen Gerät vielleicht bei 50 Prozent liegt und bei einem teureren Gerät bei 80 Prozent, ist das auch Geld, das einem das teurere Gerät gespart wird. Ein teureres Gerät schafft eine Bio-Wassermelone komplett mit Schale. Wer nur das Fruchtfleisch entsaftet, schmeißt ca. 60% der Wassermelone in den Müll.

Hinweis: wer einen Slow Juicer günstiger im Ausland kauft, braucht wahrscheinlich einen Adapter und Transformator.

Taugen günstige Slow Juicer etwas?

Ich persönlich habe keine Erfahrung mit günstigen Geräten von Klarstein oder Andrew James. Was bei Blendern/Mixern Vitamix darstellt, ist beim Slow Juicing der Marktführer Hurom aus Süd-Korea.

Ein wesentlicher Faktor ist natürlich das Ergebnis und was man genau entsaften möchte. Äpfel bereiten kaum einem Gerät Probleme. Weiches Obst kann bei manchen Slow Juicern eher die Konsistenz eines Smoothies haben. Mit hartem Gemüse haben die günstigeren eher Probleme (da braucht es Qualität) und diese können auch keine Nüsse handeln um z.B. Mandelmilch zu machen. Und Gräser (Weizengras, Gerstengras) oder Kräuter alleine zu entsaften kann auch für ein besseres Gerät noch herausfordernd sein.

Bei den neueren Modellen ist die Saftausbeute nochmals deutlich höher. Da kann sich bei täglichem Slow Juicing für die ganze Familie wieder rentieren.

Wesentliche erkennbare Unterschiede zwischen den günstigen und teuren Modellen sind z.B.:

❍ Kürzere Garantiezeiten (2 Jahre vs. 10 Jahre auf Motor).

❍ Höhere Umdrehungszahlen (von 80 U/Min. über unbekannt* bis nur 45 U/Min.)

❍ Weniger Equipment (1 Sieb oder 2 Siebe - eines grob, eines fein).

❍ Einzelteile sind nachkaufbar.

❍ Die Kunststoffbehälter sind bei den günstigen Geräten oft nicht BPA-frei (wenn es nirgends steht ist es meiner Erfahrung nach auch nicht BPA-frei!)

❍ Gewicht (3 kg vs. 6 kg)

❍ Press-Schnecke (einfach vs. Zwillings-Schnecke)

* Ich hatte bei Andrew James in England nachgefragt. Die hohe Motorleistung von 400 Watt ist für einen Slow Juicer viel zu hoch und einfach nicht erforderlich. Dort wusste man die erst Antwort nicht und gaben mir dann später eine Antwort, die absolut nicht stimmen konnte (von xx bis yy U/Min.).

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