Ressort Gesellschaft

Regierung verdummt EU(RO)KRISE und Bürger

Erstellt am 4. Juni 2012 von Eckhardschulze

An und für sich müssten UNION und FDP bei der nächsten Bundestagswahl eine krachende Wahlniederlage erhalten, weil die Taugenichtse der Bundesregierung nach wie vor an der Politik der Umverteilung von unten nach oben festhalten.

Wer immer noch nicht in Deutschland erkannt hat, dass die “Schuldenberge” in den EU-Ländern im Wesentlichen mit durch die ZINSEN und ZINSESZINSEN der Finanzierung über Privatbankenentstanden ist, hat offensichtlich Null ökonomischen Sachverstand.

Es sind die Finanzoligarchen in den USA und GB, die seit Jahrhunderten Unheil über die Menschen gebracht haben. GELD und GELDMACHT waren die Ursachen für Kriege und viel begangenes Unrecht.

Dass bereits in der “Adenauer-Regierungszeit” Deutschland die Entwicklung der Atombombe in ISRAEL mit mehr als 600 Millionen DM finanziert hatte, wurde jüngst bei paperblog aufgedeckt.

Jetzt liefert die staatsräsonverwirrte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut ein atomwaffenfähiges U-Boot nach Israel, mitten in ein Krisengebiet!

Hier zeigt sich erneut, wie unselig die Verquickung von GELD und GELDMACHT war und ist, weil das Grundgesetz schlicht ignoriert wurde. Bereits “Adenauer” hatte ganz andere Gründe, als er damals dem Wunsch der atomaren Aufrüstung nachgab und damit Jahre später und mit Blick auf den Iran aktuell den Wunsch nach Aufrüstung umliegender Staaten beflügelte.

Das macht deutlich wie dringend notwendig es ist, die GELDMÄCHTIGEN in die Schranken zu weisen.

Die FINANZKRISE, die dann die EU(RO)-Krise auslöste und die volkswirtschaftlichen Schieflagen der Euro-Einführung aufdeckte, führte über die “Zinsspekulationen” großer Bankkonzern und anderen Geldinstituten zur Spekulation gegen EU-Ländern und dem enormen “SCHULDENANSTIEG ÜBER wahnwitzig hohe ZINSEN” seit 2007.

Dass UNION und FDP “nur” noch von einer SCHULDENPROBLEMATIK sprechen (wollen), kann nur als fortgesetzter Versuch der VOLKSVERDUMMUNG sowie den Versuch, die Politik des WEITER SO WIE BISHER durchzusetzen, gewertet werden.

Die Bundeskanzlerin will offensichtlich den Kurs der gezielten Verarmung immer breiter werdender Bevölkerungsschichten in der EU flächendeckend durchsetzen. Das folgt der “neoliberalen Ideologie”, dass wenige Reiche und Superreiche nur reich bleiben können oder noch reicher werden können, wenn mindestens 1/3 der Bevölkerung in der Armut oder nahe daran gehalten werden.

In Deutschland hatte man diese Politik seit Gerhard Schröder (Stichwort: Agenda 2010) betrieben. Angela Merkel (CDU) hatte dann mit der neoliberal gewordenen SPD den Kurs fortgesetzt. Jetzt wollen die Alt-Parteien (Union, SPD, Grüne, FDP) den EU-Einheitsstaat über die Hintertür der ESM-Regelungen nahezu verwirklichen.

Die Alt-Parteien sind sich in weiten Teilen anscheinend einig, dass die althergebrachte DEMOKRATIE ausgedient hat und es auch zukünftig nur auf die dominierenden FINANZMÄRKTE in der globalisierten Welt ankommt. Über die medialen Beeinflussungsmechanismen verspricht man sich auch zukünftig die Teilnahme an den “Finanztöpfen” über die Parlamente, Kommissariate (EU-Kommissionen) und der Regierungsteilnahme. Anscheinend können sich viele Bürger immer noch nicht aus der medialen Verdummung und Beeinflussung befreien und mündig werden.

Dass die Wirtschaft ganz anders funktioniert, als sich die EU-Machtpolitiker vorstellen konnten, fällt jetzt beinahe der halben Welt auf die Füße. Die Weigerung, den Finanzsektor mit aller gebotenen Macht in die Schranken zu weisen führte dazu, dass durch die fortgesetzten Spekulationen wild gewordener “Blasen-Billionen” auch die REALWIRTSCHAFT ins Wanken gerät.

Die Politik, die Bevölkerungen in den EU-Ländern gezielt “neoliberal” zu verarmen, führt selbstverständlich zu Kaufkraftverlusten und mithin zur Schrumpfung der Wirtschaft bei anhaltend hohem spekulativem Zinsniveau.

Die von “Merkozy” systemisch betriebene Verarmungspolitik ist mitder Grund für die volkswirtschaftlichen Verwerfungen in der westlichen Welt bis hin zu China.

Die neoliberalen Volksverdummer propagieren gebets-mühlenartig einmal mehr die “Freizügigkeit des Arbeitsmarktes” und ähnlichen Unsinn. Dabei wird schlicht ignoriert, dass es sich um eine KRISE DER NACHFRAGE handelt, die durch die absurde Konzentration auf die Bankenrettung ausgelöst wurde, weil man jahrelang sich nur und beinahe ausschließlich in Deutschland und in Frankreich darum kümmern wollte, den Reichtum der Eliten zu erhalten.

Die Warnungen der Experten, seien es Nobelpreisträger der Ökonomie oder gar “Finanzmarktexperten”, wurden einfach ignoriert. Deutschland ist damit geplagt, ausgerechnet eine ehemalige FDJ-Sekretärin als Bundeskanzlerin zu haben und einen Bundesfinanzminister, der von Hause aus Jurist ist und allenfalls ein “Lehrling” der Ökonomie. Es wirkt beinahe peinlich, wenn Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) von den “scheuen Rehen der Finanzmärkte” spricht und immer noch nicht erkannt hat, dass er mit seinen Kollegen in der EU bzw. der G8 die Rolle des “Jägers” einnehmen müsste, nicht die des “Försters”.

Deutschland und Europa sind geplagt von Dilettanten, die die einfachsten volkswirtschaftlichen Zusammenhänge nicht verstehen. Die seit Jahren betriebene Politik führt geradezu in den Abgrund.

Peinlich ist auch, dass selbst SPON immer noch von der “Schuldenmisere” angesichts des DAX-Absturzes unter 6000 Punkte schreibt. Augenscheinlich kann oder will man nicht Ursache und Wirkung unterscheiden. Wie häufig, werden die “Symptome” beklagt, nicht die Ursachen der Krankheit analysiert, weil sie nicht “politisch” ins auferlegte neoliberale Konzept passen.

Da, bis auf wenige Zeitschriften, dies für beinahe alle großen Zeitschriften zutrifft, ist die ökonomische Verblödung Legion.

Es ist an Dr. habil. Crusius zu erinnern, der in einem Aufsatz (sinngemäß) die Frage stellte wie es möglich ist, dass zigtausend studierte Ökonomen so jämmerlich – angesichts der Finanzkrise – versagt hatten?! Das gilt auch für den mangelnden Sachverstand zur Bewältigung der Krise! Die “neoliberale Ideologie” hatte dazu geführt, dass an den Hochschulen neben technokratischen Fertigkeiten nur “Glaubensbekenntnisse” vermittelt wurden und kaum ein Bezug zur Realität hergestellt wurde. Das ist auch heute noch so. An und für sich wird mit diesen wenigen Erkenntnissen deutlich, wie toxisch die neoliberale Ideologie inzwischen gewirkt hat, bis hin zur Selbstverdummung in der UNION und der SPD sowie der GRÜNEN. Bei der FDP darf man annehmen, dass die “neoliberale Ideologie” schon immer als Herrschaftsidelogie betrieben wurde, um die Umverteilung von unten nach oben zu zementieren und die Demokratie nach und nach zu beseitigen. Nichts anderes bedeutet der euphemistische Slogan PRIVAT VOR STAAT!

Jetzt fürchtet sogar Angela Merkel (CDU) den Euro-Flächenbrand, wie es FTD schreibt, den sie an und für sich durch ihren mangelnden ökonomischen Sachverstand selbst herbeigeführt hat.

Denn von Anfang an wäre es richtig und zielführend gewesen, eine Reihe von Banken zu verstaatlichen und die “Freizügigkeit des Kapitalverkehrs” bezogen auf die bekannten “toxischen Geschäfte” zu unterbinden.

Die EU, insbesondere “Merkozy” hatten es versäumt, US-Präsident Obama rechtzeitig zu unterstützen, als er gründlich bereits vor Jahren mit den Finanzmärkten aufräumen wollte. Jetzt ist es zu spät, die Abwärtsspirale entfaltet inzwischen ihre eigenen Kräfte, die sich so ohne weiteres nicht eindämmen lassen. Wie häufig, wurde und wird der “Zeitfaktor” unterschätzt.

Und immer noch träumen einige EU-Länder davon, dass sie ihre eigenen BANKENPROBLEME über EFSF und ESM “sozialisieren” können.

Wenn mit dieser Politik die Leistungskraft in Deutschland und in anderen noch stabilen EU-Ländern weiter geschwächt wird, dann dürfte das ökonomische Chaos der Weltwirtschaftskrise nicht mehr aufzuhalten sein.

Es ist eine Minute vor Zwölf.

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KOMMENTARE ( 2 )

Von Heiner Hannappel
Veröffentlicht am Samstag, 9. Juni um 09:36
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Ich sorge mich 6.6.2012

Teil 2 Wo bleiben zukünftig deutsche Interessen in einem bald wieder auseinanderdriftenden Europas und wo bleibt die Demokratie,wird sie wegen der Dringlichkeit kommender Euro-Rettungs-Entscheidungen lästig?

Letztere Frage drängt sich in bedrückender Intensität immer öfters auf!

Die undemokratische Fakten: Zu keinem Vertrag zur Euro-Etablierung wurde der Souverän,dass Volk gefragt.Zu allen Rettungsschirmen ebenfalls nicht.Zu der stillen Aushöhlung unserer Solvenz durch die,von der Bundesregierung wohl unter Schweigepflicht gestellten Target2 Salden der Bundesbank mit zur Zeit 650 Milliarden Euro nicht einbringbaren Außenständen auch nicht.Hier wird die Zerstörung unseres demokratischen Konsenses,somit der Demokratie von den gewählten Volksvertretern Inkauf genommen,da die Bevölkerung ohne Einflussnahme für alles in Haft genommen wird! Dieser, für einen demokratisch denkenden,handelnden Bürger unwirkliche Zustand, indem in Brüssel Paris,Berlin scheinbar ohne jegliches Unrechtsbewusstsein nur wegen kurzfristiger Scheinerfolge in den Ergebnissen der Traum von einem einigen Europa zerstört wird erfüllt uns mit blankem Entsetzen! Am Ende dieses sich stetig beschleunigenden Prozesses steht eine wieder einmal zerrissene, finanziell ruinierte gesamteuropäische Ruine ohne Einfluss in den wirtschaftlichen wie politischen Kraftzentren der Erde! Von dem Desaster erschöpft wird man sich dann kaum für einen neuen Aufbruch zu einem einigen Europa aufraffen können!Wir fühlen uns in Europa von einer solchen,nur Misserfolge produzierenden,stümperhaften,mittelmäßigen wahlorientierten Politik zutiefst beleidigt! Das erste Euro-Opfer In Griechenland zerlegt sich gerade in atemberaubender Geschwindigkeit eine europäische Demokratie mit der Option eines Eingreifens des Militärs bei zerbröselnder öffentlicher Ordnung!Militärjunta,das hatten die Griechen schon. Dies sind hauptsächlich die Folgen der Euroeinführung in diesem Land, ohne die jeweiligen Regierungen,welche sich dreist in den Euroraun hineingelogen haben zu entschuldigen Die Verschuldungsorgie,jenseits griechischer Wirtschaftsleistung ist nicht Schuld der Bevölkerung,sondern ihrer korrupten Regierungen! Doch generell kan man schon feststellen,dass hier die erste Demokratie unter die Räder der Euro-Fehlplanung geraten ist.Welche Demokratie wird folgen? Die in Brüsseler Maratonverhandlungen,(mit Erschöpfungszuständen der Beteiligten) entstandenen Vertragsergebnisse, herausgehoben der "ESM" werden zu Erosion des demokratischen Konsenses der Bevölkerungen zu ihren gewählten Regierungen beitragen.Das Jahr 2012 wird eine Zesur in der Eurogeschichte werden! Austerität passé? Zunehmend steht Frau Merkel und zu wenige andere noch solventer Staaten bald mit dem Austeritätsgebot alleine,mit dem Rücken zu Wand. Gläubigerstaaten können zum Selbsterhalt keine weitern Schuldenübernahmen akzeptieren,verständlich! Schuldnerstaaten brauchen mangels eigener finanzieller Ressourcen weitere Schulden um ihre Wirtschaft nicht weiter abzuwürgen, auch verständlich, nur sind sie zunehmend in Überzahl und nutzen dies auch,üben Druck aus. Der Kanzlerin Strategie, einschneidende Veränderungen an der Eurokonstruktion aus dem Wahlkampf 2013 heraus zu halten, zu verschieben, wie bei NRW Wahlen schon gehabt, geht wegen falscher politischer Weichenstellungen sich nun potenzierenden Europrobleme nicht auf. Das muss Frau Merkel mittlerweile klar sein.Griechenland-Spanien-Italien,Portugal nun auch Zypern, ganz Europa, werden in Kürze dermaßen unter Druck kommen,dass die einheitliche Eurostruktur in Europa wohl nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Da aber auch nun alle negativen Entwicklungen im Euroraum schon in diesem Jahr wohl anstehen mit der Tendenz europaweiter Ablehnung beider Verträge Fiskalpakt-ESM drohen, diese außerdem an Demokratiefeindlichkeit kaum zu überbieten sind, kann eine Entscheidung Deutschlands wie der anderen noch solventen Staaten betreffend einer Änderung hin zur Aufsplitterung des Eurolandes sehr schnell fallen. Anstatt nach eventuell gewonnener Wahl 2013 sich dieser Probleme anzunehmen,schmälern jetzt anstehende Entscheidungsfindungen ihren Wahlerfolg. Einheitswährung,auch passé? Doch was bedeutet eine Aufsplitterung des Eurogebietes und.....geht das überhaupt noch in dieser wirr verflochtenen Schuldengemeinschaft, mit welchen Folgen? Die Regierung Merkel schweigt,trixt, vernebelt, da das Aufzeigen endgültiger Wahrheiten schon immer politisch verpönt waren und heute zur Ruhigstellung der Deutschen Seitens der Regierung Schweigegebot mit Einlulleffekt zu sehen ist. Dieses sind aber zu beantwortende Fragen bei dieser undurchsichtigen Gemengelage, bei der selbst die involvierten Regierungen anscheinend nicht mehr den Durchblick über die Summe wie Folgen ihrer fehlerhaften Weichenstellungen haben. Doch was wären schon alleine bei einem voraussichtlichem Austritts Griechenlands nach den Parlamentswahlen am 17.6.2012 die Folgen für Deutschland? Mit den wider den Maastichtverträgen übernommenen Schulden wie die anteiligen Target2 Salden,Schuldenschnitt, beider Rettungsschirme, ohne die Anteile an IWF Leistungen bleibt Deutschland auf über 65 Milliarden Euro sitzen,die Bundesbank wäre sofort pleite und müsste gestützt werden,von wem(?), natürlich vom deutschen Staat,und wer ist das(?),natürlich wir,die dann auf allen Ebenen Kürzungen mit vielen hehren Worten hinnehmen müssen!!! Doch die Target2 Salden entarten wider ihrer Bestimmung, bei Zahlungsverkehr zwischen den nationalen Zentralbanken bei Zwischenschaltung der EZB lediglich als durchlaufender Posten zu dienen.Wiederum durch Versäumnisse der deutschen wie europäischen Politik laufen nun Milliardensummen ohne jeglichen Rückzahlungswillen auf .So ist die EZB der größte Schuldner bei der deutschen Bundesbank mit sagenhaften 650 Milliarden Euro,logischerweise die Bundesbank der größte Gläubiger bei unbegrenzt steigender Inanspruchnahme dieser bequemen Kreditanstalt!!!Kein Deckel,keine Obergrenze,keine Hinterlegung von Sicherheiten!!! So bezahlt die Bundesbank, letztlich wir der deutschen Wirtschaft den deutschen Exportboom,wir liefern mit dem Export unserer Waren gleich die Kredite mit,welche längst nicht mehr bedient werden,schlimmer,nicht mehr bedient werden können!!! Ja,wo leben wir denn,jeder Privatmann muss sich für einen Kredit bis zur Selbstverleugnung durchleuchten lassen und die deutsche Bundesbank gibt wie bei einem Pferdehandel auf Handschlag 650 Milliarden Kredit nur mit dem Versprechen,dass bei Kreditausfall über die EZB jeder solvente Staat der Eurogemeindschaft anteilmäßig haftet! Doch wer ist bald noch solvent in Europa? Bei der Pleite mehrerer Staaten,was immer wahrscheinlicher wird,können eben diese auch nicht mehr haften und die Summe ,auf der die Bundesbank sitzen bleibt wird immer höher und wächst mit jedem weiteren Pleitestaat ins Unermessliche ......dann sind wir alle auch längst insolvent, wie sagt man....pleite!So geht es auch den anderen Targrt2 Gläubiger/Geberländer Luxemburg, Holland,Finnland. Was für eine Werte-Gemeinschaft!? Das Target2 Spiel in einem Bierdeckel-Vergleich: Sie wollen in einem Lokal dinieren haben kein Geld und bekommen bei Eintritt ins Lokal vorab den voraussichtlichen Rechnungsbetrag zur Bezahlung als Kredit ausbezahlt.Sie sind zufrieden.Der Ober legt die Rechnung vor,sie lassen auf dem Bierdeckel zu späteren Begleichung auf Vertrauen anschreiben,nehmen den Kreditbetrag, ....gehen zu ihrer Bank und lassen dieses Geld für sich arbeiten oder kaufen sich etwas dafür, da sie ja jetzt welches haben.Nur der Wirt freut sich langsam nicht mehr, sein Ober wird bezahlt,sein Koch mit Küchenpersonal bekommt sein Geld,die Reinemachefrau auch,nur er steht im Risiko und weil schon mehrere Kunden so gepolt sind stapeln sich bei ihm Bierdeckel wie Schulden.Wären Sie gerne der Wirt, wenn die Ahnung über die zunehmend verfallende Zahlungsmoral ihrer Kundschaft ihnen den Schlaf nimmt,ihr ganzer Familienclan für die Zahlungsausfälle geradestehen muss und die Clanpatriarchin,die das Sagen hat, alles duldet,fordert? Unser Staat steht alles in allem mit über einer Billion Euro im Risiko,Tendenz steigend, mit aktiver Mitwirkung unserer Bundesregierung unter Führung der Kanzlerin.Nur ein kleiner Fehltritt in diesem europäischen Minenfeld bei dem jeder Polit-Akteur gleichzeitig mit den verantwortlichen,aus Feigheit nicht an die Kandare gelegten Banken auch Minenleger ist,löst entsetzliches Leid allerorten aus! Der ESM Doch wäre unser schönes Demokratiebild nicht schon genug ramponiert,mutet man uns dieses Vertragsmonster "ESM"zu.Das ist kein Rettungsschirm wohlgemerkt,dass ist eine völlig autarke Firma mit einem erwünschten Stammkapital von 800 Milliarden Euro,welche anteilig aufgebracht werden muss.An der Spitze steht ein Gouvereursrat der jederzeit dieses Stammkapital per Order di Mufti erhöhen kann.Bei Schwierigkeiten im Euroraum sei es bei Banken oder Staaten können ebenfalls per Order di Mufti von den Mitgliedsstaaten Milliardensummen abgerufen werden! Ohne Wiederspruchsrechte müssen die geforderten Beträge ohne Rücksicht auf Haushaltsrechte der jeweiligen Parlamente,welche sich auf ein Miniparlament zur schnelleren Abwicklung der Forderungen reduzieren, innerhalb von 7 Tagen angewiesen werden! Das diese durch die parlamentarische Schrumpfkur auch noch zusätzlich ihre demokratischen Legimitation verlieren, wird von unserer Bundesregierung und anderen Vertragsländer als Kollateralschaden hingenommen,einfach so. Obwohl es Verschuldungsobergrenzen durch den noch zu verabschiedenden Fiskalpakt gibt,müssen so zwingend neue Schulden aufgenommen werden!!! Die Logik des einen Vertrages, ESM konterkariert so den andern,den Fiskalpakt! Angesammelte Werte in jeglicher Form Geld-Gold-Landbesitz sind Eigentum dieser Firma ESM und sich bei richtiger Anlage bildender Gewinn ebenfalls.Der ESM kann damit schalten und walten je nach Belieben ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Was aber diesen ESM Vertrag so pervers macht,ist die Tatsache,dass alle Mitglieder des Gouverneursrats Niemandem jemals Rechenschaft ablegen müssen,keinem Staat,keiner Rechtsbehörde, völkerrechtlich immun,so niemals einem Rechtsverfahren ausgesetzt werden können,auch nach Ausscheiden aus Amt und Würden nicht. Niemals können an die Mitglieder des Gouverneursrats Schadenersatzforderungen gestellt werden,auch nicht bei Fehlentscheidungen.Dasselbe gilt auch für alle untergeordneten Mitarbeiter.Mir bleibt der Atem stehen,je länger ich mich mit diesem Vertragstext befasse! Wo bleibt das Recht? Wobei zwingend einmal die Frage gestellt werden sollte,wer denn den Verhandlern beim ESM die Feder geführt hat, da es unbegreiflich ist, dass Vertreter demokratischer Staaten einen dermaßen die Demokratie verachtenden Knebelvertrag paraphieren und zur Ratifizierung an die sich so selbst kastrierenden Parlamente weiterleiten konnten!!!Ich sehe hier nur die Banken wieder mal im Vorteil, Ihre Zocker Risiken weiterhin auf die Bevölkerung abzuwälzen, sie immer Systemrelevant sind!! Beide Verträge im deutschen Parlament als eine Einheit zur Abstimmung zu stellen ist ein unerhörter,dass Vertrauen schädigenden Vorgang!!Wie unsere Kanzlerin, Frau Merkel dieses noch mit ihrem Kanzlereid "Schaden vom deutschen Volk zuwenden, seinen Wohlstand zu mehren in Einklang bringen kann, entzieht sich meinem demokratischen Empfinden, sie bricht in halt, einfach so, den Gegebenheiten gehorchend .Die Eurobonds, Seitens der Regierung noch(!)verpönt, werden mit dem ESM so durch die Hintertüre zum Vertragsgegenstand, bemerkenswert! Obendrein verweigert die Kanzlerin dem Bundesrat Mitspracherecht mit der fadenscheinigen Begründung,dass dies ein völkerrechtlicher Vertrag sei und keiner Einlassung des Bundesrats bedürfe! Ein völkerrechtlicher Vertrag,der nationales Recht auf vielen Ebenen bricht, eliminiert, ist ein Unding und darf noch nicht einmal paraphiert,geschweige zur Abstimmung vorgelegt werden!Auf was lassen wir uns da ungefragt ein? Unglaublich,hier ist zwingend das Bundesverfassungsgericht gefragt,diesen Verfassungsfeindlichen Vertrag zu verbieten,da er ja auch die Rechte dieses hohen Hauses,wie andere nationalen Verfassungen tangiert!!! Ach Europa. Nun rächt es sich,dass unsere europäischen Spitzenjongleure es vor und nach Einführung des Euros mangels gemeinsamen Willens versäumt haben die Grundkonstruktion eines einigen Europas zu schaffen,denn nur in einem einigen Europa können die Geberländer ihrer Bevölkerung eine Schuldenverallgemeinerung erklären.Ohne erkennbare Einigungsbemühungen prallen bald die Interessengegensätze der Gläubiger wie Schuldnerländer erbittert aufeinander und werden bis zur gegenseitigen Erschöpfung so lange ausgetragen,bis die Gläubigerstaaten sich selbst durch Missachtung der ursprünglich bindenden Maastricht-Verträge durch neue undemokratisch zustande gekommenen Verträge entmündigt wie ruiniert haben. Immer wieder wird argumentiert,dass Deutschland ein reiches Land sei und für anfallende Refinanzierungen, dass sind pro jahr 300 Milliarden Euro, kaum oder wenig Zinsen bezahlen muss, richtig, doch der Zinns- Dienst kostet uns pro Tag über 100 Millionen Euro und steht als Einzelposten mit über 37 Milliarden Euro im Bundeshaushalt. Richtig ist aber auch,dass durch die exorbitant hohe Risikoübernahme von sagenhaften 1 Billion Euro für Schuldnerstaaten die Ratingagenturen schon mahnend die Finger heben, wir infolge dieser hohen Risiken für unsere Kredite steigende Kreditausfallversicherungszahlungen( Credit Default Swap),Kürzel "CDS" hinnehmen müssen.Das spricht Bände und zeigt realistisch auf unsere Verwundbarkeit! Wenn es jemals eine ernst zu nehmende Vision eines gemeinsamen europäischen Hauses gab,müssten auch die fundamentale Reihenfolge beim Hausbau beachtet werden,zuerst ein gemeinsames Fundament,dann statisch gleichwertige Wände und zum Schluss das gemeinsame Euro Dach mit Eurobonds!!In Gegensatz dazu steht heute als Glanzleistung der europäischen Politik, eine Fehlkonstruktion----man schuf zuerst das Dach,eine statische Unmöglichkeit mit allen bedrückenden Folgen! Die Vision eines in den wesentlichen Punkten geeinten Europas rückt so in unerreichbare Ferne,da der Euro an den vorprogrammierten Interessenkonflikten in seiner bisherigen verbindenden Funktion unweigerlich scheitern muss!!! Ach Europa. Schulden der Menschen Gedanken bedrohen. Schulden lassen wieder die Sprache verrohen. Schon wieder schaut man all zu vehement, nur auf das,was wieder trennt. Ohne Bedacht,was man so zerstört, obwohl man doch letztlich zusammen gehört. Schon Geschaffenes stellt man wieder in Frage, bedenkt,was wollt ihr euren Kindern sagen!!! Ach Europa von Heiner Hannappel Raiffeisenstrasse 63 56072 Koblenz E-Mail: Heiner.Hannappel@gmx.de

Von Eckhard Schulze
Veröffentlicht am Dienstag, 5. Juni um 11:51
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Bei den letzten Artikeln wurden die "Absätze" ignoriert. Wie kann man diesen Fehler beheben?

Die Artikel sind an "einem Stück" nicht gut lesbar.

MfG Eckhard Schulze

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