Leiharbeit als Dauerzustand

Die Zahl der Leiharbeiter hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt:

Demnach waren im Jahr 2014 nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 824.000 Männer und Frauen leihweise beschäftigt. Inzwischen landet jeder Fünfte, der seinen Job verliert, in einer Zeitarbeitsfirma.
Dabei war Leiharbeit ursprünglich dazu gedacht, Auftragsspitzen mit Arbeitnehmern abzudecken, die sonst kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Mittlerweile gibt es Leiharbeit jedoch vor allem da, wo gute Gewinne gemacht werden. Oft werden Arbeitnehmerrechte beschnitten und Löhne gedrückt, kritisieren die Gewerkschaften. Selbst in mittelständischen Betrieben ist die Ausnahme längst zur Regel geworden.
Vor allem die deutsche Autoindustrie setzt auf Leiharbeit, jedoch ist laut einer Umfrage von Frontal21 bei deutschen Automobilherstellern der Einsatz von Leiharbeitern sehr unterschiedlich.
Die Große Koalition von CDU/CSU und SPD wollte dem Missbrauch wieder strengere Regeln entgegensetzen. Doch bislang fehlt ein Gesetz dazu.
Frontal21 über Arbeitnehmer in Leiharbeit und die Schwierigkeit für die Politik, das Rad zurückzudrehen.

YouTube M. Molli


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