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Invisible Past – Bilder einer verschwindenden Zeit

Von Thomas_robbin

Invisible Past – Bilder einer verschwindenden Zeit (Foto: Dieter Matthes)In der Berliner Galerie Johanna Breede Photokunst wird am 21. Juli 2010 die Ausstellung “Invisible Past – Bilder einer verschwindenden Zeit” eröffnet. Fotografien verschiedener  Künstler zeigen den Wandel Berlins in den letzten 50 Jahren. 

Aus dem Ankündigungstext:

Johanna Breede PHOTOKUNST präsentiert in ihrer diesjährigen Sommerausstellung „Invisible Past – Bilder einer verschwindenden Zeit“ Photoarbeiten von Sibylle Bergemann, Hannes Kilian, Stefan Moses, Louis Stettner, Birgit Kleber, Dieter Matthes, Martin Mlecko und Leo Pompinon.

Unsere Umgebung befindet sich in einem stetigen Wandel in dem die Zeit ihre Spuren hinterlässt. Veränderungen, Fort- und Rückschritte bestimmen dabei den Verlauf. Wahrnehmungen werden dann von vorübergehenden Augenblicken oder verblassenden Vorstellungen beeinflusst und bestimmen das individuelle Bildgedächtnis oder die kollektiven Erinnerungen.

Die Werke in der Ausstellung „Invisible Past – Bilder einer verschwindenden Zeit“ reflektieren die unterschiedlichsten Facetten Berlins im Wandel seiner Geschichte der letzten 50 Jahre – ohne dabei wertend zu agieren. Neben der Dramaturgie des Momentes tritt so das Konzept der Visualisierung der Zeit.

Hannes Kilian’s regennasse Pflasterstraße im Berlin der 1950er Jahre, Stefan Moses markante Leipziger Milieustudien, noch nie gezeigte Photographien von Louis Stettner die den „Spirit of G.D.R“ wiedergeben, bröckelnde Fassaden, von Sibylle Bergemann als Kulisse für Ihre Modeaufnahmen inszeniert oder aber die längst verlassenen Orte ostdeutscher Lebenslandschaften von Dieter Matthes, Martin Mlecko und Leo Pompinon – sie alle sind Bilder einer verschwindenden Zeit, die das Bewusstsein der Vergänglichkeit wach werden lassen.

In den Motiven treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Mystische Ausstrahlung, skurrile Momente, historische Räume oder marode Ästhetik beschreiben die Geschichte auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Nichts ist so faszinierend, schreibt Walter Benjamin, wie der „Schaum der Tage“ (Boris Vian), wenn er sich in Bildern kristallisiert, wie das winzige Fünkchen hier und jetzt, mit dem die Wirklichkeit den Bildcharakter gleichsam durchsengt hat.

Wann und wo:
Johanna Breede Photokunst
Fasanenstraße 69
10719 Berlin
21. Juli – 28. August 2010

Website Johanna Breede Photokunst


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