Ressort Gesellschaft

Internationaler Tag gegen Steinigung

Erstellt am 12. Juli 2012 von Nicsbloghaus

Pressemitteilung vom Internationalen Komitee gegen Steinigung und von One Law for all (Campaign against Sharia law in Britain)

Die Steinigungen müs­sen jetzt ein Ende haben!

Steinigung Internationaler Tag gegen SteinigungAnlässlich des 11. Juli, des Internationalen Tags gegen Steinigung rufen wir die Menschen über­all auf der Welt dazu auf, ein Ende der bar­ba­ri­schen Todesstrafe der Steinigung zu ver­lan­gen.

Das Internationale Komitee gegen Steinigung hat den 11. Juli gewählt, um den Tag zu mar­kie­ren, an die die 31-jährige Maryam Ayoubi unter der Präsidentschaft des „Reformers“ Chatami zu Tode gestei­nigt wurde. Obwohl sie aus Todesangst das Bewusstsein ver­lo­ren hatte, wurde sie trotz­dem mit einer Krankentrage her­aus­ge­bracht und es wur­den Steine auf ihren Körper gewor­fen bis sie tot war.

Die Steinigung ist ein mit­tel­al­ter­li­cher Akt der Barbarei, den das Islamische Regime im Iran und andere Islamische Verbrecherbanden und Staaten als Bestrafung Frauen auf­er­le­gen, die Sex außer­halb der Ehe gehabt haben sol­len und in man­chen Fällen auch Männern bzw. Homosexuellen. Sie ist ein Mittel, um alle Menschen so sehr in Angst und Schrecken zu ver­set­zen, dass sie sich unter­wer­fen.

Trotz alle­dem gibt es in Ländern, in denen Frauen zu Tode gestei­nigt wer­den, reich­lich Opposition und Widerstand gegen die Steinigung. Besonders im Iran, wo das Regime hun­derte von Menschen gestei­nigt hat, gibt es eine starke Bewegung gegen Steinigung. Seit gerau­mer Zeit ist es dem Regime nicht mehr mög­lich, Menschen in aller Öffent­lich­keit zu stei­ni­gen; die Steinigungspraxis ist damit de facto außer Kraft gesetzt, was seit der Kampagne zur Rettung von Sakineh Mohammadi Ashtiani beson­ders deut­lich sicht­bar ist.

Um Sakineh zu ver­tei­di­gen, sind Millionen Menschen über­all auf der Welt nach vorne gegan­gen und an die Öffent­lich­keit getre­ten. Die Weltöffentlichkeit selbst hat ihre Stimme erho­ben, um Sakineh zu ver­tei­di­gen, ein Ende der Steinigung zu ver­lan­gen und das Regime zu ver­ur­tei­len. Während Sakineh immer noch im Gefängnis ist (ebenso wie ihr Rechtsanwalt Houtan Kian), war das Islamische Regime des Iran dazu gezwun­gen, ihre Steinigungsstrafe aus­zu­set­zen und spricht jetzt sogar davon ihre Hinrichtung abzu­sa­gen oder von einer mög­li­chen Freilassung. Das alles hat die welt­weite Bewegung gegen Steinigung erreicht. Diese Bewegung hat in den letz­ten weni­gen Jahrzehnten schon vie­len Menschen das Leben geret­tet.

Am heu­ti­gen 11. Juli ruft das Internationale Komitee gegen Steinigung jeden dazu auf, sich an die Opfer ebenso zu erin­nern wie an jene, die noch von einer Steinigungsstrafe bedroht sind. Wir for­dern ein unzwei­deu­ti­ges Ende der bar­ba­ri­schen Steinigungspraxis, im Iran und über­all.

Mina Ahadi
Internationales Komitee gegen Steinigung
Tel: +49 (0) 1775692413
minaahadi[at]aol.com
http://stopstonningnow.com/wpress/

Maryam Namazie
Sprecherin
One Law for All
Tel: +44 (0) 7719166731
onelawforall[at]gmail.com
http://www.onelawforall.org.uk/

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