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Grausige Vergangenheit – Kambodscha und die Schreckenherrschaft der Roten Khmer | Politik Direkt

Erstellt am 31. Mai 2011 von Donkong

Sie verhungerten, starben an Krankheiten, wurden hingerichtet. Mindestens 1,7 Millionen Menschen ermordeten die Roten Khmer in den 70er Jahren. Erst 30 Jahre später kommt der erste Verantwortliche vor Gericht. Kambodscha tut sich schwer mit seiner Geschichte. Jetzt sind kambodschanische Juristen in Deutschland unterwegs – informieren sich über die Aufarbeitung der Vergangenheit.

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KOMMENTARE ( 1 )

Von Guanabo
Veröffentlicht am Mittwoch, 1. Juni um 12:25
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Khmer rouge- Einige Fakten welche sicher nur teilweise die Tragödie in Kambodscha erklären und jeder Wahnsinn seine Logik und Geschichte hat . Sie war jedenfalls der letzte und brutalste Akt des Krieges der USA in Suedostasien. Bis 1970 wurde Kambodscha von Prinz Sihanouk regiert. Er versuchte dauernd einen Ausgleich von vietnamesischen und amerikanischen Interessen auf kambodschanischem Hocheitsgebiet. Einerseits gewaehrte er die vietnamesichen Basen auf kamboschanischem Gebiet anderseits konnten die Amerikaner diese begrenzt bombardieren. 1970 wurde er durch eien vom CIA inszinierten Putsch abgesetzt und floh nach China.In Phnom Penh uebernahm Lol Nol, ein rechtsradikaler amerikanischer Guenstling die Macht. Aus diesem Grund arrangierte sich Sihanouk und der Khmer rouge,um gemeinsam als Radikale und Traditionalisten Lol Nol zu bekämpfen.Dies veranlasste Nixon Truppen nach Kambodscha zu entsenden, die er jedoch wegen einer massiven Protestwelle in den USA wieder abziehen musste. Das einzige was den Amerikanern uebrig blieb Lol Nol noch zu unterstuetzen, waren in Ermangelung von Bodentruppen massenhafte Bombardierungen der ländlichen Gebiete, in denen de Khmer Rouge seine Unterstuetzng hatte.hatte. Wellen von B52 Einsaetzen legten das Land von 1970-1975 in Schutt und Asche. Zum Beisiel fielen 1973 in 6 Monaten eineinhalb mehr Bomben auf das kleine Land als in Japan waehrend des gesamten 2, Weltkrieges . Hierbei starben 700.000 Kambodschaner. Niemals zuvor wurde ein Land und auch nicht Vietnam selbst so heftig und intensiv ununterbrochen mit den gefuerchteten B52 flaechedeckend bomardiert.Dieses Leiden erklärt sicher nicht volllständig was später passierte aber ohne dieses Wissen kann auch nichts teilweise die Ursachen der späteren Ereignisse erklären.Waehrend die Vietnamesen die Gruende der Bombardierungen kannten, war ren sie fuer Kambodcha unerklärlich , wie sich eine hochtechnisierte Macht auf Ihrem Territorium sinnlos austobte, denn die Amerikaner wussten genau, dass sie nur mit Bombarments die Vietcongstellungen nicht im geringsten eliminieren können, ebenso den Roten Khmer aus seinen kontrollierten Zonen vertreiben konnten.Was der Rote Khmer jedoch in all diesen 5 Jahren lernte war, dass das Lol Nol Regime und die Mittelklasse in den Städten blindlings die Amerikaner unterstutzte, während sie einem ununterbrochenem Bombenregen ausgesetzt waren.und sie zu dem Fehlurteil, dass die Städte das eigentliche Problem darstelle, verleitete. Von der Landbevölkerung wurden am Beginn diese Massnahmen begruesst. In 3 Tagen war Phnom Penh war in 3 Tagen entvölkert und die Stadtbewohner in Gewaltmärschen auf das Land getrieben wo hierbei Zigtausende starben, da auf Alte Kranke und Kinder keine Rucksicht genommen wurde. Dem Chinesischem Vorbild sollte hier ein einzigartiger Agrarstaat entstehen. Die Staedter waren ob Ihrer Solidarität zun den Amerikanern verhasst, wobei die Kampftruppen der Khmer Rouge meistens aus Jugendlichen bestand, die in ihrem Leben nur Elend Bomben, Hunger und Tod kannten und fuer das Leid der Stadtbevölkerung kein Mitgefuehl aufbringen konnten. Da Kambodshca dringend Devisen fuer diverse indusrielle unverzichtbre Gueter brauchte wurde der Ernteertag hinaufgeschraubt, sodass fuer die eigene Reisschuessel nichts mehr uebrig blieb.Die eigentliche Dynyamik des Genocids entwuickelte sich in dieser Zeit, als die Erntequoten nicht erfuellt wurden und solche Misserfolge mit Erschiessungen geandet wurden. Gleichzeitig entwickelte sich in den Kadern der Khmer und natuerlich der Landbevölkerung eine innere Opposition, die jedoch durch die Verteilung auf dem Lande kaum Kommunikationsmöglichkeiten hatte, dieser Schlagkraft zu verleihen. Die Fuehrung erkannte sehr wohl das Problem und lis einfach die Kader liquidieren und durch andere zu ersetzen. Das Misstrauen in der Fuehrung wuchs ständig. Besonders wichtige Personen wurden nach Tuol Sleng gebract, gefoltert und getoetet. Von 20.000 Inhaftierten ueberlebten nur 7. Da sich die Reisquoten nicht erhöhen liessen, wollte der Khmer das Mekongdelta, einst Khmergebiet erobern und begann vietnamesische Grenzdörfer zu ueberfallen. Die Reaktion liess nicht lange auf sich warten und die vietnamesische Armee marschierte im Dez. 1978 in Kambodscha ein, eroberte Phnom Penh in nur einer Woche und drängte die Khmer Rouge Guerilla bis auf kleine Enklaven in den Dschungel zurueck und wären dort in einer weiteren Woche völlig aufgerieben worden. Doch siehe da plötzlich treten die Amerikaner wieder auf den Plan, ermöglichten dem Khmer Rouge in Thailand Rueckzuggebiete, versorgten sie unter dem Mantel der Fluechtlingshilfe mit Ausbildern , Waffen und Geld , obwohl zu diesem Zeit6punkt die Bilder der killing fields rund um die Welt gingen und die amerikanische Regierung unter Jimmy Carter die Greueltataten der Khmer Rouge massiv als Teufelwerk des Kommunismus publizierte. Amerika ging danach noch weiter und kämpfte Jahr um Jahr um den Platz von Pol Pot in der UNO. Weitere Unterstuetzng bekam der Rote Khmer von China, welches als Strafaktion 1979 in Nordvietnam einmarschierte, sich aber ein blutige -nase holte und sich rasch nwieder zurueckzog. Der so wieder erstarkte Khmer kontte als Guerilla in den Dschunglelgebieten die Vietnamesen attakieren, sodass diese bis zum Zusammenbruch der Sowietunion in Kambodscha blieb. Die Unterstuetzung der Amerikaner fuer die Khmer ergab sich einzig und allein neben wirtschaftlichen Sanktionen als weiteres Strafmittel aus ihrem geschrumpften Selbstbewusstsein den Krieg in Vietnam verloren zu haben.

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