Georg Heym – Gedicht

März

Aus der Erde quollen Kräfte,
Die in dunkler Enge schliefen,
In den Wolken gingen Stürme,
Graue Wogen in den Tiefen.

Lange Tage fuhren Winde
Regenschwer vom nahen Meere,
Große Vögel kamen nächtlich
Und verschwanden schnell ins Leere.

Auf dem halbgeborstnen Eise
Schoben sich die schweren Schollen,
Oft wir schraken auf aus Träumen
Von des Stromes dumpfem Grollen.

Sterne glänzten und verschwanden,
Eh wir noch die Schönen schauten,
Fern vom Sturm geläutet klangen
Glocken mit der Märznacht Lauten.



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Blumen zum Trocknen: Diese 9 Sorten eignen sich
wallpaper-1019588
Sensorgrößen erklärt: Dein umfassender Guide für bessere Fotos
wallpaper-1019588
[Comic] Ich bin ein verlorener Engel
wallpaper-1019588
Osteoporose: Was du selbst für starke Knochen tun kannst